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DEL2 bastelt weiter an Erfolgsstory

Dresden. Neuer Meister, neuer Zuschauer-Rekord / Rudorisch: „Finale als emotionaler Höhepunkt“

Die DEL2 weiter im Aufwind: Auch im dritten Jahr ihrer Eigenständigkeit registriert das Eishockey-Unterhaus in Sachen Zuschauer-Attraktivität und medialer Verwertung neue Rekordzahlen. „Das bestätigt uns im eingeschlagenen Weg“, sagt DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch.

Insgesamt passierten 1.180.459 Millionen Fans die Stadion-Tore der 14 DEL2-Clubs. Damit wurde nicht nur zum zweiten Mal in Folge die Millionen-Marke gerissen, sondern der Rekord aus dem Vorjahr (1.142.221) noch einmal – wenngleich knapp – übertroffen.

„Dabei hat uns in dieser Saison natürlich das WINTER DERBY DRESDEN mit allein 32.000 Fans geholfen“, sagt Rudorisch. Zusammen mit den 2,7 Millionen Fans in der DEL, erlebten damit immerhin rund 3,85 Millionen Zuschauer deutsches Profi-Eishockey live in den Arenen.

Auch in Sachen Zuschauerschnitt legte die DEL2 zu: Durchschnittlich sahen immerhin 2.778 Fans jede der 425 DEL2-Partien (2014/15: 2.720). „Das ist natürlich auch Ausdruck der gewachsenen sportlichen Attraktivität“, sagt René Rudorisch und fügt an: „Die DEL2 arbeitet auf allen Ebenen sehr professionell und hat sich im Kreis der zweiten Teamsport-Ligen an der Spitze etabliert.”

In einem dramatischen Finale sorgte der neue Meister Kassel Huskies, dass eine scheinbar eiserne DEL2-Regel nicht gebrochen wurde: noch nie konnte ein Meister seinen Titel erfolgreich verteidigen.

Das Duell zwischen den Schlittenhunden und dem entthronten Meister Bietigheim Steelers war nicht nur für René Rudorisch zugleich der „emotionale Höhepunkt einer tollen Saison“. Allein die Finalserie wollten über 20.000 Fans sehen, was einem durchaus DEL-reifen Schnitt von 5.035 Fans pro Partie entspricht.

Auch in Sachen medialer Verwertung ist die DEL2, so Rudorisch, „auf einem guten Weg“. Allein über eine Million Seitenaufrufe registrierte die Liga-Homepage während der vier Finalspieltage. Insgesamt wurde die del-2.org seit dem 1. März über neun Millionen Mal aufgerufen.

Mit SpradeTV verfügt die DEL2 mittlerweile über einen Medien-Partner, der an elf der 14 Standorte kostenpflichtige live-streamings anbietet. Im Schnitt schalteten sich pro Übertragung 350 Zuschauer in jede Übertragung.

Durchaus beeindruckend ist auch die Bilanz in Sachen Facebook: Als die DEL2 im September 2013 an den Start ging, hatte sie in diesem sozialen Netzwerk zusammen mit den Clubs noch 70.000 Fans, nun sind es 210.000!

René Rudorisch: „Die Entwicklung der DEL2 in den letzten Jahren verdient die Chance auch weiter unterstützt zu werden. Hierzu ist die sportliche Verzahnung mit der DEL in der Zukunft für die perspektivische Arbeit der Liga und Clubs unumgänglich.“

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Neuer Chefarzt am Zittauer Klinikum

Zittau. Ab 1. April hat die Klinik für Innere Medizin am Krankenhaus in Zittau einen neuen Leiter. Dr. med. Wolfgang Eipperle übernimmt die Leitung von Chefärztin Dr. med. Heidrun Zeißig. Eipperle, Jahrgang 1960, hat nach dem Abitur in seiner Heimatstadt Crailsheim (Baden-Württemberg) an der RWTH Aachen Humanmedizin studiert und ist danach als Truppenarzt zur Bundeswehr gegangen. Im Bundeswehrkrankenhaus Ulm erfolgte die Facharztausbildung im Bereich der Anästhesie. Es folgten eine weitere Facharztausbildung in Neurochirurgie in Kaiserslautern und Stuttgart und eine fachärztliche Weiterbildung als Internist in Waiblingen mit der Subspezialisierung Gastroenterologie (Magen-Darm-Erkrankungen). Weitere berufliche Einsatzschwerpunkte führten Dr. Eipperle auch nach Thüringen. Seit 2012 ist er als Leitender Oberarzt in Eichstätt, Öhringen und Rotenburg/Fulda tätig. Nun wird er die Klinik für Innere Medizin am Standort Zittau weiterführen. Wolfgang Eipperle freut sich auf die neue Tätigkeit am Klinikum Oberlausitzer Bergland: „Man spürt den alten Geist der einst reichen Stadt, die sich ihre kulturellen Schönheiten, wertvolle Zeugnisse der Vergangenheit, aber auch eine aufgeschlossene Atmosphäre für die Zukunft auf eine ganz besondere, sympathische Weise bewahrt hat. Zittau ist einfach sehens-, erlebens- und liebenswert.“ Ab 1. April hat die Klinik für Innere Medizin am Krankenhaus in Zittau einen neuen Leiter. Dr. med. Wolfgang Eipperle übernimmt die Leitung von Chefärztin Dr. med. Heidrun Zeißig. Eipperle, Jahrgang 1960, hat nach dem Abitur in seiner Heimatstadt…

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