Carola Pönisch

Verfolgungsjagd mit zwei Helikoptern

Dresden. Eine wilde Verfolgungsjagd mit Unfall, Flucht und Hubschraubereinsatz lieferten sich am Nachmittag des 17. Februar Bundespolizei und zwei Chilenen.

Ursprünglich wollten Bundespolizisten gegen 15.15 Uhr einen Peugeot hinter der Grenze auf deutscher Seite kontrollieren. Doch der Fahrer entzog sich dem und fuhr teilweise verkehrsgefährdend auf der Autobahn in Richtung Dresden. In Höhe der Anschlussstelle Gorbitz kollidierte das Fahrzeug zunächst mit einem VW Passat, (Schaden rund 10.000 Euro), dann verließ der Fahrer die Autobahn, kam in der Abfahrt von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Wegweiser. Die zwei Insassen des Wagens flüchteten zu Fuß über ein Feld in Richtung Pennrich.

Mit zwei Polizeihubschraubern und einem Fährtenhund suchten die Polizeibeamte nach den flüchtigen Männern. Einer konnte kurze Zeit später an einem Feldrand festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Es handelte sich um einen 25-jährigen Chilenen. Den zweiten Insassen, einen 23-jährigen Chilenen, nahmen Polizisten am Abend nach einem Zeugenhinweis in einem Bus in Dresden-Briesnitz fest.

Die ersten Ermittlungen ergaben, dass der Peugeot weder zugelassen noch versichert war. Zudem hatte der 25-jährige Fahrer keine Fahrerlaubnis. Er muss sich nun unter anderem wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie  Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.

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Keine Mülltrennung bei Quarantäne-Haushalten

Sachsen. Private Haushalte, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 in häuslicher Quarantäne leben, sollen den Haushaltsmüll nicht trennen. Das heißt, neben dem Restmüll sollen auch Verpackungsabfälle (gelber Sack), und Biomüll für die Dauer der Quarantäne über die Restmülltonne entsorgt werden. Nicht in den Restmüll von Quarantänehaushalten gehören jedoch weiterhin Altpapier, Altglas, Elektroschrott und Batterien. Gegebenenfalls müssen diese aufbewahrt werden, bis sie wieder entsorgt werden können. Umweltminister Wolfram Günther erläutert hierzu: »Damit schützen wir die Müllwerker, aber auch Nachbarinnen und Nachbarn, Hausmeisterinnen und -meister. Das heißt aber auch, dass alle, die nicht betroffen sind, weiterhin ihren Müll getrennt entsorgen.« Zu den Regelungen für Quarantäne-Haushalte gehört, dass die genannten Abfälle in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben und Einzelgegenstände wie Taschentücher nicht lose in Abfalltonnen geworfen werden. Abfallsäcke sind durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen. Spitze und scharfe Gegenstände sollen in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt werden. Müllsäcke sollen möglichst sicher verstaut werden, so dass vermieden wird, dass zum Beispiel Tiere Müllsäcke aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen oder dadurch Abfall verteilt wird. (pm)Private Haushalte, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 in häuslicher Quarantäne leben, sollen den Haushaltsmüll nicht trennen. Das heißt, neben dem Restmüll sollen auch Verpackungsabfälle (gelber Sack), und…

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