Carola Pönisch

Neuer Sarrasani-Standort: Washingtonstraße 2

Dresden. Nach Eklat um die Grünfläche an der Marienbrücke: Das Sarrasani Trocadero hat in der Nähe des Elbeparks einen neuen Standort gefunden.

Als die Inhaber der SelfStorage Dein Lagerraum GmbH, Betreiber von MyPlace, von den Herausforderungen hörten, hätten sie laut André Sarrasani nicht lange gezögert und ihm für sie neue Saison ihr Gelände auf der Washingtonstraße 2 als Spielstätte angeboten. Der Lagerraum-Anbieter will im kommenden Jahr hier eine Selfstorage-Einrichtung bauen. Nun wird Sarrasani auf dem noch leeren Grundstück in der Nähe des Elbeparks mit seiner Dinnershow residieren.

„Die Aufbauarbeiten für das Sarrasani Trocadero sollen bereits am 26. Oktober beginnen. Der Mietvertrag ist unterschrieben“, bestätigt André Sarrasani. „Wir sind außerdem im Gespräch mit der Stadtverwaltung, um die nötigen Genehmigungen zeitnah zu erhalten. Die Verantwortlichen haben uns signalisiert, diesen Standort zu unterstützen.“

Dank MyPlace erhält das Sarrasani-Team nun die Möglichkeit, vom bewährten Standort der letzten Jahre zu profitieren – quasi „eine Ecke weiter“. „Der Elbepark war für uns immer eine super Location,“ sagt Sarrasani. „Hier haben wir kostenlose Parkplätze und eine gute Erreichbarkeit, auch für auswärtiges Publikum.“

Die Dinnershow „Showtime“ kann wie geplant vom 20. November  bis 7. Februar 2021 stattfinden.

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Gastronomie: "Wir brauchen echte Winterhilfe"

Sachsen. Die Lage für das sächsische Gastgewerbe ist nach acht Monaten Corona-Pandemie weiter existenzgefährdend und lässt sächsische Gastgeber mehr und mehr verzweifeln. Seit Anfang November befinden sich die Betriebe wieder im staatlich verordneten Lockdown. Die Hoffnung, wenigstens den extrem wichtigen Umsatzbringer des Weihnachtsgeschäftes mitnehmen zu können, haben sich mit der angekündigten Verlängerung des Lockdowns bis mindestens 20. Dezember zerschlagen. »Überlegungen, man könne die Branche nur eine Woche über die Feiertage öffnen und dann wieder schließen, sind realitätsfremd«, sagt Axel Klein, Hauptgeschäftsführer Dehoga Sachsen.Eine aktuelle Blitzumfrage unter mehr als 400 Hoteliers und Gastronomen aus ganz Sachsen zeigt das Stimmungsbild der Branche:  Für 87,7 Prozent der sächsischen Betriebe würde sich eine kurze Öffnung vom 21. bis 27. Dezember wirtschaftlich nicht rechnen.Ein wirtschaftlicher Betrieb über Weihnachten und denJahreswechsel ist laut befragten Unternehmen erst mit mindestens 31 Tagen Öffnungszeit gegeben. Immerhin 38,5 Prozent der Betriebe würden ihre Türen dennoch öffnen, auch wenn es sich wirtschaftlich nicht rechnen würde. 57,1 Prozent der Betriebe benötigen laut Umfrage jetzt von der Politik eine verlässliche Entscheidung, ob die Betriebe ab 21. Dezember wieder öffnen dürfen. Ein positives Signal sei immerhin, dass der Umsatz des Außer-Haus-Verkaufs nicht auf die Novemberhilfe angerechnet wird. Deswegen unterstützen wir die Unternehmen bei der Umsetzung des Außer-Haus-Verkaufs mit den Lokalhelden Sachsen. Auf der Homepage www.lokalhelden-sachsen.de können die Unternehmen sich kostenlos registrieren und ihren eigenen Online-Shop anlegen »Ein gastgewerblicher Betrieb funktioniert anders als ein Büro, in dem nur das Licht angeschaltet und der Computer gestartet werden muss: Einen gastgewerblichen Betrieb hochzufahren, ist, auch aufgrund der besonderen Hygieneanforderungen, extrem zeit-, personal- und kostenaufwendig« sagt Dehoga Sachsen-Präsident Axel Hüpkes. „Dass sich das Infektionsgeschehen trotz Schließung bislang nicht verbessert hat, ist ein deutlicher Beweis dafür, dass gastgewerbliche Betriebe nicht Teil des Problems sondern Teil der Lösung sind“, erläutert Axel Klein. Dies wurde von zahlreichen Experten so immer wieder bestätigt. Klein: „Von unserer Branche wirdein Sonderopfer verlangt, damit die übrige Wirtschaft möglichst wenig belastet wird und die Schulen offenbleiben. Gerichte haben die Verhältnismäßigkeit unter anderem nur aufgrund der angekündigten umfassenden Entschädigungszahlungen für alle Betriebe bescheinigt."Die Lage für das sächsische Gastgewerbe ist nach acht Monaten Corona-Pandemie weiter existenzgefährdend und lässt sächsische Gastgeber mehr und mehr verzweifeln. Seit Anfang November befinden sich die Betriebe wieder im staatlich verordneten…

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Bad und Elternküche für Sonnenstrahl e.V.

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