Carola Pönisch

E-Scooter: Lime startet in Dresden

Dresden. Nach Leihautos und Mieträdern kommen jetzt die E-Scooter. Einer der führenden Anbieter der elektrischen Roller hat Dresden entdeckt. Ab 25. Juli können die Lime-Roller ausgeliehen werden.

Lime ist damit der erste Anbieter von E-Scootern, der den Dresdnern eine weitere Alternative für die Fortbewegung bietet. Das Unternehmen wirbt damit, "eine städtische Mobilitätslösung für die ersten und letzten Kilometer" von und zum ÖPNV zu bieten. Heißt: Roller schnappen, um Bus, Bahn oder S-Bahn zu erreichen – oder einfach nur aus Spaß auf diese Art durch die Stadt zu fahren.

Zum Start der E-Scooter Einführung wird eine Lime-Crew unterwegs im Stadtgebiet sein, die die Nutzer auf richtiges Parken der elektrischen Roller hinweist. "Sollten Elektroroller Gehwege versperren oder auf dem Boden liegen, geht die Lime Crew auf Nutzer zu und macht diese auf den richtigen Umgang mit den E-Scootern im Straßenverkehr aufmerksam. Außerdem wird die Lime Crew falsch parkende Elektroroller auf für sie vorgesehene Parkplätze umparken", heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Die Frage, wie viele E-Roller aus dem Hause Lime jetzt auf Dresdens Straßen rollen, beantwortet Sprecher Lars Müller mit "niedrig dreistellig." Aus Wettbewerbsgründen wolle man nicht mehr verraten.

Ausleihstützpunkte gibt es nicht. Ausgenommen der Roten Zonen können die E-Scooter an jedem geeigneten Ort innerhalb des Betriebsgebietes abgestellt werden", heißt es weiter. Die Antworten, wo Rote Zonen und Betriebsgebiete liegen, steht noch aus.

Konkret ist die Antwort auf die Frage nach den Kosten für das Rollerfahren: "In Dresden starten wir mit einem Euro für das einmalige Freischalten des Scooters per App. Dazu kommen 20 Cent pro Fahrtminute. Womit wir uns im Schnitt im Preisrahmen einer ÖPNV-Fahrt bewegen."

Lime ist bereits in 44 Städten in 17 europäischen Ländern aktiv. 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Neues Abwasserpumpwerk für Airportpark

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