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Zimmis Einwurf – Hilft wirklich nur noch beten?

Ralf Hauptmann wird an seine Kölner Profi-Zeit gedacht haben. Dort heißt es: Es ist noch immer alles gut gegangen. Gerade noch. Keine Ahnung, ob der immer wieder gern zitierte Fußballgott im Stadion war oder über dem Stadion kreiste. Sollte es ihn geben, diesmal hat er ganze Arbeit geleistet. Jedenfalls hat Pfarrer Friedemann aus Oranienburg für die Schwarz-Gelben gebetet. Noch am Sonntagmorgen in seiner Predigt.

Als er nach Hause nach Brandenburg fuhr, gab er zu Protokoll, dass ja schließlich sowohl Kiel und Heidenheim für Dynamo gespielt und der Schiedsrichter in Darmstadt die Auer total verpfiffen hätte. Jetzt aber behaupten: Ende gut, alles gut wäre fatal. Hier muss nicht nur einiges in Dresden auf den Prüfstand, sondern jeder Baustein umgedreht werden. Ansonsten geht es dem Zweitligisten wie alles rund um Dresden: Riesige Baustellen sorgen für Stau, aus dem keiner mehr so richtig rausfindet. Offen und ehrlich stellte sich Pascal Testroet nach der Niederlage den Fragen in der Mixed Zone des Stadions. Er sprach von einer enttäuschenden Saison, nicht nur wegen seiner Verletzung. Sondern vor allem für den bedingungslos hinter der Mannschaft stehenden Anhang. Die Frage geht uns alle an: Wie kann ein Team bei einem jeden Spieltag ausufernden Kessel der Leidenschaften am Ende als schwächste Heimmannschaft dastehen? Die Erklärung hätten alle sehr gern.

Ihr Gert Zimmermann 

Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche" gibt's >>HIER<<

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