Carola Pönisch

Einbruch Grünes Gewölbe: Drei Verdächtige geschnappt

Dresden. Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem spektakulären Einbruch ins Historische Grüne Gewölbe im Residenzschloss Dresden sind heute (17. November) in Berlin drei Tatverdächtige festgenommen worden.

+++ Update 17. November, 18.36 Uhr +++

Die Fahndung nach den beiden flüchtigen Tatverdächtigen dauert an. Das Fahrzeug ist zwischenzeitlich aufgefunden worden

+++ Update 17. November, 18.17 Uhr +++

Die drei Tatverdächtigen, die heute in Berlin in Zusammenhang mit dem Raub im Grünen Gewölbe festgenommen worden, sind deutsche Staatsbürger im Alter von 23, 23 und 26 Jahren. Sie sollen zum arabischstämmigen Clan der Remmo-Familie gehören.Sie befinden sich mittlerweile uín U-Haft.

Zwei weitere Tatverdächtige wurden bislang noch nicht gefasst. Auch ihnen wird schwerer Bandendiebstahl und Brandstiftung vorgeworfen. Bei den Verdächtigen handelt es sich um Abdul Majed Remmo (21) und Mohamed Remmo (21). Nach den beiden Männern wird inzwischen öffentlich gefahndet.

Abdul Majed Remmo (21) könnte möglicherweise mit einem grauen Renault Megane neueren Baujahrs mit dem amtlichen Kennzeichen B-HB 306 unterwegs ist. Der Aufenthaltsort des tatverdächtigen Mohamed Remmo (21) ist unklar.

Erstveröffentlichung

Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Dresdner Polizei führen seit heute Morgen umfangreiche Exekutivmaßnahmen in Berlin durch. Insgesamt sind 1.638 Polizeibeamte im Einsatz, neben Einsatzkräften aus Sachsen sind auch Spezialeinsatzkräfte des Bundes und der Länder Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Thüringen  beteiligt.

Bis jetzt wurden drei dringend tatverdächtige deutsche Staatsbürger festgenommen. Ihnen wird schwerer Bandendiebstahl und Brandstiftung in zwei Fällen vorgeworfen. Die Beschuldigten sollen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden noch im Verlauf des Tages dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. 

Aktuell werden derzeit  in Berlin insgesamt 18 Objekte durchsucht, darunter zehn Wohnungen sowie Garagen und Fahrzeuge. Im Zentrum der heutigen Maßnahmen steht die Suche nach den entwendeten Kunstschätzen und möglichen Beweismitteln, wie Speichermedien, Bekleidungsstücken und Werkzeugen.

Der Schwerpunkt der Einsatzmaßnahmen liegt im Stadtteil Berlin-Neukölln. 

 

 

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