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Mit großer Moral zum Auswärtssieg

Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Ravensburg Towerstars mit 5:4 (0:4; 4:0; 1:0) gewonnen. Cheftrainer Rico Rossi musste weiterhin auf den Einsatz von Goalie Florian Proske und zusätzlich von Stürmer Steven Rupprich (grippaler Infekt) verzichten.

Die Dresdner starteten völlig zerfahren und undiszipliniert in die Partie. Nach nur drei gespielten Minuten musste Sebastian Zauner wegen eines Ellenbogen-Checks in die Kühlbox. Die Towerstars nutzten die Powerplaysituation und gingen durch einen Treffer von Robin Just in Front (4.). Nach einem Foul an David Zucker schickten die Hauptschiedsrichter Eislöwen-Top Scorer Jordan Knackstedt mit einer großen plus Spieldauerdisziplinarstrafe vom Eis. Anschließend musste Goalie Riku Helenius gleich drei Mal innerhalb kürzester Zeit hinter sich greifen, denn Shawn O´Donnell (7./PP1), Tero Koskiranta (7./PP1) und Vincenz Mayer (8./PP1) netzten zur 4:0-Führung der Ravensburger ein.

Im zweiten Spielabschnitt zeigten die Blau-Weißen ein anderes Gesicht. Nach nur 46 Sekunden erzielte Dale Mitchell (21.) den ersten Treffer für die Sachsen. Knapp sieben Minuten später legte Petr Pohl (28.) nach. Mario Lamoureux (34.) traf zum Anschluss und durch das Ausgleichstor von Stürmer Timo Walther (37.) war das Spiel wieder offen.

Im Schlussabschnitt blieb es lange Zeit bei dem 4:4. Ravensburg versuchte immer wieder den Dresdner Schlussmann zu überwinden, aber an Helenius war kein Vorbeikommen. Es waren noch 42 Sekunden zu spielen, als Steve Hanusch den umjubelten Siegtreffer erzielte.

Rich Chernomaz, Cheftrainer Ravensburg Towerstars: „Dresden war im Fünf-gegen-Fünf viel besser als wir. Wir haben die vergangenen drei Spiele gewonnen, weil wir kämpferisch, körperlich und läuferisch sehr stark waren. Heute haben wir fünf Tore im Fünf-gegen-Fünf Spiel bekommen. Diese fielen nicht, weil die Spieler Fehler gemacht haben, sondern, weil wir zu passiv waren und dem Gegner zu viel Zeit in der neutralen Zone gelassen haben. Ich bin enttäuscht über die Leistung der Mannschaft und hoffentlich ist es eine Lektion für die anstehenden Spiele.“

Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Im ersten Drittel haben wir zu viele Strafen genommen, standen in Unterzahl nicht gut und gerieten in einen 0:4-Rückstand. Vor dem zweiten Drittel haben wir uns gut reorganisiert. Wenn du so einen Rückstand hast, hast du nichts mehr zu verlieren und wir konnten alles in die Offensive legen. Im letzten Drittel hat Ravensburg viel Druck gemacht, aber wir haben in Unterzahl sehr gut gestanden. In der letzten Minute ein Tor zu schießen, ist Wahnsinn. Die Punkte sind enorm wichtig für uns, aber hätten wir das Spiel in der Verlängerung verloren, wären wir heute moralisch dennoch als Sieger vom Eis gegangen.“

Das vorletzte Punktspiel der Hauptrunde bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 28. Februar. Um 19.30 Uhr gastieren die Blau-Weißen bei den Löwen Frankfurt. (pm)

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Keine Mülltrennung bei Quarantäne-Haushalten

Sachsen. Private Haushalte, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 in häuslicher Quarantäne leben, sollen den Haushaltsmüll nicht trennen. Das heißt, neben dem Restmüll sollen auch Verpackungsabfälle (gelber Sack), und Biomüll für die Dauer der Quarantäne über die Restmülltonne entsorgt werden. Nicht in den Restmüll von Quarantänehaushalten gehören jedoch weiterhin Altpapier, Altglas, Elektroschrott und Batterien. Gegebenenfalls müssen diese aufbewahrt werden, bis sie wieder entsorgt werden können. Umweltminister Wolfram Günther erläutert hierzu: »Damit schützen wir die Müllwerker, aber auch Nachbarinnen und Nachbarn, Hausmeisterinnen und -meister. Das heißt aber auch, dass alle, die nicht betroffen sind, weiterhin ihren Müll getrennt entsorgen.« Zu den Regelungen für Quarantäne-Haushalte gehört, dass die genannten Abfälle in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben und Einzelgegenstände wie Taschentücher nicht lose in Abfalltonnen geworfen werden. Abfallsäcke sind durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen. Spitze und scharfe Gegenstände sollen in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt werden. Müllsäcke sollen möglichst sicher verstaut werden, so dass vermieden wird, dass zum Beispiel Tiere Müllsäcke aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen oder dadurch Abfall verteilt wird. (pm)Private Haushalte, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 in häuslicher Quarantäne leben, sollen den Haushaltsmüll nicht trennen. Das heißt, neben dem Restmüll sollen auch Verpackungsabfälle (gelber Sack), und…

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