Carola Pönisch

Kita Rehefelder ist Deutschlands Zweitbeste

Dresden. Pool mit Rutsche oder Roboter? Vom Preisgeld (10.000 Euro) kann sich die Einrichtung einige Wünsche erfüllen.

Seit gestern (23. September) hängt die Plakette für den 2. Platz beim Deutschen Kita-Preis 2020 an der Dresdner Kita-Rehefelder Straße. Katja Hillenbrand, die Leiterin der Einrichtung, brachte sie gemeinsam mit Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer an. Auch Kultusministerin Barbara Klepsch und Dresdens Bildungsbürgermeister Jan Donhauser ließen sich die Übergabe von Plakette, Urkunde und Prämie an die Kita nicht entgehen und gratulierten persönlich.

Für die Verwendung des Preisgeldes konnte Katja Hillenbrand schon eine Tendenz nennen: „Wir haben die Wünsche der Kinder gesammelt – dabei war ein Pool mit Rutsche, ein Roboter, der alles machen kann, ein Elektroauto mit Musik oder ein Kita-Fahrrad mit Helm“, zählt sie  auf. „Noch läuft unsere Abstimmung, aber ich kann verraten, dass eine Indoor-Wasser-Matschecke ganz weit vorn liegt."

Die Outlaw-Kita hatte es zunächst unter die 25 Nominierten der rund 1.500 Bewerbungen geschafft. Dann kam der Einzug ins Finale Ende 2019. Im Januar 2020 stellte sich die Kita mit ihrem offenen Konzept als einzige sächsische Kita unter den zehn Finalisten der Öffentlichkeit vor. Experten der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und der Internationalen Akademie Berlin hospitierten dann in der Kita, um die Arbeit zu bewerten.

Die Jury des Kita-Preises lobt, wie sehr die Kinder in der Kita in ihrer Vielfalt wahr- und ernst genommen werden und das Team auf beeindruckende Art und Weise demokratische Grundwerte vermittelt. Das Feedback von Eltern und Kindern wird konsequent umgesetzt und der Wille sich weiterzuentwickeln sei bei allen pädagogischen Fachkräften sehr stark ausgeprägt.

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