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US Car Convention bricht Rekorde

Dresden. Die 8. US Car Convention setzt noch einen drauf: Mehr Autos und Besucher als je zuvor.

Ende gut, alles gut. Ein unglaubliches und unvergessliches Festival-Wochenende wurde am Sonntag, 15. Juli, mit einem Besucherrekord beendet. 18.000 Besucher kamen zum Festival amerikanischen Lifestyles nach Dresden. Mit tausenden Besuchern und ca. 2.000 US-amerikanischen Autos auf dem Veranstaltungsgelände wurden die fantastischen Zahlen von 2017 noch übertroffen. Auch die Veranstalter Mathias Lindner und Matteo Böhme zeigen sich zufrieden. „Wir freuen uns, dass in diesem Jahr noch mehr Amerika-Begeisterte zu uns gekommen sind. Die USCC ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Dresdner Veranstaltungskalenders und der europäischen US-Car-Szene. Am schönsten ist, dass das Publikum so bunt gemischt ist. Sowohl Neulinge als auch Experten, Jung und Alt, Groß und Klein kommen vorbei und haben einfach Spaß", so Lindner.

Drei Tage lang konnten Fans US-amerikanischer Autos auf dem Festgelände im Dresdner Ostragehege ihrem Faible für den amerikanischen Lifestyle in vollen Zügen frönen. Bei schönstem Sommerwetter konnten die zahlreichen Besucher die auffälligen und liebevoll gepflegten Automobile begutachten, mit den Besitzern schnacken oder die eigenen zur Schau stellen. Auch auf der Bühne wurde Augen und Ohren so einiges geboten: es gab Tanzkurse, rockige Szene-Musik, eine American Football Show und vieles mehr. Die spektakulärsten Fahrzeuge wurden beim SHOW & SHINE CONTEST ausgezeichnet. So wurde z.B. das US-Car mit der weitesten Anreise prämiert. Die Besitzer kamen mit ihrem Pontiac Firebird aus Norwegen und legten unglaubliche 2.700 Kilometer auf eigene Achse zurück. Die Gäste kamen aus allen Teilen Deutschlands, aber auch aus Belgien, Schweden, Polen und den Niederlanden. Das längste Auto war auch gleichzeitig der Zuschauerliebling: ein rund sechs Meter langer, rosaner Cadillac, Baujahr 1959.

Das große Finale fand dann am Sonntagnachmittag statt: der traditionelle SUNDAY CITY CRUISE. Eine Ausfahrt von 300 US-Cars durch Dresden. Der Konvoi maß während der Fahrt ca. 12 Kilometer. Entlang der Route versammelten sich zahlreiche Schaulustige, um dieses Großereignis zu bestaunen.

Mit ihrer Größe zählt die USCC zu den wichtigsten US-CAR-Treffen überhaupt und mit ihrer Lage mitten in der Stadt und ihrem Programm zu den schönsten Festivals dieser Art in Europa.

2019 findet dann die 9. US Car Convention vom 12. bis 14. Juli statt.

Fotos/Video: Büttner

 

 

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Üben am Baumbiegesimulator

Hagenwerder. Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere Herausforderungen. Um gut für diesen Ernstfall gewappnet zu sein, übten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren am vergangen Samstag (9. Februar) nach mehrjähriger Pause erstmalig wieder an einem Baumbiegesimulator. „Hier können alle Spannungen, Zug und Druck im Stamm simuliert werden“, erklärt der erste Stellvertreter des Kreisbrandmeisters, Peter Seeliger, der als Hilfsausbilder bei der Schulung anwesend war. „Die Kameraden lernen in der Ausbildung, worauf sie unter diesen Umständen achten müssen und erlernen besondere Schnitttechniken.“ Damit die Schulung den neuen Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) entspricht, hat der Landkreis Görlitz eigens einen Baumbiegesimulator beschafft. Dieser war am Samstag erstmalig im Einsatz. Er ist auf einem Anhänger montiert und wird zukünftig bei der Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren eingesetzt. Das Gerät steht fortan flächendeckend im gesamten Landkreis für Schulungen zur Verfügung. Bereits im Mai wird es einen weiteren Motorsägenlehrgang in Zittau geben. Insgesamt plant der Landkreis vier bis fünf Lehrgänge für jeweils zwölf Teilnehmer pro Jahr, um peu à peu dazu beizutragen, dass die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Schulung für alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren ermöglicht werden kann. An der jüngsten Schulung in Hagenwerder, die durch Christian Hanzig von der Berufsfeuerwehr Görlitz durchgeführt wurde, nahmen zwölf Feuerwehrleute teil. Die Ausbildung wird durch den Landkreis für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt, damit diese bei Sturmschäden oder sonstigen Hilfeleistungen sowie auch bei Bränden die Motorkettensäge einsetzen dürfen. Neben den Übungen am Baumsimulator standen auch Baumfällungen und Entästungen auf dem Schulungsprogramm.Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere…

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