Carola Pönisch

Umbau der Festung kommt gut voran

Dresden. Versteckt unterhalb der Brühlschen Terrasse war die Festung Dresden viele Jahre ein Geheimtipp. Damit wird ab Spätherbst Schluss sein. Dann soll sie nämlich wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Für rund acht Millionen Euro wird die Festung Dresden unter Regie der Niederlassung Dresden I des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) seit August 2018  umgebaut und hochwassersicher gemacht. Komplett neu gestaltet wird die Ausstellung zur Geschichte der Festung.

Ein-/Ausgang

Künftig wird es einen neuen Eingang vom Terrassenufer her geben sowie einen Aufzug, der die Besucher von der Brühlschen Terrasse in die Festungsgemäuer bringt.  Der etwas versteckte Eingang am Georg-Treu-Platz zwischen Albertinum und Lipsiusbau wird zum Ausgang umgestaltet.

Dresden Xperience

Ab Spätherbst werden 500 Jahre Festungsgeschichte dank modernster audiovisueller Technik erlebbar. Dabei kommen aber vor allem überdimensionale Screens und Sphären mit LED-Bildschirmen, aber auch eine VR-Installation zum Einsatz, ebenso digitale 360-Grad-Projektionen, die mit 34 Hochleistungsbeamern an die inneren Festungsmauern gezaubert werden.Feste, Dramen und Katastrophen der Vergangenheit sind dann in zehn Szenen am authentischen Ort nacherlebbbar.   

"Mit der ,Festung Xperience‘ öffnet der erste Teil unseres Gesamtprojektes ,Dresden Xperience‘, das wir im kommenden Jahr im Dresdner Zwinger weiterführen werden", so  Dr. Christian Striefler, Geschäftsführer der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH.

„Dresden Xperience“ ist eine Marke, unter der die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH ab Herbst 2019 zwei neue Erlebnisangebote in der Stadt Dresden vermarkten werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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