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Eislöwen kassieren Overtime-Niederlage

Die Dresdner Eislöwen haben das Punktspiel beim EC Bad Nauheim in der Verlängerung mit 5:6 (2:3; 2:2; 1:0/ 0:1) verloren. Cheftrainer Rico Rossi musste neben Florian Proske (Oberkörperverletzung) heute Abend krankheitsbedingt auf Arne Uplegger (grippaler Infekt) verzichten. René Kramer gab hingegen nach Verletzungspause sein Comeback. Als überzähliger Kontingentspieler pausierte Elvijs Biezais.

Die 1.562 Zuschauer sahen ein torreiches erstes Drittel, in das der EC Bad Nauheim druckvoll startete. In Minute sieben brachte Zach Hamill die Hessen in Front, doch Petr Pohl fand wenig später die Antwort (11.). Eislöwe Joe-Richardt Kiss kassierte wegen Haltens die erste Strafe in der Partie und Bad Nauheims Andreas Pauli netzte die Scheibe ein (17.). Mick Köhler baute die Führung der Roten Teufel aus, aber anderthalb Sekunden vor der Pausensirene fiel durch Alexander Dotzler der Anschluss für Dresden. Der Treffer wurde zudem per Videobeweis von den Hauptschiedsrichtern bestätigt.

Im Mittelabschnitt konnte Pohl den Ausgleich für die Blau-Weißen erzielen (25.), aber Andrej Bires sorgte für den erneuten Führungstreffer der Hessen (29.). Dresden nutze eine weitere Chance, als Dale Mitchell das 4:4 markierte (32.). Für fast anderthalb Minuten spielten die Sachsen in doppelter Unterzahl – doch diese wurde ohne Gegentreffer überstanden. Kurz darauf folgte die nächste Strafzeit und Toni Ritter musste für einen unerlaubten Körperangriff in die Kühlbox. Im Powerplay gingen die Kurstädter durch den Treffer von Cody Sylvester wieder in Front (38.).

Eislöwe Mitchell konnte im dritten Spielabschnitt nach 101 absolvierten Sekunden den Ausgleichstreffer erzielen. In Folge erarbeiteten sich beide Mannschaften Chancen, aber der Puck konnte nicht im jeweils gegnerischen Tor untergebracht werden, sodass es in die Verlängerung ging. Auf beiden Seiten hätte der Siegtreffer fallen können – am Ende sicherte Jack Combs den 6:5-Erfolg für die Roten Teufel.

Christof Kreutzer, Cheftrainer EC Bad Nauheim: „Für die Fans ist es immer schön, wenn viele Tore fallen – das ist aber nicht meins. Wir haben einige Fehler gemacht. Dresden ist offensiv stark und hat unsere Fehler ausgenutzt. Wir konnten im Powerplay treffen – das war wichtig. Ebenso wie der Sieg, doch ich würde mich auch mal wieder über drei Punkte freuen.“

Rico Rossi, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Glückwunsch an Christof und Bad Nauheim. Wir müssen lernen, dass wir ohne Scheibenbesitz besser stehen müssen. Die DNA unserer Mannschaft ist offensiv, aber sie muss wissen, wie wichtig das Spiel ohne Scheibe ist. Unser Fokus muss mehr auf die Verteidigung gelegt werden. Die Moral hat wieder gestimmt. Sie haben sich zurück in das Spiel gekämpft, aber wir haben erneut, trotz fünf geschossener Auswärtstore, verloren.“

Das nächste Punktspiel findet am Freitag, 14. Februar statt. Die Dresdner Eislöwen reisen zu den Bayreuth Tigers. Spielbeginn ist 20 Uhr. (pm)

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