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Bradley Gratton bleibt Eislöwen-Coach

Die Dresdner Eislöwen setzten auch in der kommenden Spielzeit auf die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Bradley Gratton. Der 48-jährige Kanadier hatte den Job bei den Blau-Weißen Ende Oktober 2018 angetreten. Vor seinem Engagement in Deutschland trainierte er den französischen Klub Epinal Gamyo sowie die dänischen Erstligisten Rodovre Mighty Bulls, Odense Bulldogs und die U20 von Dänemark.

Eislöwen-Sportgeschäftsführer Thomas Barth: „Brad hat die Mannschaft in einer schwierigen Situation übernommen und die Herausforderungen in den folgenden Monaten gemeistert Er brennt für die Aufgabe, investiert viel, um aus den Jungs alles rauszuholen. In den entscheidenden Situationen ist es ihm gelungen das Team mit seiner Idee vom geradlinigen Eishockey auf Kurs zu bringen und ein echtes Team zu formen. Wir sind überzeugt, dass Brad für die Weiterentwicklung und ein Stück weit sicher auch Neuausrichtung der Mannschaft der richtige Trainer ist. Nicht zuletzt entspricht der Ansatz, junge Spieler einzubinden und ihnen Verantwortung zu übergeben unserer Philosophie am Standort. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Brad!"

Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Wir haben in den letzten Monaten eine sehr intensive Zeit erlebt. Wir haben uns als Mannschaft eine neue Identität geschaffen, sind als Team zusammengewachsen. Fakt ist nach der Saison jedoch auch, dass am Standort definitiv noch jede Menge Potenzial schlummert. Ich freue mich, dass wir den eingeschlagenen Weg auch in der neuen Saison fortsetzen können. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam noch viel entwickeln können." (pm) 

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Eine Aktion für den guten Zweck

Cottbus. Sie ist dreifarbig, aus Glas und 30 Zentimeter hoch. Geschaffen wurde die »Lubina« (sorbisch: »die  Liebreizende«) im Jahr 2003 von der Glasgestaltungsmeisterin Beate Bolender aus Kasel-Golzig ganz in der Nähe von Golßen, wo bekanntlich die Spreewaldgurke immer Vorfahrt hat. Seitdem ist die »Lubina« der ständige Begleiter für das Filmfestival Cottbus. Über 65 Mal erhielten bisher die Schöpfer des besten Spielfilms, die besten Regisseure und die besten Schauspielerinnen und Schauspieler die gläserne Trophäe in der Cottbuser Stadthalle als höchste Ehrung eines Festival- Jahrgangs. Polnische Filmemacher konnten sich im Jahr 2017 sogar über alle vier »Liebreizenden« freuen, für den besten Film, die beste Regie sowie die besten weiblichen und männlichen Darsteller. Das war ein Novum in der langjährigen Geschichte des Mittel- und Osteuropäischen Filmfestivals. In diesem Jahr haben die Matadore des 30. Jubiläumsfestivals noch einen zusätzlichen Anreiz geschaffen. Erstmals werden auch die Festivalsieger in den Wettbewerben »Kurzfilm« und »U18 Jugendfilm« mit einer der begehrten »Lubinas « geehrt. Damit ist es aber noch nicht genug mit der »Gläsernen«. Jetzt hat das FilmFestival Cottbus (FFC) gemeinsam mit der »Galerie Brandenburg« und der »Galerie Fünf« die Lausitzer Künstlerinnen und Künstler zu einer ganz besonderen Kunstaktion aufgerufen. Unter dem Motto »LubinaLove« (»LubinaLiebe«) sollen sie die langjährige FFC-Preisskulptur auf ihre Art  künstlerisch interpretieren und würdigen. Gefragt sind dabei eigene Kunstformen, wie Skulpturen, klassische Malerei, Zeichnungen oder Fotografie. »Ziel ist es, die Bekanntheit der ›Lubina‹ als Festival-Ikone zu stärken und regionale Kunst zu förder«“, erklärte FFC-Manager Andreas Stein. Bisher haben bereits mehrere renommierte Kunstschaffende ihre Teilnahme signalisiert. Dazu gehören unter anderen die »Lubina«-Urheberin Beate Bolender, Günther Rechn, Dieter Zimmermann und Hans-Georg Wagner sowie Mona Höke, Rita Grafe, Eka Orba, Katrin Meißner und Kathrin Karras. Auch der Hamburger Künstler Nils Peters ist mit dabei. Die geschaffenen Kunstwerke werden vom 30. Oktober bis  21. November 2020 in der Galerie Brandenburg am Großenhainer Bahnhof in Cottbus ausgestellt.  Anschließend sollen sie verkauft werden. Die Erlöse kommen gleichermaßen den regionalen Künstlern und dem FilmFestival Cottbus 2021 zu gute.Sie ist dreifarbig, aus Glas und 30 Zentimeter hoch. Geschaffen wurde die »Lubina« (sorbisch: »die  Liebreizende«) im Jahr 2003 von der Glasgestaltungsmeisterin Beate Bolender aus Kasel-Golzig ganz in der Nähe von Golßen, wo bekanntlich die…

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Wir benötigen Verstärkung

Südbrandenburg. Die Johanniter leisten mit ihrem Engagement tagtäglich einen wichtigen Dienst am Menschen - und das seit vielen Jahren mit der Ambulanten Kinderkrankenpflege sowie seit Mai dieses Jahres mit dem Kinderhaus »Pusteblume« in Burg. »Die Arbeit steht und fällt mit den Mitarbeitern. Ihr Herzblut fließt täglich in die Pflege unserer kleinen Patienten«, sagt Andreas Berger-Winkler aus dem Regionalvorstand er Südbrandenburger Johanniter. Große Hingabe für kleine Patienten Einer von den kleinen Patienten ist Maximilian (9) aus Finsterwalde. Er hat einen vererbten Gendefekt, welcher das Gehirn angreift. »Mit der Zeit gehen bestimmte Funktionen verloren«, erklärt Dana Horschig, Pflegedienstleitung Ambulante Kinderkrankenpflege. »Bis Anfang 2019 konnte Max noch laufen, sprechen und essen. Aktuell ist er auf Hilfe aller Art angewiesen und wird über eine Magensonde ernährt.« Wie es ihm geht, das zeigt er mit seinen Augen, mit kleinen Gesten und Lauten. Wie Dana Horschig erzählt, wird Maximilian 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche von der Kinderintensivpflege intensiv versorgt. »Zu den Aufgaben zählen spezielle Krankenbeobachtung, das Bestimmen der Vitalwerte, Medikamentengaben und das Durchführen von Inhalationen«, informiert Horschig. Dazu arbeiten sie vorzugsweise in einem 3-Schichtsystem, auch an Sonn- und Feiertagen. Einen ähnlichen Betreuungsumfang bedarf es für Jared (13) aus der Nähe von Senftenberg. Auch er hat einen Gendefekt. »Die Entwicklung im Kleinkindalter verlief hier völlig normal. Doch dann setzt ein Verlust von Kommunikations-, Bewegungs- und Ernährungsmöglichkeiten ein«, beschreibt Dana Horschig den Krankheitsverlauf. Jared werde 24 Stunden über eine Trachealkanüle beatmet und über einen Button ernährt. Er erhält Medikamente, Inhalationen und Massagen. Zudem erfolgt ein Absaugen des Sekrets. Wie Dana Horschig berichtet, freuen sie sich über jeden Interessenten, der sich für diese Kinder engagieren möchte. »Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung zur Kinderkrankenschwester beziehungsweise Krankenschwester. Eine Ausbildung zur Fachkraft für außerklinische pädiatrische Beatmung wäre wünschenswert«, erzählt Dana Horschig und schlägt vor, dass bei ehrlichem Interesse ein Schnuppertag in den Familien durchaus möglich wäre. Pflegefachkräfte sind Teil der Familie »Unsere Pflegefachkräfte leisten für die Familien eine große Unterstützung in allen Lebenslagen. Sie gehören fest zur Familie und wissen um die Gefühlswelt der Eltern und der Geschwister. Diese Arbeit mit Kindern ist natürlich sehr emotional. Es gibt gute und weniger gute Tage«, sagt Dana Horschig. Ohne diese Hilfe der Johanniter-Pflegefachkräfte wäre ein geregelter Alltag im Leben der Familien nur schwer möglich. Sie müssen Pflege, Job und die Familie miteinander vereinbaren. Und das geht gemeinsam mit den Johannitern. Kontakt zu den Südbrandenburger Johannitern per E-Mail unter bewerbung.sbrb@johanniter.de.Die Johanniter leisten mit ihrem Engagement tagtäglich einen wichtigen Dienst am Menschen - und das seit vielen Jahren mit der Ambulanten Kinderkrankenpflege sowie seit Mai dieses Jahres mit dem Kinderhaus »Pusteblume« in Burg. »Die Arbeit steht und…

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