Carola Pönisch

Warum DSC-Spielerinnen nass gemacht werden

Warum ließen sich kürzlich sieben DSC-Volleyballerinnen, die in der neuen Saison aufs Parkett auflaufen, mit Wasser vollspritzen? Die Antwort lautet: Sie standen als Hobbymodells für den Jahreskalender des 1. Bundesligaklubs vor der Kamera.

Das Motto des Kalenders, der schon lange Kultstatus bei den Fans genießt, heißt für 2020 »Splash«. Dafür ließen sich die Spielerinnen von der zum fünften Mal hinter der Kamera stehenden Fotografin Amelie Jehmlich und ihren Assistentinnen nass machen. »Da wir noch nie mit dem Medium Wasser experimentiert hatten, waren alle gleich Feuer und Flamme, dieses Mal ‚Wasserfotos‘ zu machen«, erzählt Marketingchefin Beatrice Dömeland, die selbst mehrfach als Kalendergirl vor der Kamera stand.

Die schicken Badeoutfits standen Neuzugängen wie Emma Cyris oder der Ex-Nationalmannschaftslibera Lenka Duerr genauso gut zu Gesicht wie Mareen von Roemer, die schon zum 13. Mal für den Jahreskalender posierte. Ein zweites Fotoshooting mit weiteren Spielerinnern wird folgen.

Beim Heimspiel gegen Erfurt am 9. November ist der neue Kalender in einer Auflage von rund 1.200 Exemplaren dann erhältlich und wird von allen Akteurinnen signiert.

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Ein Sprungbrett für die Pinguine

Hoyerswerda. 2018 war im Zoo ein trauriges Jahr für die Humboldtpinguine. Achtzehn Tiere sind an einer gefährlichen Pilzerkrankung verstorben. Seitdem stand die Anlage leer und Zoodirektor Eugéne Bruins sammelte mit seinen Mitarbeitern neue Ideen und informierte sich detailliert bei Experten über bestmögliche Haltungsbedingungen, um zukünftig optimalen Lebensraum schaffen zu können.  So wurde die Anlage in den letzten zehn Monaten für 75 000 Euro umgebaut. Ein Großteil der Investitionssumme wurde durch Spenden von den Versorgungsbetrieben (VBH), dem Verein der „Zoofreunde“ und von Tierfreundin Heike Widanski finanziert. Neben der weltweit einzigartigen Insektenlounge und der neuen Leopardenanlage ist mit der neuen Pinguinanlage dank Sponsoren ein weiteres Highlight im Zoo entstanden. „Wir freuen uns darüber sehr. Der Zoo erhält auch von außen eine gute Rückenstärkung. Wir hoffen, an unsere bisherigen Zuchterfolge anknüpfen zu können. Sind Humboldtpinguine doch akut vor dem Aussterben bedroht“, erklärte der zoologische Leiter Eugéne Bruins. Die neue Anlage verfügt über einen Sonnenschutz, eine Schmutzwasserrinne und eine moderne Filteranlage die ständig für frisches, klares Wasser sorgt. Die Pinguine haben drei verschiedene Bodenuntergründe zur Verfügung. Kies, größere Steine sowie Rasenflächen schaffen natürliche Bedingungen und sorgen dafür, dass die Tiere in ihren Höhlen nahezu immer mit trockenen Federkleid ankommen. Das verhindert Staunässe, schafft ein besseres Raumklima und minimiert die Entstehung von Krankheiten erheblich. „Es gibt kein Patentrezept, um Pinguine gut halten zu können. Ich habe mich intensiv informiert und aus allem das Beste für die Umsetzung mitgenommen“, berichtete Eugéne Bruins über seine intensive Recherchearbeit. Fünf Pinguine warteten am Donnerstagvormittag schon ungeduldig auf die Einweihung ihrer Anlage. Die Tiere stammen aus einem Zoo im französischen Beauval.  Fünf weitere Tiere sind am Donnerstagvormittag ganz „frisch“ aus dem Zoo in Halle nach Hoyerswerda umgezogen. Sie durften als Erstes die neue Anlage in Beschlag nehmen. Pinguin Sveni war der mutigste, erkundete als Erster die neue Anlage und probierte das neue Wasserbecken direkt aus, dass je nach Jahreszeit, auch beheizt oder gekühlt werden kann.  Die anderen Tiere tragen Namen wie Elli, Lisa, Happy, Nick, Pia und Paul. Das zwei Pinguine auch Heike und Caro heißen, also wie die oben bereits erwähnte Sponsorin und eine Tierpflegerin, ist wohl kein Zufall.  Zweimal täglich werden die Pinguine mit Fisch gefüttert. Schaufütterungen müssen wegen der Corona – Pandemie noch ausfallen, sollen aber so bald wie möglich wieder stattfinden.2018 war im Zoo ein trauriges Jahr für die Humboldtpinguine. Achtzehn Tiere sind an einer gefährlichen Pilzerkrankung verstorben. Seitdem stand die Anlage leer und Zoodirektor Eugéne Bruins sammelte mit seinen Mitarbeitern neue Ideen und informierte…

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