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Tembo soll für Kinder sorgen

Dresden. 33-jähriger Elefantenbulle zieht im Dresdner Zoo ein

 Seit im September 2010 im Zoo Dresden die Entscheidung zur temporären Haltung eines Elefantenbullen gefallen war, bemühte sich der Zoo stetig und konsequent die drei (damals noch vier) Elefantenkühe in der Dresdner Anlage zur Zucht zu bringen. Zu den wichtigsten Schritten in diese Richtung gehörte der Umbau des Afrikahauses. Seit der Fertigstellung in diesem Jahr verfügt die Anlage über die Möglichkeit einen Elefantenbullen zu Zuchtzwecken vorübergehend unterzubringen.

Wenngleich der Afrikanische Elefant zu den charismatischsten Zootieren gehört, ist seine Zoopopulation jedoch im Abnehmen begriffen. Zuchterfolge werden also dringend gebraucht. Eine der Ursachen für die schwache Nachzuchtrate ist der Mangel an erfolgreichen Zuchtbullen.

Der Zoo Dresden erhält im Rahmen einer Zuchtleihgabe den Afrikanischen Elefantenbullen Tembo aus dem Tierpark Berlin. Tembo hat bereits sieben Jungtiere gezeugt und gehört zu den wenigen zuchterprobten Bullen, die in den europäischen Zoos leben.

Am Dienstag, 13. November, wird der 1985 in Simbabwe geborene Elefantenbulle im Zoo Dresden eintreffen und sich in den Folgetagen mit seinen neuen Pflegern und dem neuen Gehege vertraut machen. Begleitet wird er dabei von zwei Berliner Tierpflegern. (pm)

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