gb

Zimmis Einwurf – Hilft wirklich nur noch beten?

Ralf Hauptmann wird an seine Kölner Profi-Zeit gedacht haben. Dort heißt es: Es ist noch immer alles gut gegangen. Gerade noch. Keine Ahnung, ob der immer wieder gern zitierte Fußballgott im Stadion war oder über dem Stadion kreiste. Sollte es ihn geben, diesmal hat er ganze Arbeit geleistet. Jedenfalls hat Pfarrer Friedemann aus Oranienburg für die Schwarz-Gelben gebetet. Noch am Sonntagmorgen in seiner Predigt.

Als er nach Hause nach Brandenburg fuhr, gab er zu Protokoll, dass ja schließlich sowohl Kiel und Heidenheim für Dynamo gespielt und der Schiedsrichter in Darmstadt die Auer total verpfiffen hätte. Jetzt aber behaupten: Ende gut, alles gut wäre fatal. Hier muss nicht nur einiges in Dresden auf den Prüfstand, sondern jeder Baustein umgedreht werden. Ansonsten geht es dem Zweitligisten wie alles rund um Dresden: Riesige Baustellen sorgen für Stau, aus dem keiner mehr so richtig rausfindet. Offen und ehrlich stellte sich Pascal Testroet nach der Niederlage den Fragen in der Mixed Zone des Stadions. Er sprach von einer enttäuschenden Saison, nicht nur wegen seiner Verletzung. Sondern vor allem für den bedingungslos hinter der Mannschaft stehenden Anhang. Die Frage geht uns alle an: Wie kann ein Team bei einem jeden Spieltag ausufernden Kessel der Leidenschaften am Ende als schwächste Heimmannschaft dastehen? Die Erklärung hätten alle sehr gern.

Ihr Gert Zimmermann 

Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche" gibt's >>HIER<<

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Mit "Ophelia" zum Sieg in Taiwan

Dresden. Die Dresdner Malerin und Grafikerin Tina Wohlfarth (40) gewann den 1. Preis der »International Biennial Print Exhibit: 2018 ROC« des renommierten National Taiwan Museum of Fine Arts. Das Museum ist eines der wichtigsten Museen Asiens und hatte den Grafikwettbewerb weltweit ausgeschrieben. Insgesamt bewarben sich rund 1.500 Künstler mit ihren Arbeiten.Eine Jury ließ 40 Künstler aus 25 Ländern zur Endauswahl zu, aus deren Reihe dann die Sieger hervorgingen. In die Endauswahl schafften es u.a. Künstler aus Nepal, Südkorea, Albanien, Iran, Bolivien, Russland und Hong Kong. Mit ihrer Arbeit »Ophelia IV/2«, einer Kombination aus Mezzotinto und Papierschnitt, schaffte es Tina Wohlfarth überraschend auf Platz ein. Denn im druckgrafischen Bereich sind traditionell asiatische Länder sehr stark, hier hat diese Kunsttechnik auch einen hohen Stellenwert. Umso bemerkenswerter ist der Erfolg von Tina Wohlfarth – vor allem angesichts dieser exklusiven Konkurrenz aus Asien. Geboren in Saalfeld, Studium in Dresden Tina Wohlfarth wurde 1978 in Saalfeld geboren, lebt und arbeitet in Dresden. Nach einem Studium der Kunstpädagogik in Erfurt studierte sie Malerei und Grafik an der HfBK in Dresden, nach dem Diplom folgte ein Meisterstudium bei den Professoren Elke Hopfe und Martin Hohnert. Ein Reisestipendium der Stadt Dresden führt die Künstlerin 2012 nach Cleveland/USA.Die Dresdner Malerin und Grafikerin Tina Wohlfarth (40) gewann den 1. Preis der »International Biennial Print Exhibit: 2018 ROC« des renommierten National Taiwan Museum of Fine Arts. Das Museum ist eines der wichtigsten Museen Asiens und hatte den…

weiterlesen