Carola Pönisch

Maffay singt bei Adventskonzert Dresden

Es ist die Nachricht in der Adventszeit: Rock-Superstar Peter Maffay wird am 20. Dezember als Gastkünstler gemeinsam mit dem Dresdner Kreuzchor auf der Bühne des Rudolf-Harbig-Stadions stehen. Damit präsentiert sich das große Adventskonzert mit einem der erfolgreichsten Musiker der deutschen Charts.

Peter Maffay wird mit einem Tabaluga-Titel dem Programm des Adventskonzertes eine fantasievolle Dimension geben. Mit Spannung darf das Publikum ein traditionelles Weihnachtslied erwarten, das Peter Maffay gemeinsam mit dem Dresdner Kreuzchor singen wird. "Ich bin begeistert, dass sich junge Menschen von Kindheit an so intensiv mit Musik beschäftigen, wie die Jungs im Dresdner Kreuzchor", so der Ausnahmekünstler. "Ich freue mich auf dieses großartige Event und die einmalige Atmosphäre im Stadion."

Kein Künstler hat mehr Nummer-eins-Alben in Deutschland veröffentlicht als Peter Maffay. Mit dem Rockmärchen „Tabaluga“ feiert Maffay große Erfolge. Der kleine grüne Drache, der sich beharrlich weigert erwachsen zu werden, steht für Respekt, Toleranz, Verlässlichkeit und Freundschaft. Besonders zur Weihnachtszeit gelangen diese wichtigen immateriellen Werte verstärkt in das Bewusstsein der Menschen. Gemeinsam mit Peter Maffay und dem Dresdner Kreuzchor möchte das große Adventskonzert diese Rückbesinnung unterstützen.

Am 20. Dezember stehen außerdem die weltberühmte Sopranistin Camilla Nylund, die deutsche Synchronstimme von Robert de Niro Christian Brückner sowie die gefeierte Soul-Sängerin Anke Fiedler auf der Bühne im Harbig Stadion. Noch sind ein paar wenige Restkarten für dieses Großereignis verfügbar. Die Live-Übertragung des Konzertes beginnt ab 20.15 Uhr im MDR Fernsehen.

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Friedenslauf-Spenden gehen an Drudel 11

Ostritz. Rund 300 Menschen liefen im Oktober in Ostritz für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz. Die Hälfte der beim Friedenslauf gesammelten Spenden, 2450 Euro, wurde inzwischen an Drudel 11 e.V. aus Jena überwiesen. Dies teilen der Vorstandsvorsitzende des Internationalen Begegnungszentrums St. Marienthal, Dr. Michael Schlitt, und der Mitorganisator des Friedenslaufes, Landrat a.D. Günter Vallentin (Ostritz), mit. Drudel 11 engagiert sich seit 25 Jahren als anerkannter Träger der Jugendhilfe. In zahlreichen Projekten – vom Jugendzentrum bis hin zur Ausstiegsberatung für Neonazis  – hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen Selbstkompetenz zu vermitteln und dabei Anreize zum Perspektivwechsel zu geben. Inzwischen kann das Team von Drudel 11 auf eine langjährige Erfahrung in den Bereichen der Gewalt- und Radikalisierungsprävention zurückblicken. Sebastian Jende vom Verein Drudel 11 dazu: „Mit großer Freude hat unser Verein diese tolle Nachricht von der Spende erhalten. Ein besonderer Dank geht an alle Spender und Läufer und natürlich an das IBZ St. Marienthal als Veranstalter sowie an die Verantwortlichen der Stadt Ostritz.“ Drudel 11 bietet Beratungen für Ausstiegswillige aus rechtsextremen Zusammenhängen an. Gemeinsam mit den Ausstiegwilligen wird in der vertraulichen Einzelberatung der bisherige, zumeist von Gewalterfahrungen, Vorurteilen und Hassideologien geprägte Lebensweg reflektiert. Dabei werden gemeinsam neue Lebensperspektiven für die Ausstiegswilligen erarbeitet. Sebastian Jende dazu weiter: „Die Struktur der rechtsextremen Szene hat oft zur Folge, dass sich Ausstiegswillige in einem eng gesponnenen Netz gefangen fühlen. Vor allem der hohe soziale Druck aus der Szene, bis hin zu Drohungen und Verfolgung, führt bei Ausstiegswilligen oftmals zu einem Gefühl der Ohnmacht. Ist aber die Ausstiegsmotivation gegeben, dann setzt unsere Beratung genau an diesem Punkt an und hilft den Aussteigern einen Ausweg zu finden und sich neu zu orientieren.“ Der andere Teil der Spenden wurde für das „Ostritzer Friedensfest“ zur Verfügung gestellt. Der „Ostritzer Friedenslauf“ im Oktober war auch eine Reaktion auf den am gleichen Tag im Ostritzer Hotel „Neißeblick“ stattgefundenen „Kampf der Nibelungen“. Zu dieser Kampfsportveranstaltung kamen zahlreiche Mitglieder der rechtsextremen Szene.Rund 300 Menschen liefen im Oktober in Ostritz für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz. Die Hälfte der beim Friedenslauf gesammelten Spenden, 2450 Euro, wurde inzwischen an Drudel 11 e.V. aus Jena überwiesen. Dies teilen der Vorstandsvorsitzende…

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