Carola Pönisch

Hope Gala brachte fast 144.000 Euro Spende

Dresden. Mit den Spendengeldern werden die HOPE-Kinderärzte in Südafrika finanziert. Der 10. HOPE-Award ging an Lothar Firlej für sein Engagement in Kenia

Mit dem emotionalen Hit "What a Wonderful World" im großen Finale ging am Samstagabend die 13. HOPE-Gala zu Ende. Insgesamt kamen 143.740€ Euro ohne Abzüge dem Projekt HOPE Cape Town zugute. Das Projekt kümmert sich in Südafrika um HIV-positive und an AIDS erkrankte Kinder und ihre Familien in den Elendsvierteln von Kapstadt.

Insgesamt hat die HOPE-Gala in 13 Jahren mehr als 1,5 Millionen Euro Spendengelder eingeworben und ist damit größter Einzelspender für das Projekt. Das Geld fließt in die Finanzierung von Kinderärzten und Gesundheitsarbeitern und stärkt so die Selbsthilfe vor Ort.

Derzeit sind drei Ärzte im HOPE Cape Town Projekt tätig. Eine von ihnen ist Kinderärztin Dr. Sadeeka Williams, die zur HOPE-Gala nach Dresden kam, um den Sponsoren und den Gästen der Gala über ihre Arbeit zu berichten. Gerade für die Begleitung der Kinder in ihren ersten 1000 Lebenstagen werden mehr Ärzte und Betreuer benötigt.

Die Spenden aus Dresden sollen dafür verwendet werden. 

Emotionales Bühnenprogramm

Die Gäste im ausverkauften Dresdner Schauspielhaus erlebten ein emotionales Bühnenprogramm, das durch Cathy Hummels und René Kindermann mit viel Herz und Humor moderiert wurde. Insgesamt standen über 80 engagierte Künstler auf der Bühne. Sie kamen nur für diesen Abend zusammen und traten alle ohne Gage auf: Startenor Paul Potts, Sopranistin Eva Lind, das Felix Mendelssohn, Jugendorchester, Singer /Songwriter Pohlmann, Louis Armstrong alias Milton Jordan von "Stars in Concert", Singer/ Songwriter Alex Diehl, die Breakdance-Formation "The SaxonZ" sowie der 13jährige Julian Roth ("The Voice Kids"). Für den Sänger Nino de Angelo, der kurzfristig erkrankte, sprang ein junger Dresdner ein. Der 25jährige Victor Rodriguez sang den größten Hit von Nino de Angelo "Jenseits von Eden" und wurde dabei vom Felix Mendelssohn Jugendorchester begleitet. Ehrengast war Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, der den Künstlern, den Organisatoren und den Gästen in seiner Rede für ihr Engagement für die Menschen in Südafrika dankte.

10. Hope Award

Die Verleihung des 10. HOPE-Awards war ein besonders bewegender Höhepunkt des Abends. Preisträger ist der deutsche Sportlehrer und Fußballtrainer Lothar Firlej, Gründer des NGUVU Edu Sport Programms für Waisen- und Straßenkinder in Kenia. 2014 rief er ein Kinder-Straßenfußball-Turnier ins Leben und kümmert er sich darum, dass obdachlose Kinder wieder Kontakt zu ihren Familien haben, etwas zu essen bekommen und in die Schule gehen. Durch den Fußball vermittelt er den Kindern Werte wie Teamgeist, Fairplay und Toleranz und gibt ihnen wichtige Instrumente für ihre Entwicklung mit.

Firlej war 2014 nach Kenia ausgewandert, um sich den Kindern mit ganzer Kraft zu widmen. Die Laudatio hielt der Schauspieler, Fotograf und UNICEFBotschafter Hardy Krüger jr.

Erstmals wurde der Preis mit 5000 Euro dotiert. Das Preisgeld stiftete die Autohaus Dresden GmbH, dessen Geschäftsführer Christian Schleicher im Kuratorium von HOPE Cape Town mitarbeitet. Der HOPE-Award ist mit einer Skulptur verbunden, die der Dresdner Künstler Ulrich Eißner in Zusammenarbeit mit der Porzellan-Manufaktur Meissen geschaffen hat.    

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Museen der Stadt versus Corona-Virus

Dresden. "Das Corona-Virus beraubt uns zweier unserer wesentlichen Wirkungsfelder – unserer Ausstellungen und unserer Veranstaltungen," sagt Dr. Gisbert Porstmann, Direktor der Museen der Stadt Dresden. Besuche im Museum seien durch nichts zu ersetzen, schon gar nicht das Gespräch vor den Exponaten.Weil sie aber auch in dieser schwierigen Zeit  für die Dresdner da sein wollen, würden viele fleißige Mitarbeiter hinter verschlossenen Türen arbeiten. "Die Museen der Stadt Dresden unterbreiten jetzt besondere Angebote – durch TV und  Internet. Auf diese Weise bekommen Sie Hilfe beim Unterricht Ihrer Kinder und Anregungen und „Appetit“ für die Zeit, in der Sie wieder zu uns kommen können. Auch wenn Sie für Minuten einfach mal auf andere Gedanken kommen, hat sich unsere Arbeit für Sie gelohnt", so Porstmann. Video-Führungen durch Stadtmuseum und Städtische Galerie „Da Sie nicht wie gewohnt zu uns kommen können, kommen wir zu Ihnen“, mit diesen Worten steht ab sofort ein neues Angebot online zur Verfügung steht. Gemeinsam mit  Dresden Fernsehen wurden in der Städtischen Galerie und im Stadtmuseum kurze Filmbeiträge erstellt, die einen faszinierenden Einblick in die Ausstellungen des Landhauses geben. Während in der Städtischen Galerie ausgewählte Werke der ständigen Sammlung vorgestellt werden, präsentiert das Stadtmuseum Porträts berühmter Solisten und Dirigenten aus der Sonderausstellung zum 150. Jubiläum der Dresdner Philharmonie. Zunächst bis zum 20. April geplant, wird täglich ein neuer Beitrag vorgestellt, der Appetit auf die kommenden Museumsbesuche macht. Die Beiträge sind über den Facebook-Kanal „@museendresden“ oder auch auf dem youtube-Kanal „Museen Dresden“ zu sehen. Digitale Ausstellung im Kunsthaus Dresden Das Kunsthaus Dresden veröffentlicht seit vergangener Woche in Fortsetzung auf Facebook (@kunsthausdresden), per Newsletter und auf der Website (www.kunsthausdresden.de) Bilder und Hintergrundinformationen zu Werken in der nun geschlossenen aktuellen Ausstellung Requiem. Zusätzlich entsteht in Zusammenarbeit mit Gestalterinnen und Gestaltern, Künstlerinnen und Künstlern ein neues digitales Ausstellungsformat, das das Publikum einlädt, künstlerische Prozesse mitzuerleben. Das neue Ausstellungsformat geht voraussichtlich in der kommenden Woche online. Virtuelle Einblicke in die Sammlungen Die Sammlungen der Museen der Stadt Dresden können in der digitalen Sammlungsdatenbank auf www.dresden-collection-online.de durchstöbert werden und bieten bemerkenswerte Einblicke in die Dresdner Stadt-, Kunst- und Technikgeschichte. Die Spielzeugsammlung des Stadtmuseums eignet sich für einen virtuellen Streifzug mit der ganzen Familie. Kunstliebhaber können Malerei vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart genießen. Und Kenner der Dresdner Foto- und Rechentechnik sind bei den Einträgen zu den Technischen Sammlungen richtig. Neben vorbereiteten Touren zu unterschiedlichen Themen und einem Zeitstrahl bietet vor allem die integrierte Volltextsuche einen einfachen Einstieg in die derzeit rund dreizehntausend Objekte umfassende Datenbank. Lieblingsobjekte können in einer persönlichen Sammelmappe abgelegt, kommentiert und geteilt werden. Digitale Ausstellung im Kunsthaus Dresden Das Kunsthaus Dresden veröffentlicht seit vergangener Woche in Fortsetzung auf Facebook (@kunsthausdresden), per Newsletter und auf der Website (www.kunsthausdresden.de) Bilder und Hintergrundinformationen zu Werken in der nun geschlossenen aktuellen Ausstellung Requiem. Zusätzlich entsteht in Zusammenarbeit mit Gestalterinnen und Gestaltern, Künstlerinnen und Künstlern ein neues digitales Ausstellungsformat, das das Publikum einlädt, künstlerische Prozesse mitzuerleben. Das neue Ausstellungsformat geht voraussichtlich in der kommenden Woche online. Virtuelle Einblicke in die Sammlungen Die Sammlungen der Museen der Stadt Dresden können in der digitalen Sammlungsdatenbank auf www.dresden-collection-online.de durchstöbert werden und bieten bemerkenswerte Einblicke in die Dresdner Stadt-, Kunst- und Technikgeschichte. Die Spielzeugsammlung des Stadtmuseums eignet sich für einen virtuellen Streifzug mit der ganzen Familie. Kunstliebhaber können Malerei vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart genießen. Und Kenner der Dresdner Foto- und Rechentechnik sind bei den Einträgen zu den Technischen Sammlungen richtig. Neben vorbereiteten Touren zu unterschiedlichen Themen und einem Zeitstrahl bietet vor allem die integrierte Volltextsuche einen einfachen Einstieg in die derzeit rund dreizehntausend Objekte umfassende Datenbank. Lieblingsobjekte können in einer persönlichen Sammelmappe abgelegt, kommentiert und geteilt werden. "Das Corona-Virus beraubt uns zweier unserer wesentlichen Wirkungsfelder – unserer Ausstellungen und unserer Veranstaltungen," sagt Dr. Gisbert Porstmann, Direktor der Museen der Stadt Dresden. Besuche im Museum seien durch nichts zu ersetzen, schon…

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