Carola Pönisch

Petition für Wiedereröffnung der Fabrikstraße

Dresden. ADFC Dresden will eine Fahrradroute wieder nutzen können, die erstens durch das Betriebsgelände der Drewag Stadtwerke führt und zweiten nach einem Unfall mit einem Radfahrer gesperrt wurde.

   „Die Sperrung ist für die Dresdner Radfahrer*innen ein unhaltbarer Zustand“, sagt Edwin Seifert, Geschäftsführer des ADFC Dresden e.V., „daher haben wir heute auf dem Beteiligungsportal der Stadt Dresden eine E-Petition gestartet. Wir wollen damit erreichen, dass in dieser Sache endlich Bewegung kommt, denn alle Beteiligten zeigen derzeit auf den jeweils Anderen.“

Gemeint sind damit zum einen die Drewag Stadtwerke, die sich auf die Empfehlung der Straßenverkehrsbehörde sowie der Verkehrspolizei beruft, die Straße aus Sicherheitsgründen zu sperren. Zum anderen die Straßenverkehrsbehörde, die wiederum auf die DREWAG als  (zumindest streckenweise) Grundstückseigentümer verweist .

Warum ist die Fabrikstraße gesperrt?

Seit dem 17. September können Radfahrer und Fußgänger die Fabrikstraße am Kraftwerk Nossener Brücke in Dresden-Löbtau nicht mehr passieren. Die DREWAG ließ die Straße mit fest verschraubten Bauzäunen komplett abriegeln, nachdem sich hier Ende August ein Unfall zwischen Radler und ein Drewag-Werksfahrzeug ereignete. 

Warum ist die Straße wichtig?

Die Straße durch das DREWAG-Werksgelände gilt eine wichtige Route abseits der großen Straßenachsen für Fahrradfahrer aus Plauen, Coschütz und Löbtau in die Innenstadt. Viele nutzen die zum Teil der DREWAG gehörende Straße und gelangen bequem über die Hofmühlenstraße, die Fabrikstraße und die Freiberger Straße direkt zum Postplatz.

Die Drewag argumentiert, dass die Fabrikstraße in "ihren" Zuständigkeitsbereich schon seit geraumer Zeit auf Höhe der Nossener Brücke gesperrt worden war. Radfahrer und Fußgänger waren darüber hinaus bis jetzt geduldet. 

Es müsse laut ADFC nun schnell geklärt werden, welchen Status die Straße hat, denn im Radverkehrskonzept der Stadt sei sie als wichtige Alltagsroute vermerkt. Vor der Wende galt sie als "betrieblich-öffentliche Straße", nach der Wiedervereinigung sei sie als öffentliche Straße in bundesdeutsches Recht übergeleitet worden. 

Bis 15. Oktober sammelt der ADFC Dresden nun online Unterschriften für die Wiedereröffnung der Strecke.

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"Die Abrafaxe in Sachsen"

Sachsen. Die Abrafaxe erobern mit ihren Abenteuern in Sachsen die Herzen der Comic-Leser: Obwohl die Mosaik-Sonderausgabe erst seit Ende September erhältlich ist, sind die mehr als 110.000 Exemplare der ersten Auflage bereits nahezu komplett vergriffen. »Das ist grandios. Wir freuen uns riesig, dass das Comic-Heft so gut ankommt«, sagte Regierungssprecher Ralph Schreiber. Er kündigte zugleich an, dass wegen des großen Erfolgs nun weitere 60.000 Comics nachgedruckt werden sollen. Die Dachmarke des Freistaates Sachsen »So geht sächsisch.« und die Comic-Zeitschrift »Mosaik« haben das einzigartige Sachsen-Sonderheft anlässlich des 30. Jahrestages der Freistaat-Wiedergründung herausgegeben. Auf 48 Seiten begeben sich die beliebten Comic-Helden Abrax, Brabax und Califax auf eine Zeitreise durch die sächsische Geschichte. Besonders groß ist das Interesse an dem Sonderheft erwartungsgemäß in Sachsen selbst. Aber auch aus anderen Bundesländern sind bereits etliche Bestellungen eingegangen. Anfragen gab es auch aus zahlreichen Schulen. So wollen viele Lehrerinnen und Lehrer die Comic-Hefte auch gezielt in ihren Klassen im Unterricht nutzen. Beliefert werden zudem sächsische Bibliotheken, Schullandheime und Jugendherbergen. Die Deutsche Bahn wird rund 15.000 Exemplare an ihre Fahrgäste im Freistaat verteilen. Darüber hinaus gehen weitere Hefte an hiesige Tourismusverbände und das »Schlösserland Sachsen«. (pm/Medienservice Sachsen)Die Abrafaxe erobern mit ihren Abenteuern in Sachsen die Herzen der Comic-Leser: Obwohl die Mosaik-Sonderausgabe erst seit Ende September erhältlich ist, sind die mehr als…

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