Carola Pönisch

Stadt erhält Geld für Steyer-Stadion

Dresden. Vier Millionen Euro stellt der Freistaat Sachsen für den Um- und Ausbau des Heinz-Steyer-Stadions bereit. Innenminister Roland Wöller übergab gestern (15. Dezember) den Fördermittelbescheid.

Es sei "in den aktuellen Zeiten ein wichtiges Zeichen und eine Investition in die Zukunft des Dresdner Sports", über das sich Dresdens OB Dirk Hilbert besonders freue.

"Die Modernisierung des Heinz-Steyer-Stadions, mit dem viele Dresdner emotionale und unvergessliche Erlebnisse verbinden, ist ein Meilenstein in der weiteren Entwicklung des Sportpark Ostra", sagte er. Für Innenminister Wöller, der auch Sachsens Sportminister ist, gehört das Stadion " zur sportlichen Identität der Stadt Dresden". Mit dem Um- und Ausbau werde eine Sportstätte geschaffen, die  den heutigen Ansprüchen an modernes Training gerecht wird und die Attraktivität der städtischen Sportinfrastruktur steigere.

Das "Projekt Heinz-Steyer-Stadion" beinhaltet den Ausbau auf 5.000 überdachte Sitzplätze, die im Bedarfsfall durch mobile Tribünen in den Kurven temporär auf bis zu 15.000 Personen erweitert werden können. Schwerpunkt ist die multifunktionale Südtribüne, in der eine Fechterhalle, multifunktionale Sport- und Fitnessräume sowie Tagungsräumlichkeiten integriert werden, die auch als Hospitality-Bereich genutzt werden können. Auch Räume für Sportmedizin, Büros, Vereine und Gastronomie entstehen sowie eine Plaza zwischen der Ballsportarena und dem Heinz-Steyer-Stadion als neuer, zentraler Eingang zum Sportpark Ostra.

Am 17. November hatte eine 13-köpfigen Expertenjury die Bietergemeinschaft BAM Sports GmbH / BAM Deutschland als Sieger aus dem im Juli 2019 gestarteten wettbewerblichen Dialog gekürt. Ihr Beitrag zeigt insbesondere hohe sportfunktionale Qualität, die im besonderen Maße im Einklang mit einer ansprechenden Architektur des Stadions steht – so die Jury. Der Stadtrat soll am 28. Januar 2021 den Vorschlag der Jury bestätigen.

Der Um- und Ausbau des Heinz-Steyer-Stadions startet im Herbst 2021 und soll Ende 2023 beendet sein. Das Bauvorhaben ist mit 37,3 Millionen Euro veranschlagt.


 

 

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