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Zimmis Einwurf – Rentner werden ist nicht schwer…

Dynamo Dresden wird 65. Dem Verein geht es so wie den meisten Rentnern. So richtig freut sich keiner über das erreichte Alter. Es soll ja alles weitergehen. Aber wie? Die Ungewissheit bleibt. Erst recht nach dem nur einen Punkt, den das Team aus Braunschweig mitgebracht hat. Drei Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz sind wahrlich kein Ruhekissen.

Es kann also nicht so richtig geplant werden. Nicht nur für die neue Saison. Auch für die Zukunft. Da ist die wehleidige Geschichte mit der Wohnung. Sprich dem Stadion. Mit dem Vermieter, also der Stadt Dresden, ist auch in der neuen Verhandlungsrunde noch lange keine Annäherung möglich. Da helfen auch die schönsten Visionen nichts. Von wegen Ausbau des Stadions. Berechnungen für freihängende Tribünen sind ja schon mal gemacht. Aber wir wissen, das Papier ist und bleibt geduldig. Na wenigstens soll ja der Bau des Nachwuchsleistungszentrums in den nächsten Wochen starten. Eine Strategie in die Ausbildungsmannschaft ist zu erkennen.

Doch von Rente allein kannst du inzwischen nicht leben. Bei Dynamo ist es wie im richtigen Leben. Aber eines bleibt dem Verein. Die unheimliche Kraft des Riesenanhangs. Dank der ist es gelungen, dass in dieser Woche mit Stolz auf die verrückten Jahre zurückgeblickt werden kann. Vielleicht gerade deshalb das nie gemochte weinrote Mielke-Hemd in Braunschweig? Na logisch, aus Trotz!

Ihr Gert Zimmermann

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