Carola Pönisch

China will wissen: Wie betreut ihr Krippenkinder?

Dresden. China will von Deutschland lernen. Und zwar, wie hierzulande kleine Kinder im Krippenalter betreut werden. Zwei Mitarbeiter der Volkssolidarität Elbtalkreis Meißen e.V. reisen dafür ins Reich der Mitte.

Wenn ein Milliardenvolk wie China ihre in den 1970er Jahren eingeführte Ein-Kind-Politik für beendet und ab 1. Januar 2016 pro Familie zwei Kinder für staatskonform erklärt, dann sind die Folgen absehbar: Die Zahl der Geburten wird steigen.

Deshalb stellt sich auch im Riesenreich zunehmend die Frage nach der Betreuung des Nachwuchses. Auf einem Kongress in der ostchinesischen Millionenstadt Ningbo werden sich am 23. Juli sehr viele zukünftige Betreiber von Kinderkrippen darüber informieren, welche Konzepte es gibt und wie es andere Länder machen.

Volkssolidarität stellt ihr Konzept vor

Zwei der Referenten an jenem 23. Juli werden aus unserer Region kommen: Sven Krell, Geschäftsführer der Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen e.V., und Andreas Reupert, Leiter einer VS-Kita in Arnsdorf (Kreis Bautzen). Sie werden einen anderthalbstündigen Vortrag halten und den Zuhörern das Krippenkonzept ihres Unternehmens erklären. Nicht nur das reine pädagogische Betreuungskonzept, sondern auch, dass VS-Kitas bereits seit Anfang der 1990er-Jahre neue Spiel- und Möbelkreationen des fränkischen Herstellers Wehrfritz GmbH testen, dass es Pädagogische Fachtage für alle Mitarbeiter gibt, dass sich seit 2012 auch polnische Krippenbetreiber über praxistaugliche und gute Ausstattungselemente, Möbelkombinationen und Spielzeuge in ostdeutschen Kinderkrippen informieren können. Und sie werden über Montessori- oder Waldgruppen, Krabbeltreffs, Elterncafés, Elternberatung sowie »Eltern-Unis« berichten.

Ob eines Tages kleine Chinesen nach Vorbild Radebeuler oder Dresdner Krippen betreut werden? Wer weiß. Undenkbar ist es jedenfalls nicht.

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Tobias Hammer sichert sich Titel

Dresden. Der Wassersportverein „Am Blauen Wunder“ e.V. (WSV) hat bei den Deutschen Einer-Meisterschaften der Junioren-Klasse (AK 17/18) am Wochenende (8./9. August) auf der Regattabahn Duisburg beachtliche Resultate eingefahren. Insgesamt waren 170 Sportler, darunter sieben Athleten vom WSV, am Start. Rund 100.000 Zuschauer verfolgten die Meisterschaften über einen Live-Stream. Bei der unter strengen Corona-Auflagen unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragenen Wettbewerbe holte sich der WSV-Athlet Tobias Hammer (mK1) über 500 Meter den Sieg. Ben Lehmann (mK1) belegte über 200 Meter den dritten Platz. Tobias Hammer, Deutscher Meister im Einer über 500 Meter: "Ich wusste um die Stärke meiner Konkurrenz gerade beim Start. Ich konnte gut mithalten, habe dann alles gegeben. Dass ich am Ende vorn war, kann ich noch immer nicht ganz glauben. Ich bin erleichtert, freue mich über die Leistung. Ich möchte mich bei meinem Verein, bei Jonas Dräger, der mich vor Ort begleitet hat, und auch bei Tom Liebscher bedanken.“ Heike Gußer, Sektionsleiterin Kanu beim WSV: „Wir sind stark aus der Zeit der Corona-Krise gekommen. Unser Glückwunsch gilt allen Vertretern/innen. Bei der Deutschen Meisterschaft der Jugend im Einer und Zweier in Mannheim möchten wir vom 14. bis 16. August unsere diesjährige Medaillenbilanz bei Meisterschaften weiter verbessern.“ Tobias Hammer, Estella Damm und Albert Fritzsche dürfen sich über die Nominierung für die Junioren-Nationalmannschaft bei der Olympic Hopes Regatta im ungarischen Szeged, die vom 18. bis 20. September ausgetragen wird, freuen. Anschließend steht eine weitere internationale Regatta im slowakischen Bratislava auf dem Programm. Auch Ben Lehmann kann noch auf eine Nominierung für diese Regatta hoffen. Die nominierten Sportler sind direkt zum Trainingslager der Bundesauswahl nach Kienbaum gereist. (pm/WSV "Am Blauen Wunder" e. V.)Der Wassersportverein „Am Blauen Wunder“ e.V. (WSV) hat bei den Deutschen Einer-Meisterschaften der Junioren-Klasse (AK 17/18) am Wochenende (8./9. August) auf…

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Lausitzer Kunst im virtuellen Raum

Schwarzheide. Kippenlandschaften, Bergbauseen, Stadtpanoramen und mythologische Wesen – die aktuelle Sonderausstellung „Umbruch und Beständigkeit“ zeigt Schlüsselwerke der Kunstsammlung Lausitz. Die Bandbreite reicht von Arbeiten aus den 1920er Jahren bis zu Werken einer jungen Lausitzer Künstlergeneration. Am Dienstag, 11. August 2020 laden das Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und die BASF Schwarzheide GmbH erneut zum virtuellen Rundgang durch die gemeinsame Ausstellung ein. Ab 17 Uhr öffnet sich für eine Stunde ein digitaler Raum mit ausgewählten Kunstwerken aus der Ausstellung. Auch die spontane Teilnahme an der Führung ist noch möglich. Wer mitmachen möchte, meldet sich bis zwei Stunden vor Beginn per E-Mail unter museum@osl-online.de an. Mit dem eigenen Smartphone oder Computer kann man sich dann bequem von Zuhause in den Rundgang einwählen. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Die Ausstellung „Umbruch und Beständigkeit“ zeigt noch bis zum 25. Oktober 2020 an zwei Orten Kunstwerke, die seit der deutschen Wiedervereinigung Eingang in die Kunstsammlung Lausitz gefunden haben. Im Senftenberger Schloss und im Kulturhaus der BASF in Schwarzheide sind über einhundert Arbeiten von achtzig Künstlerinnen und Künstlern zu sehen, darunter Gemälde, Grafiken und Skulpturen. Die Kunstsammlung Lausitz im Senftenberger Schloss steht Besuchern in der Sommerzeit täglich von 10.30 bis 17.30 Uhr offen. Da der Ausstellungsort in Schwarzheide aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen noch nicht besucht werden kann, ist dieser digitalisiert worden. Als virtuelle Ausstellung ist er rund um die Uhr kostenfrei unter www.basf-schwarzheide.de erlebbar. Geführte digitale Ausstellungsrundgänge bieten das Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und die BASF Schwarzheide GmbH einmal im Monat an. Die nächsten Termine sind Dienstag, der 15.09.2020 und Freitag, der 16.10.2020, jeweils um 17 Uhr. Kippenlandschaften, Bergbauseen, Stadtpanoramen und mythologische Wesen – die aktuelle Sonderausstellung „Umbruch und Beständigkeit“ zeigt Schlüsselwerke der Kunstsammlung Lausitz. Die Bandbreite reicht von Arbeiten aus den 1920er Jahren bis zu…

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