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Zimmis Einwurf – Rentner werden ist nicht schwer…

Dynamo Dresden wird 65. Dem Verein geht es so wie den meisten Rentnern. So richtig freut sich keiner über das erreichte Alter. Es soll ja alles weitergehen. Aber wie? Die Ungewissheit bleibt. Erst recht nach dem nur einen Punkt, den das Team aus Braunschweig mitgebracht hat. Drei Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz sind wahrlich kein Ruhekissen.

Es kann also nicht so richtig geplant werden. Nicht nur für die neue Saison. Auch für die Zukunft. Da ist die wehleidige Geschichte mit der Wohnung. Sprich dem Stadion. Mit dem Vermieter, also der Stadt Dresden, ist auch in der neuen Verhandlungsrunde noch lange keine Annäherung möglich. Da helfen auch die schönsten Visionen nichts. Von wegen Ausbau des Stadions. Berechnungen für freihängende Tribünen sind ja schon mal gemacht. Aber wir wissen, das Papier ist und bleibt geduldig. Na wenigstens soll ja der Bau des Nachwuchsleistungszentrums in den nächsten Wochen starten. Eine Strategie in die Ausbildungsmannschaft ist zu erkennen.

Doch von Rente allein kannst du inzwischen nicht leben. Bei Dynamo ist es wie im richtigen Leben. Aber eines bleibt dem Verein. Die unheimliche Kraft des Riesenanhangs. Dank der ist es gelungen, dass in dieser Woche mit Stolz auf die verrückten Jahre zurückgeblickt werden kann. Vielleicht gerade deshalb das nie gemochte weinrote Mielke-Hemd in Braunschweig? Na logisch, aus Trotz!

Ihr Gert Zimmermann

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Raus aus dem Stillstand: Geisterfahrt für Giesl´a

Löbau. Bereits vor einem Jahr, am 13. März 2020, erwarteten die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde ihre frisch hauptuntersuchte Dampflok 52 8141-5 aus dem Dampflokwerk zurück und freuten sich auf ein Willkommensfest.  Es kam anders, die Willkommenstour wurde ein erstes Opfer der Pandemie und des damit verbundenen Lockdowns. Alle geplanten Sonderfahrten der Frühjahrsaison, auch die Maschinenhaustage als eine der Haupteinnahmequellen des Vereins, mussten abgesagt werden. Die Zeit wurde genutzt, unter anderem ging die Lok zurück zur Garantiereparatur in das Meininger Dampflokwerk. Mit der Hoffnung auf die bereits geplante und gut gebuchte Herbst- und Adventsaison holten die Vereinsfreunde ihre „Giesl´a“ Mitte Oktober ein zweites Mal aus Meiningen zurück, die Wiederholung der Willkommenstour vom März war für das 3. Oktoberwochenende vorbereitet. Das Sonderzug-Wochenende „Willkommen 52 8141“ konnte am 17. und 18. Oktober 2020 gerade noch stattfinden, nach exakt 22 Jahren stand die Lok wieder unter Dampf bevor der zweite „Lokdown“ kam. Es musste das gesamte Herbst- und Adventsprogramm, bis hin zur beliebten Silvesterfahrt nach Dresden, komplett abgesagt werden. Wieder fielen alle Einnahmen für den Verein weg, die Betriebskosten sowie die erforderlichen Fahrzeugrücklagen für die Untersuchungen bleiben jedoch bestehen. Seit dem 19. Oktober 2020 steht die 52 8141 still und kalt im Löbauer Maschinenhaus.  Doch die Lok muss fahren, muss ihre Betriebstauglichkeit unter Beweis stellen. Aus diesem Grund haben sich die Eisenbahnfreunde entschlossen, eine Geisterfahrt mit Geistertickets in die Landeshauptstadt zu fahren. Giesl´a ist die letzte (betriebsfähige) ihrer Art Ihr Spitzname „Giesl´a“ geht auf eine technische Besonderheit zurück. Der österreichische Ingenieur Adolph Giesl-Gieslingen entwickelte 1951 eine, nach ihm benannte Saugzuganlage und bewirkte damit eine Leistungssteigerung verbunden mit Kohleersparnis. Die Deutsche Reichsbahn erwarb dieses Patent und stattete damit über 500 Lokomotiven aus. Auch die Reko-Lok 52 8141-5 war von 1968 bis 1981 mit einem Giesl-Ejektor ausgerüstet und ist heute in Deutschland die einzige betriebsfähige Dampflok mit dieser Saugzuganlage. Am 20. März startet der Geisterzug gegen 10 Uhr in Löbau zur Fahrt nach Dresden (Ziel ist der Hauptbahnhof) und zurück. Eine Mitfahrt im Zug ist leider ausgeschlossen. Jedoch werden sich viele Fotografen und Fans an einem regelspurigen Dampfzug nach mehr als vier Monaten Zwangspause erfreuen. Die symbolischen Geistertickets gibt es in mehreren Preisstufen und können online gebucht werden. Die Einnahmen dienen der Finanzierung der Bewegungsfahrt und weiterer Kosten. Bereits vor einem Jahr, am 13. März 2020, erwarteten die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde ihre frisch hauptuntersuchte Dampflok 52 8141-5 aus dem Dampflokwerk zurück und freuten sich auf ein Willkommensfest.  Es kam anders, die Willkommenstour wurde…

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