Carola Pönisch

Alt, glänzend, topfit: Oldtimer auf TUD-Classic-Tour

Knuffig, rasant, gemütlich, kraftvoll, kantig – bei den 8. TUD Campus Classics ist für jeden Geschmack etwas geboten. Am 25. Mai machen sich rund 80 Motorräder, PKW und Kleinbusse ab 9 Uhr auf eine 140 Kilometer lange Reise von Dresden über Moritzburg, Meißen, Wilsdruff, Grumbach, Tharandt, Freital, Dippoldiswalde und Glashütte nach Bannewitz, bevor sie sich um 17 Uhr auf dem TUD Campus Dresden Südvorstadt versammeln und den Tag mit einem Konzert ausklingen lassen.

Der Konvoi rollt ab 9 Uhr vom Campus über die George-Bähr-Straße, Helmholtzstraße, Bayreuther Straße, Liebigstraße, Nürnberger Straße, Nossener Brücke, Löbtauer Brücke, Emerich-Ambros-Ufer, Flügelweg, Flügelwegbrücke, Washingtonstraße, Kötschenbroder Straße und Spitzhausstraße aus der Stadt hinaus. Winken vom Straßenrand ist ausdrücklich erwünscht.

Gegen 15.40 Uhr trudeln dann die ersten Fahrzeuge wieder ein und fahren über die Innsbrucker Straße, Bergstraße, Nöthnitzer Straße und Helmholtzstraße wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Genaue Position der Fahrzeuge am Ausfahrttag online unter http://bit.ly/TUD-CC_Geolocation

 

 

 

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Fichte, Ahorn und Kirsche machen Musik

Dresden. Können tropische Hölzer eingespart und beim Gitarrenbau durch einheimische Hölzer ersetzt werden? »Ja«, lautet die Antwort. »Wir haben es geschafft, dass europäische Hölzer nun auch hervorragende Klangeigenschaften besitzen und eine echte Alternative zum Tropenholz sind«, sagt Dr. Mario Zauer, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur für Holztechnik und Faserwerkstofftechnik der TU Dresden und Projektleiter. Strengere Regeln für Handel mit Tropenholz  Bisher werden Konzertgitarren aus einer Kombination lang gelagerter tropischer Holzarten wie westindische Zedrele für den Hals, ostindischer Palisander für Zarge und Boden und Ebenholz für das Griffbrett hergestellt. Seit Anfang 2017 gelten für den Handel mit bedrohten Hölzern aus den Tropen jedoch strengere Bestimmungen, so dass Musikinstrumentenbauer auf Alternativen angewiesen sind. Die Ingenieure der TU Dresden haben nun für die Gitarrenmanufaktur Hanika ein technisches Verfahren entwickelt, das einheimische Hölzer wie Fichte, Ahorn oder Kirsche mit ausgezeichneten Klangeigenschaften versorgt und sie damit für den Bau akustischer Gitarren nutzbar macht. Einheimisches Holz ist preiswert und genauso gut  Durch eine besondere thermische Behandlung erhalten die heimischen Hölzer mindestens die gleichen akustischen Eigenschaften wie Tropenholz. Mit dem neuen Behandlungsverfahren der Dresdner Forscher werden Fichte, Ahorn oder Kirsche mit einer bestimmten Temperatur und einem bestimmten Druck für eine gewisse Zeit thermisch behandelt um die notwendigen Alterungsprozesse des Holzes zu beschleunigen. Nach nur einem Jahr können die thermisch modifizierten einheimischen Hölzer nach zu hochwertigen Musikinstrumenten weiterverarbeitet werden. Die bisher verwendeten Tropenhölzer müssen hierfür sechs bis zehn Jahre gelagert und luftgetrocknet werden, bevor sie als sogenannte Tonhölzer für den Bau von Instrumenten geeignet sind. Gitarrenbauer Hanika stellt mittlerweile vier unterschiedliche, vollständig tropenholzfreie Gitarrenmodelle aus einheimischen Wäldern her.Können tropische Hölzer eingespart und beim Gitarrenbau durch einheimische Hölzer ersetzt werden? »Ja«, lautet die Antwort. »Wir haben es geschafft, dass europäische Hölzer nun auch hervorragende Klangeigenschaften besitzen und eine echte Alternative…

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