Carola Pönisch

Wohin mit dem Zwerg?

Dresden. Zum 60. Jubiläum der Städtepartnerschaft mit Breslau hat Dresden ein besonderes Geschenk bekommen – einen original Breslauer Zwerg. Wo genau er in der Stadt seinen Platz finden soll, darüber können die Dresdner bis 10. Juni online abstimmen

Der "Krasnale", so die polnische Bezeichnung, gilt im Nacharland als Glücksbringer, den man gern auch Gästen schenkt.  In den 1980er Jahren wurde er zum Symbol der friedlichen politischen Protestaktionen der Künstlergruppe „Orange Alternative“ gegen das kommunistische Regime und damit eines geistreichen Widerstandes der wohl farbenfrohesten antikommunistischen Opposition in Polen. Heute sind die Figuren fast überall in Breslau zu finden, im August 2018 waren es bereits über 600. Sie werden aus Bronze gegossen und haben eine Größe von etwa 30 cm.

Ein neuer Platz muss her


Bereits im September 2014 bekam Dresden einen solchen Zwerg geschenkt, der die Wappen beider Städte trägt und heute am Hietzigbrunnen neben dem Rathaus steht. Für den zweiten Zwerg mit Sonnenblume und Reisekoffer muss nun ein neuer Standort gefunden werden - und da habe die Dresdner ein Wörtchen mitzureden.

Drei Standorte stehen zur Auswahl: Das Kraszewski-Museum in der Dresdner Neustadt, die Breslauer Straße am Hauptbahnhof oder die Treppe zum Ratskeller am Haupteingang des Neuen Rathauses.

Bis 10. Juni kann darüber abgestimmt werden auf www.dresden.de/breslauer-zwerg

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Luisenhof: Weiterer Gastraum entsteht

Dresden. Das Restaurant im Luisenhof Dresden erweitert das Angebot für seine Gäste. Angeschlossen an den Panoramaraum entstehen derzeit weitere 66 Sitzplätze. Die Betreiber Carsten Rühle und Carolin Rühle-Marten hoffen, den neuen Raum ab Ende Juli/Anfang August 2019 ihren Gästen anbieten zu können.  „Wir haben festgestellt, dass uns manchmal eine „Zwischengröße“ fehlt. Für einige Reservierungen ist der Panoramaraum zu groß und der Gesellschaftsraum zu klein. Deshalb fiel gemeinsam mit dem Eigentümer die Entscheidung, das Restaurant auszubauen“, sagt Carsten Rühle, der damit weitere 50.000 Euro in den Luisenhof investiert.  Der Entwurf zur Gestaltung stammt erneut von O+M Architekten aus Dresden. Der neue Gastraum wird demnach im selben Stil eingerichtet wie das im März 2018 nach fast dreijähriger Schließzeit wiedereröffnete Restaurant, bekommt aber als einziger Raum einen gemütlichen Kamin. Der Zugang erfolgt ebenerdig über die mittig im Objekt liegende Lounge. Dafür wird ein Teil der sogenannten Empore entfernt, ein Wanddurchbruch gemacht und eine weitere Glastür eingesetzt  Damit wird der neue Raum ebenfalls separat nutz- und buchbar sein, beispielsweise für Reisegruppen, mittelgroße Familienfeiern oder auch für Tagungen, Seminare, Workshops und Business-Meetings. Infos/Reservierungen: 0351/28777830 oder reservierung@luisenhof-in-dresden.deDas Restaurant im Luisenhof Dresden erweitert das Angebot für seine Gäste. Angeschlossen an den Panoramaraum entstehen derzeit weitere 66 Sitzplätze. Die Betreiber Carsten Rühle und Carolin Rühle-Marten hoffen, den neuen Raum ab Ende Juli/Anfang…

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