gb 1 Kommentar

Zimmis Einwurf – Immer dieser blöde Montag

Na, wer hat sie erfunden, die Montagsspiele? Die viele gar nicht mögen. Die Dresdner. Der 26. März 1990 war so ein Montag. Da schaute die ganze Welt hier her. Eine Weltauswahl trat gegen ein gemeinsames deutsches Team an. Ein Fernsehsender musste gefunden werden für diesen Montag. SAT 1 übernahm und damit war der Bann gebrochen mit dem fußballfreien Wochenbeginn.

Auch diesmal werden sich die TV-Verantwortlichen die Hände gerieben haben. Trotz Montag, trotz Ferien, trotz Liveübertragung eine volle Hütte und eine grandiose Stimmung. Und trotzdem fuhren einige Akteure mit verbissenem Gesicht mit dem Fahrstuhl in die dritte Etage. Einer wusste da schon, dass er zum letzten Mal in seinem Fußballtempel sitzen würde. Denn Pascal Testroet war für viele ein Dynamo, wie er im Buche steht. Immer ansprechbar, immer freundlich, immer zu einem Scherz bereit. Und genau der wollte doch einfach nur spielen. Doch die Stammplatzgarantie konnte ihm der Trainer nicht geben. Und deshalb zieht er jetzt in seinem Bett statt schwarz-gelb lila auf. Er wechselt nach Aue. Einfach so und für viele unverständlich. Ausgerechnet nach Aue. Dort klemmt die Säge in Sachen Tore erzielen genau wie in Dresden. Ansonsten hätten die über 28.000 Zuschauer am Montag nicht bis in die Nachspielzeit so zittern müssen um die drei Punkte. Wie heißt es? Reisende hält halt keiner auf, auch Dynamo nicht.

Ihr Gert Zimmermann

Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche" von und mit Gert Zimmermann, gibt's >>HIER<<

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Kommentar von Lothar Nattrodt
Ich halte den Verkauf von Testroet für einen der schwersten Fehler von Dynamo in den letzten Jahren.
Einen leistungsfähigen und leistungswilligen Spieler, eine Identifikationsfigur des Vereins und der Zuschauer,
einfach so davon zu schicken, lässt mich an der sportlichen Leitung noch mehr zweifeln als an Fehlern
der letzten Saison in den Heimspielen. Hoffentlich muß
Dynamo diese Handlung nicht noch einmal bitter bereuen. Das Ganze erinnert mich sehr an den unrühm-
lichen Abgang des Torhüters Kirsten vor einigen Jahren.

Volksbank schließt zwei Geschäftsstellen

Klitten. Die Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien schließt die beiden Geschäftsstellen in Klitten und Königshain zum 31. Dezember. „Die nachlassende Nutzung von Geschäftsstellen fällt bezüglich der Rentabilität besonders bei kleineren Geschäftsstellen ins Gewicht. Die rückläufigen Kunden- und Kontenzahlen in beiden Geschäftsstellen und der fortschreitende Digitalisierungsgrad stellen uns leider vor diese Entscheidung“, so Vorstand Sven Fiedler. Im Vergleich zum Durchschnitt in Ostsachen mit bis zu 5000 Kunden pro Standort werden die Geschäftsstellen in Klitten und Königshain von nur jeweils rund 700 Haushalten genutzt. In Klitten suche man derzeit gemeinsam mit der Firma CardPoint einen passenden Standort für einen Geldautomaten, um die Bargeldversorgung weiterhin zu gewährleisten. Festhalten will die Volksbank am Standort Kodersdorf. Nach einer Überprüfung der Geschäftsstellenstruktur sehe man dort Wachstumspotenzial. Die Geschäftsstelle an der B 115 wird aktuell an drei Tagen durch einen Kundenberater betreut. Ab Jahresanfang 2019 werden die Öffnungszeiten auf die gesamte Woche ausgeweitet. „Unser Ziel ist es nach wie vor, für unsere Kunden vor Ort zu bleiben und die Kundennähe zu bewahren. Weiteren Anpassungsbedarf in unserem Geschäftsstellennetz wird es in den nächsten Jahren nicht geben“, so Sven Fiedler.Die Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien schließt die beiden Geschäftsstellen in Klitten und Königshain zum 31. Dezember. „Die nachlassende Nutzung von Geschäftsstellen fällt bezüglich der Rentabilität besonders bei kleineren Geschäftsstellen ins…

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