Carola Pönisch

Wettiner Platz bekommt ein "Hotel Indigo"

Dresden. Außerdem entstehen hier 167 hochwertig ausgestattete Komfortwohnungen. Ende 2018 sollen Hotel und Wohnungen fertig sein.

 Es tut sich was in "Dresdens neuer Mitte" am Kraftwerk Mitte. Schon vor Monaten hat der Hamburger Investor und Projektentwickler Revitalis Real Estate mit dem Bau eines Hotels und eines Wohnkomplexes begonnen. Das Hotel soll nach seiner Fertigstellung 132 Zimmer haben, die Wohnanlage soll 167 hochwertig ausgestattete Wohnungen umfassen.

Für den Komplex direkt am Wettiner Platz/Schweriner Straße wird es zudem eine eigene Tiefgarage mit 153 Plätzen geben.

Wie das Hamburger Unternehmen jetzt mitteilte, stehen auch schon Betreiber und Pächter für das neue Hotel fest. Dabei handelt es sich um das Boutique-Hotel Konzept "Hotel Indigo" der InterContinental Hotels Group (IHG), eine der weltweit führenden Hotelgesellschaften.

Betreiberin wird die tristar GmbH mit Sitz in Berlin  sein, die bereits einen Hotelmietvertrag über 25 Jahre mit einer Option auf weitere fünf Jahre unterschrieben hat. Das Bauvorhaben am Wettiner Platz soll ende 2018 fertig sein.

Das Hamburger Unternehmen baut aktuell außerdem an der Schweriner/Ecke Hertha-Lindner-Straße und 200 Wohnungen am Altmarkt gegenüber dem Haus an der Kirche.  

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Eggerts SachsenWind: Kretschmers Blindheit?

Sachsen. In die Familie der Mecklenburger Herzöge heirateten über Generationen hinweg junge Damen aus der russischen Zarenfamilie ein. Aber nicht das ist es, was die Schweriner Landesregierung antreibt, trotz aller Sanktionen enge politische und vor allem wirtschaftliche Beziehungen zum Oblast Leningrad zu pflegen – und auch die Moskauer Regierung samt Präsident Putin nicht auszusparen. Großes Medienecho hat das bislang nicht ausgelöst. Daran gemessen erntete Sachsens Regierungschef jüngst einen Entrüstungs-Sturm, als er sich mit Putin traf, wirtschaftliche Probleme erörterte, ihn nach Sachsen einlud und davon sprach, »der Osten« habe eine eigene Sichtweise auf Russland. Die Frankfurter Allgemeine vermutete darob bei Michael Kretschmer geistige Verwirrung. Starker Tobak – obwohl (oder gerade weil!) Kretschmer völlig richtig liegt: Er entspricht der durchaus besonderen Gefühlslage vieler Sachsen gegenüber »den Russen« und wohl auch der besonderen wirtschaftlichen Interessenlage Sachsens. Und hoffentlich provoziert er damit endlich die (west-)bundesdeutsche Bereitschaft, wieder intensiv mit »Moskau« zu reden. Und nicht nur verdruckst Nordstream 2 gegen Widerstände aus den USA, Polen oder der Ukraine zu verteidigen. Ihr Hans EggertIn die Familie der Mecklenburger Herzöge heirateten über Generationen hinweg junge Damen aus der russischen Zarenfamilie ein. Aber nicht das ist es, was die Schweriner Landesregierung antreibt, trotz aller Sanktionen enge politische und vor allem…

weiterlesen