Carola Pönisch

Weihnachts-Circus: 1.000 Karten sind schon weg

Dresden. Am 19. Dezember feiert der 23. Dresdner Weihnachts-Circus Premiere. Der historische Kassenwagen ist schon verkaufsbereit. Bis 6. Januar gastiert der Zirkus auf dem Volksfestplatz an der Pieschener Allee.

Dass die ersten 1.000 Karten bereits weg sind, hat einen guten Grund. Zirkusdirektor Mario Müller-Milano hat sie verschenkt. Das macht er jedes Jahr, dieses Mal kommen viele Feuerwehrmänner aus der Sächsischen Schweiz in den Genuss der Karten (für die zahlreichen Einsätze im heißen Sommer) sowie das Sächsische Umschulungs- und Fortbildungwerk (SUFW) und die Kinderarche Sachsen e.V. 100 Karten gehen an Asylbewerber.

Für den 23. Dresdner Weihnachts-Circus verspricht Müller-Milano ein Programm der Superlative. Über 30 Artisten aus zehn Nationen und mehr als 50 Tiere werden auftreten, musikalisch begleitet wieder von der 15-köpfigen Big Band. 

Größte Vielfalt an Tieren

In diesem Jahr soll es die größte Vielfalt an Tieren geben, die bisher im Weihnachts-Circus aufgetreten sind. Da wären die drei Elefantendamen Temba, Lilly und Suna, außerdem Lamas und afghanische Windhunde, Pferde, Zebras, Kamele, Dromedare, Rinder und gescheckte Esel.

Artisten der Spitzenklasse

Aus China werden die Gorgeous Girls mit Diabolos erwartet, die Artisten John Pablo Garcia und Partnerin Vicky zeigen in zwölf Metern Höhe riskante Akrobatik, mit Hula Hoop auf einem Mast überzeugt Julot Cousins. Der heiße Spanier Nicol Nicols bringt das Drahtseil zum Vibrieren, die Fuma Boys sind muskelbepackte Kraftprotze. Und ganz besonders stolz ist der Zirkusdirektor auf die "Könige der Clows" Fumagalli & Daris, die er für die Auftritte in Dresden engagieren konnte.

Tickets: www.dwc.de und unter 0180/330 2 330

 

 

 

 

 

 

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Üben am Baumbiegesimulator

Hagenwerder. Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere Herausforderungen. Um gut für diesen Ernstfall gewappnet zu sein, übten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren am vergangen Samstag (9. Februar) nach mehrjähriger Pause erstmalig wieder an einem Baumbiegesimulator. „Hier können alle Spannungen, Zug und Druck im Stamm simuliert werden“, erklärt der erste Stellvertreter des Kreisbrandmeisters, Peter Seeliger, der als Hilfsausbilder bei der Schulung anwesend war. „Die Kameraden lernen in der Ausbildung, worauf sie unter diesen Umständen achten müssen und erlernen besondere Schnitttechniken.“ Damit die Schulung den neuen Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) entspricht, hat der Landkreis Görlitz eigens einen Baumbiegesimulator beschafft. Dieser war am Samstag erstmalig im Einsatz. Er ist auf einem Anhänger montiert und wird zukünftig bei der Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren eingesetzt. Das Gerät steht fortan flächendeckend im gesamten Landkreis für Schulungen zur Verfügung. Bereits im Mai wird es einen weiteren Motorsägenlehrgang in Zittau geben. Insgesamt plant der Landkreis vier bis fünf Lehrgänge für jeweils zwölf Teilnehmer pro Jahr, um peu à peu dazu beizutragen, dass die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Schulung für alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren ermöglicht werden kann. An der jüngsten Schulung in Hagenwerder, die durch Christian Hanzig von der Berufsfeuerwehr Görlitz durchgeführt wurde, nahmen zwölf Feuerwehrleute teil. Die Ausbildung wird durch den Landkreis für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt, damit diese bei Sturmschäden oder sonstigen Hilfeleistungen sowie auch bei Bränden die Motorkettensäge einsetzen dürfen. Neben den Übungen am Baumsimulator standen auch Baumfällungen und Entästungen auf dem Schulungsprogramm.Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere…

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