Carola Pönisch

Weiße Flotte: Investor(en) gesucht

Dresden. Was die Sächsische Dampfschiffahrt GmbH jetzt retten kann: Wenn viele Dresdner Schiff fahren und wenn sich Investoren finden.

Das unruhige Fahrwasser, in dem sich die älteste und größte Dampfschiffflotte der Welt gerade bewegt, soll auf neuem Kurs bewältigt werden. Am Steuerrad dreht dabei neben den beiden Geschäftsführern der Sächsischen Dampfschiffahrt GmbH (SDS) Karin Hildebrand und Jeffrey Pötzsch als dritter Mann ab sofort auch Burkhard Jung. Der hat, um im Bild zu bleiben, als Sanierungsexperte nicht nur viel Erfahrung mit Stürmen und hohen Wogen, sondern kennt die SDS bereits seit vergangenem Jahr, weil er da schon mit am Sanierungskonzept gefeilt hat. Als Sanierungsgeschäftsführer kümmert er sich darum, dass die SDS langfristig auf Kurs bleiben kann, während Hildebrand und Pötzsch weiterhin für das Tagesgeschäft zuständig sind.

Wie es nun mit der Flotte weitergeht

Die gute Nachricht: Die ausstehenden Mai-Gehälter und -Löhne dürften bei den Mitarbeitern der Flotte und der Tochterfirma Elbezeit jetzt eingegangen sein. Die Gehälter für Juni bis August werden über die Agentur für Arbeit als Insolvenzgeld gezahlt. Neben den aktuell zwei Schiffen, die mehrmals am Tag nach Blasewitz bzw. Pillnitz fahren, sollen nach und nach auch die anderen Dampfer wieder in Dienst gestellt und der Fahrplan erweitert werden.

Außerdem ist das Cateringunternehmen Elbezeit wieder im Geschäft, weil auch im Zoo Dresden  weitestgehend Normalität eingezogen ist.

Eine gute Nachricht ist es durchaus auch, dass das am 3. Juni beim Amtsgericht Dresden eröffnete Insolvenzverfahren eines in Eigenverwaltung ist. Das bedeutet, die drei Steuerleute Jung, Hildebrand und Pötzsch bleiben auf Kurs und als vierter Mann an Bord achtet der Jurist Frank-Rüdiger Scheffler als vom Amtsgericht eingesetzter vorläufiger Sachwalter darauf, dass alles läuft.

Was die Flotte nun ganz dringend braucht

Prinzipiell sei die SDS in der Lage, gewinnbringend zu arbeiten, davon ist Burkhard Jung überzeugt. Und davon will er auch Investoren überzeugen, die jetzt dringend gesucht werden. »Das kann ein Privatmann sein oder mehrere, das kann eine Firma sein, eine Stiftung oder auch die öffentliche Hand«, sagt er. Bis Ende August jedenfalls sollten Geldgeber gefunden sein, denn am 1. September wird das Insolvenzverfahren eröffnet. Bis dahin muss Sachwalter Frank-Rüdiger Scheffler auch den Wert der SDS exakt beziffern können und es muss ein Konzept vorliegen, wie die Flotte dauerhaft auf Kurs und im Wind gehalten werden kann.

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Kegelbahn wieder für Privatpersonen freigegeben

Lübbenau/Spreewald. Seit Montag, dem 27. Juli, die Kegelhalle in Lübbenau unter Auflagen nun auch wieder für private Nutzer freigegeben. Aufgrund der aber immer noch andauernden Einschränkungen durch die Covid19-Pandemie sowie den Sturmschäden im benachbarten Sportlerheim kann jedoch die Kegelhalle aktuell noch nicht wie gewohnt, sondern nur unter Berücksichtigung bestimmter Vorgaben genutzt werden. Die Kegelbahnen an sich und der anliegende Vorraum stehen grundsätzlich zur Verfügung, wobei der Vorraum einer Mehrfachnutzung für Kegler, Fußballer und Sportplatzmitarbeiter unterliegt. Für die Kegler besteht aber während der genehmigten Nutzungszeit auch Nut-zungsvorrang. Eine zeitgleiche Belegung durch unterschiedliche Nutzer ist nicht gestattet. Es ist durch die Nutzer darauf zu achten, dass keine persönlichen Gegenstände im Vorraum zurückbleiben. Die Mitarbeiter des Sportplatzes reinigen den Raum täglich und desinfizieren die dort befindli-chen Tische und Stühle. Dennoch ist jeder Nutzer eigenständig dafür verantwortlich, die Hygienemaßnahmen einzuhalten und bei Bedarf vor, während und/oder nach der Nutzung die benutzten Gegenstände (Kugeln, Bedienerpult etc.) selbst zu desinfizieren und vor allem in regelmäßigen Abständen zu lüften. Das Covid19-Eindämmungskonzept, den Nutzungsantrag und den Vordruck für die Anwesenheitsliste finden Interessierte in der pdf-Datei »Sportstättennutzungsantrag« auf der Internetseite www.luebbenau-spreewald.de im Bereich Bildung / Soziales / Sport & Freizeit /Kegelbahn. Persönliche Rückfragen sind unter Tel. 03542/ 85 312 oder per E-Mail an sport@luebbenau-spreewald.de möglich.Seit Montag, dem 27. Juli, die Kegelhalle in Lübbenau unter Auflagen nun auch wieder für private Nutzer freigegeben. Aufgrund der aber immer noch andauernden Einschränkungen durch die Covid19-Pandemie sowie den Sturmschäden im benachbarten…

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Tom Knobloch bleibt ein Eislöwe

Dresden. Bei den Dresdner Eislöwen dreht sich das Personalkarussel weiter: Mit Tom Knobloch konnte ein weitere Spieler in Dresden gehalten werden. Der 21-Jährige stürmt seit der Saison 2018/2019 für die Blau-Weißen und geht nun in sein drittes Jahr. Knobloch absolvierte in der letzten Spielzeit 47 Spiele, erzielte dabei zwei Tore und steuerte vier Assists bei. Rico Rossi, Cheftrainer Eislöwen: „Es freut mich, dass Tom wieder dabei ist. Er hat in der zweiten Hälfte der vergangenen Saison einen riesigen Schritt in seiner Entwicklung gemacht. Das Team ist dieses Jahr sehr jung, aber ein junger Spieler wie Tom, der bereits viel Erfahrung besitzt, wird eine bessere Rolle einnehmen können. Ich bin mir sicher, dass er sowohl für uns als auch für sich selbst den nächsten Schritt in seiner Karriere machen wird.“ Tom Knobloch: „Ich freue mich sehr, auch in der nächsten Saison für die Dresdner Eislöwen auf dem Eis alles geben zu können. Sowohl Dresden als auch der Club und unsere Fans sind für mich eine neue Heimat geworden. Ich werde alles daransetzen, meine Leistung weiter zu steigern und so meinen Teil zum Erfolg der Eislöwen beizutragen. Die einmalige Atmosphäre bei den Blau-Weißen auf und neben dem Eis sowie die Kulisse in der Arena werden es möglich machen, dass wir zusammen in der nächsten Saison sportlich eine Schritt nach vorn machen.“ (pm/Dresdner Eislöwen)Bei den Dresdner Eislöwen dreht sich das Personalkarussel weiter: Mit Tom Knobloch konnte ein weitere Spieler in Dresden gehalten werden. Der 21-Jährige stürmt seit der…

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