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Eislöwen: Saisoneröffnung & Testspiel

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben das erste Testspiel vor heimischer Kulisse gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 1:6 (0:1; 0:3; 1:2) verloren.

Mit dem gestrigen Vorbereitungsspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg eröffneten die Dresdner Eislöwen zusammen mit den Fans die neue Saison.

Bereits 12 Uhr präsentierte sich das Team von Cheftrainer Bradley Gratton an der Eislöwen-Heimstätte erstmals den Fans, Anhängern und Partnern. In entspannter Atmosphäre wurden Neuzugänge und alte Bekannte interviewt und standen für Fragen und Fotos der Blau-Weißen-Anhänger zur Verfügung.

Pünktlich 17 Uhr betraten die Blau-Weißen unter tosendem Applaus ihrer Fans das Eis. Vor 1.445 Zuschauern starteten beide Teams überraschend schnell ins Spiel. Dresden spielte sehr körperbetont und versuchte das Spiel von Beginn an aufzuziehen, aber das erste Drittel endete mit einem Treffer für die Grizzlys durch Eric Valentin (9.).

Im zweiten Drittel zeigte sich der Klassenunterschied beider Teams – Anthony Rech (25.), Garret Festerling (30.) und Jan Nijenhuis (39.) bauten die Führung der Grizzlys auf 0:4 aus.

Im letzten Abschnitt schraubten Alexander Johansson (51.) und Maximilian Adam (55.) den Spielstand weiter in die Höhe, Dresden gab sich aber nicht kampflos geschlagen. Zwar war Neuzugang Mario Lamoureux (58.) kurz vor Spielende für die Eislöwen erfolgreich, doch am Schluss musste sich das Team von Cheftrainer Brad Gratton mit 1:6 geschlagen geben.

Thomas Pielmeier: „Für das erste Testspiel haben wir uns wacker geschlagen. Wir haben uns viele
Chancen herausgespielt, aber nicht genutzt. Am Ende muss man sagen, dass wir ein neuformiertes
Team sind, ein anderes System spielen und die Vorbereitungsspiele dafür da sind, um Fehler zu
machen und daraus zu lernen. Ich denke wir sind auf einem guten Weg und müssen uns nicht
verstecken.“

Eislöwen-Cheftrainer Brad Gratton: „Ich bin zufrieden mit der Leistung des Teams. Wir haben gut ins
Spiel gefunden und ein starkes erstes Drittel gespielt. Mit zunehmender Spielzeit hat man allerdings
gemerkt, dass die Spieler eine taffe Woche hinter sich haben und müde sind. Insgesamt war es aber
ein solider erster Test, bei dem ich sehen konnte, wie die Spieler sowohl einzeln als auch im Team auf
dem Eis agieren. Nun gilt es die Fehler zu analysieren und sich auf das nächste Vorbereitungsspiel zu
konzentrieren. “

Das nächste Testspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen bereits am Donnerstag, 15. August, 17 Uhr, beim HC Slovan Ústí.

Fotos: Büttner

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Happy Birthday: "Elaskon"-Namensgeber wird heute 90

Dresden. Elastisch + konservierend = Elaskon. Auf diese geniale Idee als Firmenname für jenen Betrieb, in dem seit 1928 technische Öle und Fette vertrieben und später auch hergestellt wurden, kam einst Günther Gedecke. Er suchte damals nach einem Namen für einen neu entwickelten Schmierstoff – dass daraus der Firmennamen wurde: Toller Nebeneffekt. Happy Birthday, Günther Gedecke Heute, am 16. August, feiert Günther Gedecke seinen 90. Geburtstag, »seine« Firma Elaskon ist nur ein Jahr älter als er. 1957 kam Gedecke als Technischer Leiter zur damaligen Firma Richter & Co, dem Elaskon-Vorläufer. 1958 übernahm er als Komplementär die Geschäftsführung. Mit der Verstaatlichung 1972 wurde das Unternehmen zum VEB Elaskonwerk. Anfang der 80er Jahre wurden zwölf chemisch-technische Betriebe mit rund 1.500 Mitarbeitern als Kombinat Elaskon zusammengefasst und von Günther Gedecke als Kombinatsdirektor bis 1992 geleitet. In jenem Jahr gelang es Günther Gedecke, dass ihm Elaskon durch die Treuhand rückübertragen wurde. Gleichzeitig suchte er nach Partnern und einem Nachfolger, um dem Unternehmen in der Marktwirtschaft eine stabile Perspektive zu sichern. 1993 entschied er sich zum Verkauf der Firma an das Mineralölhandelsunternehmen Präg. Geschäftsführer wurde Karl Schwald, der das Unternehmen später schrittweise erwarb und es heute zusammen mit seinem Sohn Tobias und seinem Bruder Richard als Familienbetrieb leitet. »Tolle Lebensleistung« Günther Gedecke ist noch heute mit »seinen Elaskonern« eng verbunden und steht mit der Geschäftsführung in regelmäßigem Kontakt. »Gerade in der Anfangszeit waren die Erfahrungen und Hinweise von ihm ein wichtiges Startkapital für uns«, erklärt Karl Schwald. »Wir sind ihm sehr dankbar für die Unterstützung und wünschen ihm vor allem Gesundheit. Dass er Elaskon auch in schwierigen Zeiten zu einer angesehenen Marke entwickelt hat, ist eine tolle Lebensleistung, auf die er sehr stolz sein kann.«Elastisch + konservierend = Elaskon. Auf diese geniale Idee als Firmenname für jenen Betrieb, in dem seit 1928 technische Öle und Fette vertrieben und später auch hergestellt wurden, kam einst Günther Gedecke. Er suchte damals nach einem Namen für…

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