Carola Pönisch

Weniger Unfälle, aber mehr Schwerverletzte

Dresden. 2017 wurde Dresdens Polizei zu 14.384 Unfällen gerufen. Vier Menschen starben.

14.384 Verkehrsunfälle wurden letztes Jahr auf Dresdens Straße aufgenommen, 3,5 Prozent weniger als 2016. Dabei verunglückten 2.097 Menschen leicht, 408 schwer (darunter 38 Kinder), vier Menschen starben (2016: 9).

Mit 23,7 Prozent waren Vorfahrts- und Vorrangfehler wieder die häufigsten Unfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Verletzten. Aber auch Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein- und Anfahren (19,6 Prozent) sowie zu hohe Geschwindigkeit (10,3 Prozent) führten immer wieder zu Crashs.

Mehr Unfälle mit Radfahrern

Um über sechs Prozent gestiegen sind die Verkehrsunfälle mit Radfahrerbeteiligung. Lag die Zahl der beteiligten Radfahrer 2016 noch bei 1.316, stieg sie im vergangenen Jahr auf 1.386 an. 1.109 Personen wurden dabei verletzt. Polizeirat Gerald Baier: »Die Mehrzahl dieser Unfälle wird durch andere Verkehrsteilnehmer verursacht, bei gut einem Drittel sind jedoch die Radfahrer schuld.« Zum Teil habe das daran gelegen, dass sie schlecht zu sehen waren. »Auch wenn es für Radfahrer keine Helm- oder Warnwestenpflicht gibt, kann ich nur an die Vernunft appellieren und jedem persönlich empfehlen: Helm auf, Weste an!«

Alkohol und Fahrerflucht

Die Zahl der Verkehrsunfälle, bei denen Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss beteiligt waren, blieb mit 248 etwas gleich hoch wie im Vorjahr. Die Zahl der Unfallfluchten ist um 2,4 Prozent gesunken. Insgesamt entfernten sich 4.112 Verursacher (2016: 4.215) unerlaubt vom Unfallort. Dies waren 28,6 Prozent der von der Polizei aufgenommenen Verkehrsunfälle.

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Mit "Ophelia" zum Sieg in Taiwan

Dresden. Die Dresdner Malerin und Grafikerin Tina Wohlfarth (40) gewann den 1. Preis der »International Biennial Print Exhibit: 2018 ROC« des renommierten National Taiwan Museum of Fine Arts. Das Museum ist eines der wichtigsten Museen Asiens und hatte den Grafikwettbewerb weltweit ausgeschrieben. Insgesamt bewarben sich rund 1.500 Künstler mit ihren Arbeiten.Eine Jury ließ 40 Künstler aus 25 Ländern zur Endauswahl zu, aus deren Reihe dann die Sieger hervorgingen. In die Endauswahl schafften es u.a. Künstler aus Nepal, Südkorea, Albanien, Iran, Bolivien, Russland und Hong Kong. Mit ihrer Arbeit »Ophelia IV/2«, einer Kombination aus Mezzotinto und Papierschnitt, schaffte es Tina Wohlfarth überraschend auf Platz ein. Denn im druckgrafischen Bereich sind traditionell asiatische Länder sehr stark, hier hat diese Kunsttechnik auch einen hohen Stellenwert. Umso bemerkenswerter ist der Erfolg von Tina Wohlfarth – vor allem angesichts dieser exklusiven Konkurrenz aus Asien. Geboren in Saalfeld, Studium in Dresden Tina Wohlfarth wurde 1978 in Saalfeld geboren, lebt und arbeitet in Dresden. Nach einem Studium der Kunstpädagogik in Erfurt studierte sie Malerei und Grafik an der HfBK in Dresden, nach dem Diplom folgte ein Meisterstudium bei den Professoren Elke Hopfe und Martin Hohnert. Ein Reisestipendium der Stadt Dresden führt die Künstlerin 2012 nach Cleveland/USA.Die Dresdner Malerin und Grafikerin Tina Wohlfarth (40) gewann den 1. Preis der »International Biennial Print Exhibit: 2018 ROC« des renommierten National Taiwan Museum of Fine Arts. Das Museum ist eines der wichtigsten Museen Asiens und hatte den…

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