gb

Zimmis Einwurf – Bitte aus der Vergangenheit lernen!

Was war denn mit dem Dresdner Trainer los? Nach dem am Ende noch souveränen 3:0 Sieg in Zwickau gegen Dassendorf gab es Schelte für sein Team. Vor allem die laxe Haltung im ersten Abschnitt brachte Cristian Fiél auf die Palme. Vor einer Woche gab der Coach noch Rätsel auf, als er die erbärmliche Leistung in der zweiten Hälfte von Karlsruhe aber mal richtig schön redete. Lernt man so etwas wirklich an der Traineruniversität? Mag ja sein, aber die da draußen, also die Zuschauer sehen doch, was sie erleben. Also aufgepasst vor jedem Rohrkrepierer!

Auch Doppel-Aufstiegsheld Christoph Franke vertraute im zweiten Zweitbundesligajahr dem Sparkurs der Schwarz-Gelben und erlitt Schiffbruch damit. Er wurde zu Weihnachten von Peter Pacult abgelöst. Der Verein stieg ab. Und Franke wollte unbedingt die Raute in seinem Team sehen. Als zu Beginn der Saison nichts mehr ging, drehten die Akteure das Rad zurück. Ähnlichkeiten sind gerade wieder festzustellen. Der Ballbesitzfußball sieht sich wunderschön an. Aber wehe, der Kontrahent haut dazwischen und zerstört das Ganze.

Bange machen gilt nicht. Natürlich haben die Verantwortlichen schon lange den Finger in die berühmte Wunde gelegt. Aber sie sollten aufhören, das inzwischen eingenommene Geld immer noch dreimal umzudrehen. Sie sollten endlich für Verstärkung sorgen. Schon wegen des Nervenkostüms vom Trainer und den Anhängern.

Ihr Gert Zimmermann

Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche", von und mit Gert Zimmermann, gibt's >>HIER<<

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.