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Zimmis Einwurf – Wenn Gold- zu Klumpfüßen werden…

Meine Güte! Der dritte Trainer, endlich mit Cristian Fiel der von allen gewünschte Heilsbringer, und dann das. Die Choreographie vor den 90 Minuten war gut. Doch das war es dann auch schon. Was ist nur passiert bei der Sportgemeinschaft? Nicht, dass der Gottschalk jetzt noch nach Dresden kommen muss und aus alten Dynamo-Büchern vorlesen muss! Seit Montag möchte der Dino der Fernsehunterhaltung für Bildung beim BR sorgen. Dino? Um Gottes Willen! Schnell weg mit dem Begriff. Da war doch was mit diesem HSV. Nachdenken ist ohnehin verpönt. Da kommt vielleicht noch einer drauf und analysiert ein dreiviertel Jahr später die DFB-Mannschaft vom Sommer. Ach, sie wissen gar nicht mehr, was in Russland passierte? Alles ganz brav verdrängt. Gut so! Weshalb sich mit ollen Kamellen belasten, wenn die Zukunft schon vor der Tür steht? Kann im Elbtal natürlich nicht passieren. Dynamo muss zum Schluss gegen Paderborn ran und nicht gegen Südkorea. Beruhigender Ausblick. Na logisch.

Letzte Ausfahrt für die bitter notwendige Kehrtwende ist jetzt Bad Gögging. Dort war Dynamo schon einmal vor knapp zwei Jahren in der Sommervorbereitung. Jetzt muss in vier Tagen endlich Klartext geredet werden. Bis hinein in die letzten Gehirnwindungen. Weg mit der Klumpfußmentalität. Leute, Dresden ist und bleibt eine Fußballstadt. Vielleicht sollten sie wirklich den Gottschalk vorbei schicken.

Ihr Gert Zimmermann

Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche", von und mit Gert Zimmermann, gibt's >>HIER<<

 

 

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Eggerts Ostwind – Wer hat die Wahl?

Sachsen. Am Sonntag haben wir, wie uns im Wahlkampf zuweilen versichert wird, die Wahl. Wer sich die Briefwahlunterlagen hat schicken lassen, kann das zumindest im Prinzip bestätigen. Wo kommunale Vertretungen zu bestimmen sind, ist der einschlägige Wahlzettel noch einigermaßen übersichtlich (auf meinem standen Vertreter von drei Parteien, vier örtlichen Bündnissen, dazu drei Einzelkandidaten). Der Wahlzettel fürs Europaparlament dagegen erreicht die Höhenmaße von anderthalb Zeitungsseiten. Also bitte: Nehmen Sie sich viel Zeit für den Besuch des Wahllokals. Wobei wir von denjenigen, die auf diesem Wahlzettel verzeichnet sind, nur wissen, dass sie, genügend Stimmen vorausgesetzt, ins Europaparlament einziehen. Ob einer oder eine davon später Chef oder Chefin der europäischen Kommission wird, wissen wir nicht. Manfred Weber, von dem uns die Deutschland-Union beispielsweise versichert, er habe beste Chancen, dies zu werden, ist das selbst dann noch nicht, wenn Europas Konservative als stärkste Kraft aus der Wahl hervorgehen. Denn: Seine tatsächlichen Wähler sind die Regierungs-Chefs der EU-Staaten. Und die halten an ihrem Privileg fest, den Kommissionspräsidenten zu bestimmen. Soweit zum Thema: Wir haben die Wahl. Gastkommentar von Hans EggertAm Sonntag haben wir, wie uns im Wahlkampf zuweilen versichert wird, die Wahl. Wer sich die Briefwahlunterlagen hat schicken lassen, kann das zumindest im Prinzip bestätigen. Wo kommunale Vertretungen zu bestimmen sind, ist der einschlägige…

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