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SGD holt Flügelspieler / Hartmann bleibt

Die SG Dynamo Dresden hat Panagiotis Vlachodimos verpflichtet. Der offensive Flügelspieler stand in der abgelaufenen Saison bei der SG Sonnenhof Großaspach unter Vertrag und unterschrieb bei der Sportgemeinschaft einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2022 mit Option auf Verlängerung.

Der 28-Jährige wechselt ablösefrei nach Dresden und wird mit der Rückennummer 7 auflaufen.

„Panagiotis Vlachodimos zeichnet sich auf dem Feld als kreativer sowie kombinationsstarker Spieler aus und verfügt über eine große Portion Spielwitz, starke Abschlussqualitäten und gute Fähigkeiten im eins gegen eins. Wir erwarten uns von Panagiotis, dass er unser Offensivspiel mit seiner Erfahrung und seinen individuellen Qualitäten belebt“, erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Becker.

Am Mittwoch, 15. Juli, absolvierte Vlachodimos zunächst erfolgreich den Medizincheck im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, ehe er in der AOK PLUS Walter-Fritzsch-Akademie sein neues Arbeitspapier unterzeichnete.

„Dynamo ist ein Verein, der für Leidenschaft, Einsatz und eine unglaubliche Fankultur steht. Ich freue mich sehr auf die Aufgabe bei der SGD in dieser wunderschönen Stadt und möchte mit meinen Offensivqualitäten dabei helfen, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen, um mit Dynamo in den nächsten Jahren erfolgreich zu sein“, sagte Panagiotis Vlachodimos.

Panagiotis Vlachodimos wurde am 12. Oktober 1991 als Sohn griechischer Eltern in Stuttgart geboren, dort beim VfB fußballerisch ausgebildet und spielte zwischen 2010 und 2012 sowohl in der U19- als auch in der U21-Nationalmannschaft Griechenlands. 2011 wechselte Vlachodimos vom VfB Stuttgart in die erste griechische Liga zu Skoda Xanthi, wo er durch seine starken Leistungen Olympiakos Piräus auf sich aufmerksam machte, denen er sich zur Saison 2012/13 anschloss.

Nach einem Jahr in Diensten von Olympiakos folgten unter anderem Leih-Stationen beim FC Augsburg, bei den griechischen Vereinen AO Platanias und GS Ergotelis sowie in Frankreich bei Olympique Nimes.

Im Januar 2016 kehrte Vlachodimos nach Griechenland zurück und lief eineinhalb Jahre für Panathinaikos Athen auf, ehe er sich im Sommer 2017 erneut Olympique Nimes anschloss.

Im vergangenen Sommer heuerte Vlachodimos bei der SG Sonnenhof Großaspach an, für die er in der abgelaufenen Saison in 29 Drittliga-Einsätzen fünf Tore erzielte und sechs Treffer vorbereitete.

Dienstältester Spieler unterschreibt bis 30. Juni 2021

Die SG Dynamo Dresden hat den Vertrag mit Marco Hartmann um ein weiteres Jahr bis 2021 plus Option verlängert.

„Marco Hartmann ist eine absolute Identifikationsfigur, der für unsere Mannschaft mit seiner Persönlichkeit auf und neben dem Platz extrem wertvoll ist. Marco lebt Dynamo Dresden zu 100 Prozent und ist zudem ein absoluter Vollprofi. Er ist auch im Hinblick auf die Entwicklung unserer Nachwuchsspieler und jungen Talente ein wichtiger Baustein unseres Kaders, auf den wir nicht verzichten wollen“, erklärte Sportgeschäftsführer Ralf Becker.

Marco Hartmann geht damit in seine achte Saison als Spieler bei der SGD und ist der dienstälteste Akteur in Reihen der Sportgemeinschaft.

„Die SGD und die Stadt Dresden bedeuten für mich und meine Familie Heimat. Ich möchte aktiv dazu beitragen, Dynamo wieder dahin zu bringen, wo der Verein hingehört. Ich bin überzeugt davon, dass wir alle – die Fans und Mitglieder, die Mitarbeiter, wir als Mannschaft und das gesamte Umfeld – in der kommenden Saison mit harter Arbeit unser gemeinsames Ziel erreichen können“, sagte Marco Hartmann nach seiner Vertragsunterschrift.

Marco Hartmann wechselte 2013 vom Halleschen FC zur SGD und absolvierte seitdem 139 Pflichtspiele für Dynamo, in denen er 15 Tore erzielte und zehn Treffer vorbereitete.

(pm/SG Dynamo Dresden)

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Raus aus dem Stillstand: Geisterfahrt für Giesl´a

Löbau. Bereits vor einem Jahr, am 13. März 2020, erwarteten die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde ihre frisch hauptuntersuchte Dampflok 52 8141-5 aus dem Dampflokwerk zurück und freuten sich auf ein Willkommensfest.  Es kam anders, die Willkommenstour wurde ein erstes Opfer der Pandemie und des damit verbundenen Lockdowns. Alle geplanten Sonderfahrten der Frühjahrsaison, auch die Maschinenhaustage als eine der Haupteinnahmequellen des Vereins, mussten abgesagt werden. Die Zeit wurde genutzt, unter anderem ging die Lok zurück zur Garantiereparatur in das Meininger Dampflokwerk. Mit der Hoffnung auf die bereits geplante und gut gebuchte Herbst- und Adventsaison holten die Vereinsfreunde ihre „Giesl´a“ Mitte Oktober ein zweites Mal aus Meiningen zurück, die Wiederholung der Willkommenstour vom März war für das 3. Oktoberwochenende vorbereitet. Das Sonderzug-Wochenende „Willkommen 52 8141“ konnte am 17. und 18. Oktober 2020 gerade noch stattfinden, nach exakt 22 Jahren stand die Lok wieder unter Dampf bevor der zweite „Lokdown“ kam. Es musste das gesamte Herbst- und Adventsprogramm, bis hin zur beliebten Silvesterfahrt nach Dresden, komplett abgesagt werden. Wieder fielen alle Einnahmen für den Verein weg, die Betriebskosten sowie die erforderlichen Fahrzeugrücklagen für die Untersuchungen bleiben jedoch bestehen. Seit dem 19. Oktober 2020 steht die 52 8141 still und kalt im Löbauer Maschinenhaus.  Doch die Lok muss fahren, muss ihre Betriebstauglichkeit unter Beweis stellen. Aus diesem Grund haben sich die Eisenbahnfreunde entschlossen, eine Geisterfahrt mit Geistertickets in die Landeshauptstadt zu fahren. Giesl´a ist die letzte (betriebsfähige) ihrer Art Ihr Spitzname „Giesl´a“ geht auf eine technische Besonderheit zurück. Der österreichische Ingenieur Adolph Giesl-Gieslingen entwickelte 1951 eine, nach ihm benannte Saugzuganlage und bewirkte damit eine Leistungssteigerung verbunden mit Kohleersparnis. Die Deutsche Reichsbahn erwarb dieses Patent und stattete damit über 500 Lokomotiven aus. Auch die Reko-Lok 52 8141-5 war von 1968 bis 1981 mit einem Giesl-Ejektor ausgerüstet und ist heute in Deutschland die einzige betriebsfähige Dampflok mit dieser Saugzuganlage. Am 20. März startet der Geisterzug gegen 10 Uhr in Löbau zur Fahrt nach Dresden (Ziel ist der Hauptbahnhof) und zurück. Eine Mitfahrt im Zug ist leider ausgeschlossen. Jedoch werden sich viele Fotografen und Fans an einem regelspurigen Dampfzug nach mehr als vier Monaten Zwangspause erfreuen. Die symbolischen Geistertickets gibt es in mehreren Preisstufen und können online gebucht werden. Die Einnahmen dienen der Finanzierung der Bewegungsfahrt und weiterer Kosten. Bereits vor einem Jahr, am 13. März 2020, erwarteten die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde ihre frisch hauptuntersuchte Dampflok 52 8141-5 aus dem Dampflokwerk zurück und freuten sich auf ein Willkommensfest.  Es kam anders, die Willkommenstour wurde…

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