Carola Pönisch

Säggsischer Schärzgeegs und Säggsisch Brod

Dresden. Wie feiern wir Tag der Deutschen Einheit? Nu gloar, mit Russisch Brot aus dem Hause Quendt. Das Dresdner Traditionsbackwarenhaus bringt pünktlich am 3. Oktober die 4. Sonderedition ihres "Säggsisch Brod" heraus. Das Titelbild auf den Verkaufstüten zeigt die Siegerkarikatur des bundesweiten Karikaturenwettwerbs "Säggsischer Schärzgeegs".

Was haben die sächsische Sprache und Russisch Brot der Dr. Quendt GmbH gemeinsam? Beide ist/wird weich. Das Sächsisch fließt quasi nur so "aus dor Gusche" und die leckeren Buchstaben aus Weizenmehl, Karamellzuckersirup und weiteren Ingredenzien werden weich, wenn man sie allzu lange offen herumliegen lässt anstatt sie schnell zu essen.

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Über 50 Künstler beteiligten sich am diesjährigen Karikaturenwettbewerb, dessen Motto dieses Mal lautete "Mir baggen das". Rund 80 Arbeiten von 30 Künstlern sind ab 3. Oktober in der Galerie Komische Meister im Quartier an der Frauenkirche (QF) zu sehen. Die Karikatur, die von einer Jury als beste gewählt wurde und es auf die Sonderedition des Säggsischen Brod geschafft hat, stammt von Matthieas Kiefel aus Berlin. Der 60-Jährige wird am 4. Oktober persönlich in der Galerie Komische Meister anwesend sein, wenn die Ausstellung ab 11 Uhr offiziell, mit Musik und sägg'schem Brod eröffnet wird.

Einen Tag zuvor, am 3. Oktober, wird im Tom Pauls Theater Pirna ganz offiziell das sächsische Wort des Jahres gekürt.

Wer in den Genuss einer Tüte mit Säggsisch Brod kommen will, sollte schnell sein. Zum einen gibt es dafür nur 100.000 Beutel, zum anderen ist die Leckerei auf viele Discounter und Supermärkte in ganz Ostdeutschland geliefert worden. Kleiner Gag: 19 der insgesamt 26 Buchstaben des Alphabet sollten sich in jeder Tüte finden lassen. Auf welche verzichtet wurde? Nu gloar, auf die hoardn (K, P, Q, T) sowie X und Y.

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Forst erhält Plakette »Deutsch-sorbische/wendische Stadt«

Forst. Am vergangenen Mittwoch überreichte der Referent des Landesbeauftragten für Angelegenheiten der Sorben/Wenden im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Meto Nowak, an die Forster Bürgermeisterin, Simone Taubenek, die Plakette »Deutsch-sorbische/wendische Stadt«, die jede Stadt im angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden erhält. Die Bürgermeisterin bedankte sich und versprach, dass diese Plakette einen würdigen Platz im Rathaus finden wird. Die Forster Stadtbibliothek erhielt zudem ein sorbisches/wendisches Medienpaket. Es beinhaltet sorbische/wendische Literatur, Informationen über die sorbische/wendische Geschichte und Kultur sowie Materialien zum Spracherwerb. Darunter zweisprachige Kinderliteratur, Spiele zur Sprachförderung, Sachliteratur zur Brauchtumspflege, Sprachkurse sowie biografische Romane. Initiiert worden ist das Projekt von der sorbischen wissenschaftlichen Gesellschaft Masica Serbska und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Die Medien stehen künftig allen Kunden der Stadtbibliothek zum Ausleihen zur Verfügung, betonte die Leiterin der Einrichtung Doreen Sawall. Insgesamt erhalten 16 kommunale Bibliotheken im angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden diese Medienpakete. Hinweis: Aufgrund technischer Probleme können gegenwärtig leider keine Fotos angezeigt werden. Wir bitten um Verständnis.Am vergangenen Mittwoch überreichte der Referent des Landesbeauftragten für Angelegenheiten der Sorben/Wenden im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Meto Nowak, an die Forster Bürgermeisterin, Simone Taubenek,…

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