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Zwölf neue Talente für die Königlichen

Bereits nach der Verpflichtung von Headcoach Ulrich Däuber stellte dieser klar, dass  er sich insbesondere dem Nachwuchs verpflichtet fühlt. „Mehr Spieler will Däuber bei den Monarchs sehen“, vermeldete er von Anfang an. Allein den deutschen Kader gelte so aufzubauen, dass in Summe mindestens 80 Bundesligaspieler auf dem Roster stehen.“ Nur so ließe sich der interne Wettstreit auf ein neues Level heben. Nur so sind intensive Trainingseinheiten mit bestmöglicher Beteiligung garantiert. Schon jetzt scheint es so, als könnte Coach Däuber bereits in seiner ersten Saison als Cheftrainer der Monarchs seinen ehrgeizigen Zielen, Taten folgen lassen.

Während in diesen Tagen die vereinsinternen Trainingsstrukturen im Rahmen zahlreicher Schulungen und Gespräche vereinheitlicht werden, das Spielsystem vom Jugendflagfootball bis hoch in die Bundesligamannschaft etabliert wird, vermelden auch die Coaches durchweg positive Ergebnisse beim aktuellen Recruiting. Insgesamt zwölf, zum Teil erfahrene Spieler aus der Region konnten gewonnen werden.

„Wir möchten die besten Spieler der Region und darüber hinaus hier in Dresden vereinen. Die Bedingungen sind optimal. Wir greifen auf eine perfekte Trainingsanlage mit Kunstrasenlatz und Flutlicht zurück. Wir nutzen zusätzlich die Möglichkeiten verschiedener lokaler Partner, FitnessFirst, MegaFit und können mittlerweile auf gute Arbeits- und Studienbedingungen zurückgreifen. Inzwischen spielen wir zudem in unserem 16. Jahr ununterbrochen in der German Football League“, wirbt Monarchs-Geschäftsführer Jörg Dreßler.

Kein Wunder also, dass immer mehr Spieler der Region zum Teil erhebliche Wege auf sich nehmen, um in Sachsens Landeshauptstadt Football zu spielen. „Auch für die jüngsten zwölf Neuzugänge wird sich der Weg lohnen“, ist Ulz  Däuber überzeugt. Am 3. März ist Combine, der große Leistungstest der Monarchs, geplant. Bis dahin bleibt noch reichlich Zeit für Spieler der Region, sich den Königlichen anzuschließen. (pm)
 
Die nationalen Neuzugänge der Dresden Monarchs

Erik Brehmer (25 Jahre)
Von einer Highschool in Iowa/USA ging es für den 1,87 Meter großen und 95 Kilogramm schweren Runningback über die Crimmitschau Tornados und die Vogtland Rebels zu den Dresden Monarchs.

Max Fitz (20 Jahre)
40 Tackels und 14 Sacks waren die Eintrittskarte für den Outside Linebacker der Erfurt Indigos. Neben seinem startenden Studium an der TU Dresden ist auch ein Stammplatz bei den Monarchs eingeplant.

Rico Hufnagel (21 Jahre)
Von den Chemnitz Crusaders kommt dieser 1,70 Meter große und 77 Kilogramm schwere Widereceiver. Die bisherige Bilanz von einem Testspiel und zwei Ligaeinsätzen soll gesteigert werden.

Robert Kahlke (25 Jahre)
1,96 Meter bei 139 Kilogramm – Der Offense Liner der Phantoms Freiberg bringt definitiv das körperliche Potenzial mit, um in der höchsten deutschen Spielklasse anzugreifen.

Florian Meyer (23 Jahre)
Und noch so ein Brocken. 1,97 Meter groß. 116 Kilogramm schwer. Der ehemalige Defense End der Crimmitschau Tornados, der Vogtland Rebels und der Chemnitz Crusaders verteidigt nun in Dresden.

Dawid Moder (27 Jahre)
1,86 Meter und 106 Kilogramm wirft der Linebacker der Cottbus Crayfish in die Wagschale. Aus der dritten Liga geht es nun zu den Big Boys der German Football League.

Markus Riedel (27 Jahre)
Von den EEC Magpies aus Elsterwerda, einem noch recht jungen Verein mit reiner Testspielerfahrung kommt dieser 1,85 Meter große und 83 Kilogramm schwere Quarterback – ein ehemaliger Fußballer.

Andrew Rudt (32 Jahre)
Ebenfalls von den EEC Magpies kommt dieser 1,74 Meter große und 65 Kilogramm schwere ehemalige Kampfsportler. Von Karate bis Kung-Fu war bisher alles dabei. Nun fängt er Bälle.

Tim Rupf (19 Jahre)
Ein echtes Defensivtalent kommt von den Chemnitz Varlets. Seit fünf Jahren spielt dieser 1,85 Meter und 80 Kilogramm schwere Athlet auf allen Positionen des Defensiv Backfield.

Frank Schiekel (24 Jahre)
Von den Suburbian Foxes kommt dieser 1,85 Meter große und 86 Kilogramm schwere Linebacker. Früher boxte er im Ring, heute sich nur auf dem Rasen durch.

Michael Trojan (19 Jahre)
Von den Leipzig Lions und aus der Jugend Regionalliga Ost kommt dieser 1,85 Meter große und 93 Kilogramm schwere Linebacker. Ein echtes Talent und ehemaliger Spieler der U19 Sachsen Auswahl, welcher jetzt in Dresden studiert.

Felix Waldenburger (25 Jahre)
Über die Crimmitschau Tornados, die Chemnitz Varlets und die Vogtland Rebels hat es dieser Saftey bzw. Cornerback zu den Monarchs geschafft. Mit 1,70 Meter und 71 Kilogramm ein wendiges Talent.


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Hände weg von den jungen Wilden!

Görlitz. Es ist Frühsommer und das Telefon der Wildtierauffangstation im Görlitzer Tierpark steht nicht still. So wie jedes Jahr. Regelmäßig kommen Anfragen besorgter Tierfreunde zu vermeintlich hilfsbedürftigen Rehkitzen, Waschbären, Füchsen, Vögeln und Co. Über Anrufe freuen sich die Mitarbeiter, kann auf diese Weise doch aufklärt werden. Die Freude über kerngesunde Jungtiere, die aus Unwissenheit mitgenommen und in die Wildtierauffangstation gebracht werden, hält sich hingegen in Grenzen. Auch wenn ein Eingreifen des Menschen aus ethischer Sicht zwar verständlich ist, ist es oft aber nicht zum Besten des Tieres. Die besten Betreuer für junge Wildtiere sind immer noch die eigenen Eltern. Aber wie erkennt Tierfreund, ob ein Jungtier tatsächlich in Not ist? Das ist in den allermeisten Fällen nämlich nicht der Fall. Elterntiere halten sich nicht rund um die Uhr bei ihren Jungen auf. Meist befinden sie sich jedoch in der näheren Umgebung. Nähert sich ein Mensch, trauen sie sich nicht zu ihrem Nachwuchs. Deshalb gilt für den Menschen in solchen Situationen: schnellstmöglich weg vom Fundort. Fühlen sich die Eltern ungestört, kehren sie nach kurzer Zeit zurück. Wer sichergehen möchte, dass es dem Jungtier tatsächlich gut geht, kann nach 24 Stunden nachschauen, ob es sich noch immer an derselben Stelle befindet. Fuchs- und Waschbärwelpen unternehmen übrigens schon relativ früh Ausflüge. Auch wenn sie sehr unbeholfen wirken, sie sind nicht verlassen, die Mutter sammelt sie wieder ein. Im Wald, auf der Wiese oder dem Feld liegt bewegungslos ein Rehkitz? Dann gilt auch hier: schnellstmöglich den Ort verlassen. Die Ricke wird zu ihrem Kitz zurückkommen, sobald der Mensch weg ist. Rehkitze sind sogenannte Ablieger, die bei Gefahr nicht weglaufen, sondern sich ducken und bewegungslos verharren, bis die Gefahr vorüber ist. Fieptöne sind kein Anzeichen für eine aktuelle Qual des Tieres, sondern der Hilferuf an das Muttertier, da sich das Kitz durch die Anwesenheit von Menschen bedroht fühlt.   Im Wald, Parks oder im Garten sitzen sie und fliegen nicht weg: junge Vögel die schon ihr Nest verlassen, bevor sie richtig fliegen können. Das ist ganz normal! Die Elternvögel füttern die auf dem Boden herumhüpfenden und bettelnden Jungen weiter.  Wer hier helfen möchte sollte Hunde und vor allem Katzen von den Jungvögeln fernhalten. Für diejenigen, die sich zu diesem Thema weiter informieren möchte hat das sächsische Staatsministerium ein umfassendes Faltblatt entwickelt. (https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/11129)Es ist Frühsommer und das Telefon der Wildtierauffangstation im Görlitzer Tierpark steht nicht still. So wie jedes Jahr. Regelmäßig kommen Anfragen besorgter Tierfreunde zu vermeintlich hilfsbedürftigen Rehkitzen, Waschbären, Füchsen, Vögeln und Co.…

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