Carola Pönisch

Erstes deutsches "The Student Hotel" öffnet in Dresden

Dresden. "Wohnen wie Studenten" kann durchaus neu definiert werden. Im umgebauten Hotel Lilienstein auf der Prager Straße gibt es Deutschlands erstes TSH-Hotel - hipp, stylisch, minimalistisch und jung.

 Das erste »The Student Hotel« Deutschlands wurde jetzt auf der Prager Straße eröffnet. Erst 2019 wird das zweite »Co-Living & Co-Working«-Hotel in Berlin öffnen, außerdem in Bologna und Madrid. Florenz Belfiore, Paris, Porto, Rom, Delft und Wien werden 2020 eröffnet. TSH-Gründer und CEO Charlie MacGregor plant in den nächsten fünf Jahren 65 Objekte in allen großen europäischen Städten in Betrieb zu nehmen.

Warum sich das ehemalige »Lilienstein« besonders für das TSH-Konzept eignet, liegt auf der Hand: Mitten im Zentrum, nah an den Hochschulen, viel Platz. Die 306 Zimmer (175 Studenten-, 122 Hotel- und neun Zimmer für Kurzaufenthalte) sind jung, stylisch (80er-Jahre Charme), hipp, minimalistisch. Gedacht für Studenten, die im Monat 459 Euro zahlen, wenn sie sich gleich für ein ganzes Semester einquartieren, oder für 700, wenn es nur vier Wochen sein sollen. Doch auch Geschäftsleuten und Unternehmern steht das Haus offen, pro Nacht offiziell ab 64 Euro (einige Plattformen bieten bereits Zimmer ab 57 Euro an).

Das Student Hotel bietet natürlich weit mehr als Schlafen: Es gibt eine Gemeinschaftsküche, Study-Areas, einen Fitness-Bereich und eine Play- und Gaming-Zone, Espresso-Bar im American Diner-Style, dazu einen TSH Collab Bereich zum gemeinsamen Arbeiten sowie fünf Büros, sechs "Dedicated Desk", eine "Flex Desk Area" und vier Meetingräume.

Wer Mitglied im TSH Collab Club ist, kann alle Hoteleinrichtungen inklusive  Dachterrasse mit Whirlpool und  Fitness-Studio im Untergeschoss kostenlos nutzen und erhält Rabatt auf Hotelzimmer und die Espresso-Bar "Common Grounds".

Am 24. November (Samstag) lädt das Student Hotel von 10 bis 18 Uhr zum Tag der offenen Tür ein.

 

 

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DSC: Karriereende für Lars Hamann

Dresden. Speerwerfer Lars Hamann vom Dresdner SC gibt mit sofortiger Wirkung sein Karriereende bekannt. „Seit Anfang 2017 haben mich immer wiederkehrende Ellenbogenbeschwerden geplagt, weshalb ich mich auch einer Operation unterziehen musste. Auch 2018, als ich im Wiederaufbau begriffen war, machte mir die Gesundheit einen Strich durch die Rechnung. Eine Bandverletzung am rechten Sprunggelenk führte zu einem Saisonabbruch. Als ich für die Saison 2019 das Speerwurftraining wieder aufgenommen habe, kam es erneut zu Ellenbogenbeschwerden. Die ärztliche Diagnose ergab, dass die Schäden im Gelenk eine sportliche Laufbahn auf diesem Niveau nicht mehr zulassen", erklärt der 29-Jährige. „Ich hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit gesundheitlichen Rückschlägen zu kämpfen und habe mich mit viel Energie zurückgekämpft – am Ende konnte ich dann doch nicht die erwarteten Zielstellungen erfüllen. Es ist für mich Zeit, neue Ziele zu verfolgen." Lars Hamann wurde in Meißen geboren und machte seine ersten Speerwurf-Versuche beim DSC vor 17 Jahren. Seit 2003 startete er für den Verein. Der Schützling von Katharina Wünsche und Steffen Krüger wurde 2010 Deutscher Juniorenmeister und gewann dreimal Bronze bei den Deutschen Meisterschaften. Er nahm 2013 und 2015 an den Weltmeisterschaften teil ebenso wie an den Europameisterschaften 2016. 2016 scheiterte er aufgrund der starken innerdeutschen Konkurrenz knapp am Ziel Olympia. 2017 erreichte er mit 86,71 seine persönliche Bestleistung und knackte damit auch die Norm für die Weltmeisterschaften. Damit erzielte er bundesweit jedoch erneut nur die viertbeste Weite und musste zuhause bleiben. „Mit seinem Engagement und den Erfolgen trug er dazu bei, dass sich eine starke Speerwurfgruppe beim DSC gebildet hat. In der Trainingsgruppe unter Leitung von Frau Wünsche und Herrn Krüger trainieren zurzeit 13 Sportler. Dabei ist mit Paul Schlenker in der U18 ein hoffnungsvolles Nachwuchstalent gereift. Gleiches trifft für die Hammerwerferin Lilly Lützner zu", sagte Abteilungsleiter Gerd Töpfer. Lars Hamann arbeitet als Polizist in Dresden und hat ein Kind. Der Dresdner SC bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich bei Lars Hamann für die zahlreichen gemeinsamen Jahre und die Treue, die Lars Hamann dem Verein entgegengebracht hat. Speerwerfer Lars Hamann vom Dresdner SC gibt mit sofortiger Wirkung sein Karriereende bekannt. „Seit Anfang 2017 haben mich immer wiederkehrende Ellenbogenbeschwerden geplagt, weshalb ich mich auch einer Operation unterziehen musste. Auch 2018, als…

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