Carola Pönisch

Bäume, Spenden und Udo Jürgens

Dresden. Die Prager Straße soll einen grünen Eingang bekommen. Zwölf Bäume werden dafür auf dem Wiener Platz gepflanzt. Was der Sänger Udo Jürgens damit zu tun hat?

Thomas Hoegg erklärt das so: „Ihr seid der erste Ton, der aus der Seele dringt, Ihr seid das Samenkorn, mit dem ein Baum beginnt …" - diese Zeilen eines Songs von Udo Jürgens im Kopf, trage ich den Gedanken schon lange mit mir, in seinem Andenken Bäume zu pflanzen." Udo Jürgens sei immer das Verbindende wichtig gewesen, Bäume, Umwelt und die Zukunft des Planeten hätten ihn mit zunehmendem Alter bewegt. Und weil sich viele Menschen mehr Grün in ihrer Stadt wünschen und sich die ziemlich steinerne Prager Spitze am Wiener Platz dafür geradezu anbiete, ist der Dresdner zuversichtlich, Gutes zu tun und das Andenken an den berühmten Sänger besonders zu würdigen.

Auch Dresdens Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen fand die Idee von Anfang an gut. Zum einen, weil bereits seit Anfang der 2000er Jahre eine Baumpflanzung in dem Areal geplant sei, zum anderen vor allem auch deshalb, weil Thomas Hoegg die zwölf Schnurbäume (Sophora japonica) über Spenden finanzieren will.

Ein Baum mit optimaler Standortvorbereitung und Pflege kostet 6.000 Euro. Insgesamt werden für das grüne Eingangstor am Wiener Platz rund 90.000 Euro für Bäume, Bänke und Papierkörbe benötigt. 

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Kita-Neubau vollendet »Bildungscampus« Prausitz

Prausitz. Mit vier kleinen aber kräftigen Händedrücken haben sich die Kinder des Prausitzer Kindergartens im Grundstein ihrer neuen Einrichtung verewigt. Im Sommer nächsten Jahres wollen sie noch vor ihrem Schuleintritt beim Umzug in den Kindergarten mithelfen. Finanzierung gesichert Bis dahin soll der ebenerdige Bau mit vier Gruppenräumen, Garderoben, Wirtschafts- und Funktionsräumen, Büros und Waschräumen sowie zusätzlich mit einem Ausgleichsgruppenraum fertig gebaut sein. Dafür muss die Gemeinde 400.076 Euro investieren. Der Landkreis gibt 204.000 Euro dazu und der Bund trägt die Hauptlast des Ersatzneubaus mit 2,04 Millionen Euro. Die Pläne für den dringend nötigen Neubau sind bereits seit 2016 im Gespräch. Da wurde auch der Platz auf dem gemeindeeigenen ehemaligen Schulgelände für den neuen Kindergarten ausgewählt.  Bürgermeister Conrad Seifert spricht in diesem Zusammenhang immer anerkennend vom »Bildungscampus« Prausitz und kann dies nun mit noch mehr Überzeugung tun. Kita-Chefin Katja Schröter ist froh, dass am Standort die Mädchen und Jungen von einem Jahr in der Krippe bis zum Ende der Grundschulzeit betreut werden können. Damit ist der Gemeinde ein wichtiger Schritt auf dem Weg in eine zukunftsfähige Gemeinde im ländlichen Raum gelungen. Die kurzen Wege zwischen Schule, Kita und Krippe, die Nähe zur Natur und zum Ortszentrum überzeugen viele Familien, ihren Lebensmittelpunkt in der Gemeinde zu finden. Auch für die Erzieher werden sich die Arbeitsbedingungen verbessern und sie können die Arbeit mit den Jüngsten noch entspannter und angenehmer gestalten. »Bei der Raumgestaltung und -anordnung wurden nicht nur die Erzieher mit einbezogen, auch die Kinder durften ihre Wünsche äußern und wurden nach ihrer Meinung gefragt«, erklärt die Kita-Leiterin. Weg für weitere Entwicklungen Landrat Ralf Hänsel nennt die Bauentscheidung eine kluge Infrastrukturentwicklung und bewundert die stabile Einwohnerzahl der Gemeinde, die sicher auch an den positiven Entwicklungsmöglichkeiten für die Kinder liegt. Hilfe dabei kam auch aus dem Landratsamt. Immerhin hatte der Jugendhilfeausschuss des Kreistages den Neubau als besonders dringlich bewertet und so den Zuschuss ermöglicht. Damit wird für die Gemeinde ein Generationenkomplex Wirklichkeit. Als nächstes Projekt soll eventuell über eine Möglichkeit für eine Zusammenkunft für die ältere Bevölkerung nachgedacht werden. Mit vier kleinen aber kräftigen Händedrücken haben sich die Kinder des Prausitzer Kindergartens im Grundstein ihrer neuen Einrichtung verewigt. Im Sommer nächsten Jahres wollen sie noch vor ihrem Schuleintritt beim Umzug in den Kindergarten…

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