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Ribnitzky bleibt den Eislöwen treu

Die Dresdner Eislöwen haben den Vertrag mit Timon Ribnitzky um ein weiteres Jahr verlängert. Der gebürtige Kaufbeurer spielte seit 2016 in der DNL-Mannschaft der Dresden Eislöwen Juniors. Vergangene Saison statteten die Eislöwen den 21-Jährigen mit seinem ersten Profivertrag für das DEL2-Team aus, für das er 14 Partien absolvierte. Bisher gab der Club dreizehn Vertragsverlängerungen und vier Neuverpflichtungen für die Spielzeit 2019/20 bekannt.

Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Timon Ribnitzky ist ein guter Schlittschuhläufer und verfügt über eine ausgezeichnete Spielübersicht. Leider musste er wegen einer schweren Verletzung früh in der Saison aussetzen, absolvierte deshalb auch nur wenige Spiele. Durch enormen Fleiß ist es ihm am Ende der Saison in kürzester Zeit aber gelungen, sich wieder an das Team heranzuarbeiten und konnte so in den Playoffs die Mannschaft unterstützen. Ich freue mich, weiter mit ihm zu arbeiten. Er muss in der nächsten Saison in allen Bereichen hart arbeiten und vor allem jede Menge Spielpraxis sammeln."

Timon Ribnitzky: „Dresden habe ich als einen Eishockey-Standort mit optimalen Voraussetzungen kennengelernt. Obwohl ich durch eine Verletzung längere Zeit aussetzen musste, konnte ich mit meinem Ehrgeiz meine Leistungsfähigkeit wiederherstellen und nutze die Sommerpause intensiv, um mich auf die kommende Spielzeit vorzubereiten. Umso mehr freue ich mich jetzt, in der nächsten Saison anzugreifen und meine Entwicklung voranzutreiben.“ (pm)

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Polizeihubschrauber findet 82-Jährige

Bernsdorf. Am Sonntag meldeten Mitarbeiter einer Pflegeeinrichtung in Bernsdorf eine 82-Jährige als vermisst. Die Seniorin hatte am Nachmittag mit einem Rollator ihren Wohnbereich verlassen und blieb zunächst verschwunden. Die Polizei suchte daraufhin gemeinsam mit Familienmitgliedern mit Hochdruck nach der Frau. Auch zwei Beamte der Polizeihundestaffel rückten an und beteiligten sich an der Suche im Stadtgebiet. Die Vierbeiner erschnüffelten eine Spur in einem Waldgebiet, die Anhaltspunkte für weitere Suchmaßnahmen gab. Am Abend stießen Wachpolizisten und Beamte des Einsatzzuges mit Nachtsichtgeräten und Scheinwerfern hinzu. Außerdem wurden ein Hubschrauber, ein Personenspürhund und die Rettungshundestaffel zur Suche eingesetzt. In der Nacht kamen auch freiwillige Helfer zur Pflegeeinrichtung und suchten ebenfalls mit. Gemeinsam durchkämmten die Polizisten und Freiwilligen alle Straßen, Seitenstraßen, Feld- und Waldwege von Bernsdorf und Umgebung. Am frühen Montagmorgen, gegen 4.30 Uhr fand einer der Helfer eine Rollatorspur auf einem Sandhügel. An dieser Stelle nahmen schließlich die Rettungshunde und der Polizeihubschrauber erneut ihre Arbeit auf. Gegen halb neun ging von der Hubschrauberbesatzung schließlich die erhoffte Nachricht ein - die 82-Jährige war gefunden. Unterkühlt aber unverletzt brachten Rettungskräfte sie in ein Krankenhaus und zurück zu ihren erleichterten Angehörigen.Am Sonntag meldeten Mitarbeiter einer Pflegeeinrichtung in Bernsdorf eine 82-Jährige als vermisst. Die Seniorin hatte am Nachmittag mit einem Rollator ihren Wohnbereich verlassen und blieb zunächst verschwunden. Die Polizei suchte daraufhin gemeinsam…

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Eggerts SachsenWind – Mieses Zeugnis

Sachsen. In Sachsen wird eine neue Regierung gesucht – ein an sich schon ein schwieriges Geschäft. Die Wahl hat die AfD gestärkt, aber mit der will keiner. Also verhandeln nun Leute, die bis vor kurzem kaum bis überhaupt nicht miteinander könnten. Konservative von der CDU und grüne Vorkämpfer und in der engen Mitte die vom bisherigen Regieren verschlissenen Sozis. In diese brodelnde Mischung hat das Verwaltungsgericht Dresden nun ein Urteil geschüttet: Die sogenannten Kopfnoten – Betragen, Fleiß, Ordnung, Mitarbeit – seien rechtswidrig, gehörten also nicht in Zeugnisse. Worauf der zuständige Kultusminister schneidig verlauten ließ, die »Bewertung der sozialen Kompetenzen von Schülern steht für mich nicht zur Disposition« – ganz so, als hätten die Richter mit den Kopfnoten auch die »sozialen Kompetenzen« infrage gestellt. Haben sie aber nicht – sie bemängelten lediglich die gesetzlichen Grundlagen dieser Noten. Was wiederum dem Minister mindestens bei »Fleiß«, »Ordnung« und auch fachlich schlechte Noten einbringt. Schließlich ist er nicht neu im Amt, hätte längst für Gesetzes-Ordnung sorgen können. Nun muss er gezwungenermaßen ran. Sofern seine künftigen Regierungspartner ihn lassen – angesichts seines miesen Zeugnisses. Ihr Hans EggertIn Sachsen wird eine neue Regierung gesucht – ein an sich schon ein schwieriges Geschäft. Die Wahl hat die AfD gestärkt, aber mit der will keiner. Also verhandeln nun Leute, die bis vor kurzem kaum bis überhaupt nicht miteinander könnten.…

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