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Ralf Minge nimmt Auszeit

Dresden. Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge nimmt eine Auszeit. Der 57-Jährige laboriert an einer Viruserkrankung.

Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge wird seine Tätigkeit krankheitsbedingt vorübergehend ruhen lassen. Nach Rücksprache mit den behandelnden Ärzten wird der 57-Jährige eine längere Pause einlegen, um sich von einer schweren Viruserkrankung vollständig zu erholen. Das teilte die SG Dynamo Dresden am Dienstag mit.

"Ralf Minge leidet unter einer schweren Viruserkrankung mit einem daraus resultierenden Erschöpfungszustand. Er wird sich davon vollständig erholen, aber eine längerfristige Rekonvaleszenz ist aus medizinischer Sicht unbedingt geboten", erklärte Dynamos Mannschaftsarzt Dr. Tino Lorenz.

"Für uns steht jetzt einzig und allein im Vordergrund, dass sich Ralf von der schweren Viruserkrankung zu 100 Prozent erholt. Dafür bekommt er alle Zeit, die er braucht", erklärte Dynamos Aufsichtsratsvorsitzender Jens Heinig. Die Geschäftsführung wird auch während der Abwesenheit von Ralf Minge entsprechend der Satzung handlungsfähig bleiben.

"Die Kaderplanung für die neue Saison und die anderen anstehenden Themen im sportlichen Bereich hat Ralf gemeinsam mit seinem Assistenten und Kaderplaner Kristian Walter und Cheftrainer Uwe Neuhaus bereits weit vorangetrieben. Ralfs Team wird das Tagesgeschäft zuverlässig und vollständig abwickeln. Bei strategischen Entscheidungen wird Ralf auch während seiner Abwesenheit involviert sein, so dass wir uneingeschränkt handlungsfähig bleiben. Ich wünsche Ralf auch im Namen aller Mitarbeiter und Gremienvertreter von Herzen gute Besserung. Ralf ist für Dynamo unheimlich wichtig, entscheidend ist einzig und allein, dass er vollständig genesen zurückkommt. Bis dahinwerden wir seine Privatsphäre konsequent schützen", so Heinig.

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Raus aus dem Stillstand: Geisterfahrt für Giesl´a

Löbau. Bereits vor einem Jahr, am 13. März 2020, erwarteten die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde ihre frisch hauptuntersuchte Dampflok 52 8141-5 aus dem Dampflokwerk zurück und freuten sich auf ein Willkommensfest.  Es kam anders, die Willkommenstour wurde ein erstes Opfer der Pandemie und des damit verbundenen Lockdowns. Alle geplanten Sonderfahrten der Frühjahrsaison, auch die Maschinenhaustage als eine der Haupteinnahmequellen des Vereins, mussten abgesagt werden. Die Zeit wurde genutzt, unter anderem ging die Lok zurück zur Garantiereparatur in das Meininger Dampflokwerk. Mit der Hoffnung auf die bereits geplante und gut gebuchte Herbst- und Adventsaison holten die Vereinsfreunde ihre „Giesl´a“ Mitte Oktober ein zweites Mal aus Meiningen zurück, die Wiederholung der Willkommenstour vom März war für das 3. Oktoberwochenende vorbereitet. Das Sonderzug-Wochenende „Willkommen 52 8141“ konnte am 17. und 18. Oktober 2020 gerade noch stattfinden, nach exakt 22 Jahren stand die Lok wieder unter Dampf bevor der zweite „Lokdown“ kam. Es musste das gesamte Herbst- und Adventsprogramm, bis hin zur beliebten Silvesterfahrt nach Dresden, komplett abgesagt werden. Wieder fielen alle Einnahmen für den Verein weg, die Betriebskosten sowie die erforderlichen Fahrzeugrücklagen für die Untersuchungen bleiben jedoch bestehen. Seit dem 19. Oktober 2020 steht die 52 8141 still und kalt im Löbauer Maschinenhaus.  Doch die Lok muss fahren, muss ihre Betriebstauglichkeit unter Beweis stellen. Aus diesem Grund haben sich die Eisenbahnfreunde entschlossen, eine Geisterfahrt mit Geistertickets in die Landeshauptstadt zu fahren. Giesl´a ist die letzte (betriebsfähige) ihrer Art Ihr Spitzname „Giesl´a“ geht auf eine technische Besonderheit zurück. Der österreichische Ingenieur Adolph Giesl-Gieslingen entwickelte 1951 eine, nach ihm benannte Saugzuganlage und bewirkte damit eine Leistungssteigerung verbunden mit Kohleersparnis. Die Deutsche Reichsbahn erwarb dieses Patent und stattete damit über 500 Lokomotiven aus. Auch die Reko-Lok 52 8141-5 war von 1968 bis 1981 mit einem Giesl-Ejektor ausgerüstet und ist heute in Deutschland die einzige betriebsfähige Dampflok mit dieser Saugzuganlage. Am 20. März startet der Geisterzug gegen 10 Uhr in Löbau zur Fahrt nach Dresden (Ziel ist der Hauptbahnhof) und zurück. Eine Mitfahrt im Zug ist leider ausgeschlossen. Jedoch werden sich viele Fotografen und Fans an einem regelspurigen Dampfzug nach mehr als vier Monaten Zwangspause erfreuen. Die symbolischen Geistertickets gibt es in mehreren Preisstufen und können online gebucht werden. Die Einnahmen dienen der Finanzierung der Bewegungsfahrt und weiterer Kosten. Bereits vor einem Jahr, am 13. März 2020, erwarteten die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde ihre frisch hauptuntersuchte Dampflok 52 8141-5 aus dem Dampflokwerk zurück und freuten sich auf ein Willkommensfest.  Es kam anders, die Willkommenstour wurde…

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