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Eislöwen auf dem Weg nach Großbritannien

Dresden. Die Dresdner Eislöwen absolvieren am Wochenende ihre ersten Testspiele – und nehmen dafür eine weite Reise auf sich.

Am Samstag, 18. August, 19 Uhr (Ortszeit), sind die Blau-Weißen bei den Nottingham Panthers gefragt, am Sonntag, 19. August, 17 Uhr (Ortszeit), steht die Partie gegen Braehead Clan in Glasgow auf dem Programm. Zum Kader gehören neben zwei Torhütern acht Verteidiger und elf Stürmer. Einzig Martin Davidek fällt krankheitsbedingt aus. Co-Trainer Petteri Kilpivaara mit dem DNL-Team unterwegs.

Schon am Donnerstag, 16. August, hat sich ein Bus mit der Ausrüstung auf den Weg gemacht. Für die Mannschaft und den Betreuerstab startete das Abenteuer Großbritannien heute (17. August) 7 Uhr. Um 12.10 Uhr hebt der Flieger aus Berlin-Schönefeld Richtung Manchester ab. Die Ankunft in Nottingham ist für 16.30 Uhr geplant. Am Samstagmorgen bittet Cheftrainer Jochen Molling seine Jungs zu einer Einheit auf das Eis. Nach dem Spiel in Nottingham reist die Mannschaft per Bus nach Schottland und absolviert am Sonntag die Partie bei Braehead Clan. Montagmittag startet die Rückreise vom Flughafen Glasgow nach Berlin-Schönefeld. Um 17.25 Uhr werden die Dresdner Eislöwen zurück in Deutschland erwartet.

Eislöwen-Cheftrainer Jochen Molling: „Wir gehen gern neue Wege und sehen die Reise nach Großbritannien als perfekten Test um zu sehen, wo wir nach den zwei intensiven Trainingswochen stehen. Ich bin überzeugt, dass uns diese Reise auch als Team weiterbringt. Großbritannien hat mit der Nationalmannschaft zuletzt einen großen Sprung gemacht, ist in die A-Weltmeisterschaft aufgestiegen. Der Sport rückt auf der Insel immer mehr in den Fokus, wird im Fernsehen übertragen. Für uns sind es definitiv zwei interessante Tests. Mit der bisherigen Entwicklung meiner Mannschaft bin ich absolut zufrieden. Nach dem Fitnesstest und unserem Team-Event haben wir viel trainiert und darüber gesprochen, wie wir unser Spiel aufziehen wollen. Jetzt werden wir die Inhalte unter Wettkampfbedingungen anwenden."

Eislöwen-Geschäftsführer Sport Thomas Barth: „Uns war es wichtig einen neuen Reiz zu schaffen. Von zu Hause weg zu sein bedeutet auch, Zeit mit den Teamkollegen zu verbringen und diese noch besser kennen zu lernen. Uns wird ein sehr robustes Eishockey erwarten, was unser Team sicher vor eine Herausforderung stellt, aber uns als Erfahrung im Saisonverlauf sicher helfen wird." (pm)

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Glaubitz und Bärnsdorf mit Hilfe von oben

Glaubitz. Die Feuerwehren in Glaubitz und Bärnsorf haben kürzlich eine neue technische Ausstattung übernommen. Künftig können die Kameraden der Wehren auch Drohnen für die Klärung des Einsatzgeschehens aus der Luft einsetzen. Die Übergabe erfolgte im Beisein von Radeburgs Bürgermeisterin Michaela Ritter, des Glaubitzer Bürgermeisters Lutz Thiemig sowie Kameraden der Feuerwehr Glaubitz in Bärnsdorf statt. Bei den technischen Daten ist die neue Drohne selbstredend moderner. Sie fliegt länger und weiter und kann auch bei Regen zum Einsatz kommen. Auch die eingebauten Kameras liefern weitaus bessere Bilder, wovon sich die Kameraden bei Testflügen überzeugen konnten. Einzig bei der Geschwindigkeit von rund 55 km/h nehmen sich beide Modelle nichts. Die Freude über die jeweils neue Drohne war gleichwohl bei den Kameraden der beiden Feuerwehren zu spüren, die das Treffen zum weiteren Erfahrungsaustausch nutzten. Drohnen an zwei Standorten im Landkreis bieten nicht nur die Sicherheit einer Rückfallebene, sondern da sie geografisch gut über den Landkreis verteilt sind auch schnellere Einsatzmöglichkeiten. Grundlage für die örtliche Zuordnung ist die Einhaltung der Hilfeleistungsfrist. Die Stationierung basiert auf dem Drohnenkonzept des Landkreises. So wird die in Bärnsdorf stationierte Drohne vorrangig für das Gebiet, das in etwa dem Altlandkreis Meißen entspricht, eingesetzt. Die Drohne in Glaubitz bedient vorrangig das Gebiet des Altlandkreises Riesa-Großenhain. Mit dem Einsatz von Drohnen zur Unterstützung der Feuerwehren hat sich der Landkreis Meißen seit 2016 beschäftigt, die erste Drohne wurde 2019 angeschafft. Mittlerweile sind mehr als 20 Kameraden in Bärnsdorf und Glaubitz für den Flug einer Drohne ausgebildet. 2020 waren über 60 Einsätze für die Drohnen zu verzeichnen, bei ganz unterschiedlichen Problemlagen – bei Waldbränden wie bei Gebäudebränden.Die Feuerwehren in Glaubitz und Bärnsorf haben kürzlich eine neue technische Ausstattung übernommen. Künftig können die Kameraden der Wehren auch Drohnen für die Klärung des Einsatzgeschehens aus der Luft einsetzen. Die Übergabe erfolgte im Beisein…

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