Sandro Paufler

Startschuss für das neue Trainerteam beim BFV 08

Bischofswerda. Frank Rietschel und Robert Koch sind die neuen Trainer der Oberliga-Männermannschaft des Bischofswerdaer FV. Im Interview erklären die beiden ihre Spielphilosophie und wohin sie die Mannschaft führen möchten.

Herr Rietschel, Herr Koch, wie kam es letztendlich dazu, sich für ein Engagement beim BFV 08 bereitzuerklären und wie ist der erste Kontakt zustande gekommen? Frank Rietschel: Bei mir war es so gewesen, dass ich vor hatte, mein Engagement in Kamenz nach acht Jahren zu beenden. Die Zeit war reif und ich wollte etwas anderes machen. Und so ergaben sich erste Gespräch mit Bischofswerda. Ich fand die Aufgabe interessant und für mich stand nach kurzer Zeit fest, diese Herausforderung anzunehmen.                                                                                                                       

Robert Koch: Ich sehe es als nächsten Schritt in meiner Trainerlaufbahn. Ich habe 1,5 Jahre in Niesky die A-Jugend gecoacht. Für mich war es Zeit den nächsten Schritt zu gehen, und da ich familiär in der Region gebunden bin, wollte ich in der Nähe etwas suchen. Den ersten Kontakt gab es mit Frank Terks (Anm. d. R: Geschäftsstellenleiter des BFV 08). Letztendlich hat es gepasst und die Formalitäten waren schnell geklärt. Mich hat auch überzeugt, wie der Verein aufgestellt ist und welche Pläne Bischofswerda für die Zukunft hat.

Was sind Ihre Ziele als Trainerteam für die kommende Saison beim BFV 08? Robert Koch: Im Moment ist es noch schwierig über Ziele zu reden. Grundsätzlich wollen wir positive Erfolgserlebnisse nach Bischofswerda bringen. Jetzt ist es erstmal unsere Aufgabe, einen Kader zu planen, so dass wir eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen können.

Frank Rietschel: Die Spieler, die hier zwei Jahre im Abstiegskampf waren, wollen wir wieder motivieren. Die Mannschaft muss sich finden, wir wollen viele integrieren, haben Neuzugänge und Abgänge - alles muss passen. Ganz wichtig für uns ist es, den ganzen Verein mitzunehmen.

Welche Art von Fußball wollen Sie beide spielen? Robert Koch: Erfolgreichen! Frank Rietschel: Wir sind beide Vertreter des offensiven Fußballs und wollen schnellen und attraktiven Fußball spielen.

Herr Rietschel, wie würden Sie sich charakterlich und von Ihrer Art als Trainer einschätzen? Sind Sie eher streng und autoritär oder der Kumpeltyp? Frank Rietschel: Ich denke, ich bin etwas dazwischen. Autoritär würde ich verneinen. Sicherlich kann ich im gewissen Maße auch mal dazwischenhauen, aber ich versuche immer, mit dem Spieler auf einer Ebene zu kommunizieren. Ich versuche die Spieler mitzunehmen. Ich bin ein Trainer, der auf die Leute zugeht.

Herr Koch, Sie starten Ihre Trainerkarriere in Bischofswerda. Wo soll die Reise noch hingehen, was sind Ihre Pläne für die Zukunft? Robert Koch: Mein Ziel ist es auf jeden Fall, nächstes Jahr den A-Lizenz-Trainerschein zu machen. In die Zukunft gesehen, würde ich gerne wieder in den bezahlten Profifußball zurückkommen. Ich weiß, wie sehr diese Tätigkeit Spaß machen kann, aber auch, wie hart das Geschäft im Profifußball ist.

Auf welchen Positionen wird sich der BFV 08 in der kommenden Saison verstärken? Frank Rietschel: Ich bin der Meinung, im offensiven Bereich wäre es gut, wenn wir dort auf gewissen Positionen Geschwindigkeit reinbekommen könnten. Natürlich müssen die Neuzugänge im Rahmen des Vereins passen.

 

 

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Höhere Mittel für Familienerholung

Sachsen. "In diesem Jahr haben viele Familien besonderen Bedarf an gemeinsamer Erholung und Freizeit. Ich freue mich, dass wir noch mehr Familien mit kleinem Geldbeutel unterstützen können, damit sie bis zu zwei Wochen die Koffer packen und ihren gemeinsamen Urlaub genießen können«, sagte Familienministerin Petra Köpping. Die ergänzt: »Solche Auszeiten sind wichtig für den Familienzusammenhalt und die Gesundheit aller Familienmitglieder. Hier können Eltern und Kinder Kraft tanken, aber auch Angebote zur Familienbildung wahrnehmen.« Der Freistaat Sachsen stellt in diesem Jahr 650.000 Euro für die Bezuschussung von Familienerholungsmaßnahmen bereit. Mit dem deutlichen Aufwuchs um 200.000 Euro können noch mehr Familien bei der Ferienplanung unterstützt werden. In den vergangenen Jahren profitierten jährlich über 1.000 einkommensschwache sächsische Familien von den Einzelzuschüssen zur Familienerholung, darunter besonders viele Alleinerziehende. Urlaubsangebote finden Familien im Katalog »Urlaub mit der Familie« von der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung. »Ein Zuschuss kann aber auch für Aufenthalte in anderen, für den Familienurlaub geeigneten Einrichtungen wie Ferienwohnungen, Pensionen und Bauernhöfen gewährt werden«, erläutert Ministerin Köpping."In diesem Jahr haben viele Familien besonderen Bedarf an gemeinsamer Erholung und Freizeit. Ich freue mich, dass wir noch mehr Familien mit kleinem Geldbeutel unterstützen können, damit sie bis zu zwei Wochen die Koffer packen und ihren gemeinsamen…

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Sachsen beschließt weitere Impfstrategie

Sachsen. Die 13 bestehenden sächsischen Impfzentren einschließlich der dazugehörigen 30 mobilen Teams werden bis Ende September 2021 weiter in Betrieb bleiben. Dies hat heute das Kabinett beschlossen. Erstimpfungen werden in allen Impfzentren bis Ende August im bisherigen Umfang angeboten. Im September soll dann ein eingeschränkter Betrieb stattfinden, der die offenen Zweitimpfungen absichert. Die zusätzlichen Kosten werden auf rund 52 Millionen Euro veranschlagt, von denen der Bund die notwendigen und erstattungsfähigen Kosten – annähernd die Hälfte – trägt. Hintergrund der Entscheidung des Kabinetts sind auch veränderte Grundannahmen und Erkenntnisse: Mit dem Weiterbetrieb können die nach wie vor bestehenden Unwägbarkeiten bei der Impfstoffbereitstellung durch den Bund für den Freistaat Sachsen abgesichert werden. Laut Bund ist die komplexe Planung bei der Verteilung der Impfstoffdosen bestmöglich gewährleistet, wenn die Erst- und Zweitimpfung am gleichen Ort stattfindet. Regional ist die Beteiligung der impfenden Arztpraxen zudem unterschiedlich ausgeprägt. Ebenso hat sich der Kreis der Impfberechtigten erhöht: Auch Kinder ab 12 Jahre können gegen das Coronavirus geimpft werden. Somit sind nun 3,7 Millionen Menschen in Sachsen impffähig. Gesundheitsministerin Petra Köpping erklärt: »Aktuell gehen wir davon aus, dass eine notwendige Immunität der Bevölkerung von 80 Prozent erforderlich ist, um die Herdenimmunität zu erreichen. Dieses Ziel werden wir mit allen verfügbaren Kräften verfolgen, um so schnell wie möglich die gewünschten Effekte zu erzielen, damit wir alle unsere persönlichen und gesellschaftlichen Freiheiten wiedererlangen können. Mit dem Weiterbetrieb der Impfzentren und mobilen Teams können wir dies gemeinsam mit den impfenden niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten am effektivsten und bestmöglich erreichen. Denn einige Rahmenbedingungen haben sich geändert. Gewährleistet wird, dass auch in der Urlaubszeit jede verfügbare Impfdosis schnellstmöglich verabreicht werden kann. Zudem können wir Verschiebungen von Impfstofflieferungen abfedern und so sicherstellen, dass der sächsische Anteil, den der Bund für die Impfzentren vorgesehen hat, auch hier verabreicht wird. Zudem bietet diese Gesamtstruktur die nötige Flexibilität für die Zeit, wenn das Impfangebot die Impfbereitschaft übersteigt. Verschiedene attraktive und bequeme Angebote sind dann besonders wichtig, um niedrigschwellige Impfangebote machen zu können und zur Impfung zu motivieren.« Mit dieser beschlossenen Impfstruktur hält der Freistaat die aktuell bestehende Impfkapazität in den staatlichen Strukturen (Impfzentren und mobile Teams) von rund 120 000 Impfungen pro Woche bis Ende August aufrecht. Im September folgen dann noch die Zweitimpfungen, um die Impfserien am gleichen Ort abzuschließen. Der Freistaat Sachsen geht damit von weiterhin gleichbleibenden Belieferungen der Impfzentren durch den Bund aus, auch wenn bislang noch keine Lieferzahlen für das dritte Quartal vorliegen. Seit Ostern laufen auch die Impfungen bei den Hausärzten im Routinesystem. Seitdem leisten rund 2300 mitimpfende niedergelassene Ärztinnen und Ärzte einen bedeutenden Beitrag zur Durchimpfung der Bevölkerung. Allein bis Anfang Juni wurden knapp 726 000 Impfdosen von ihnen verabreicht. Seit 7. Juni können auch die Betriebsärzte impfen. Sie werden ebenfalls über den Großhandel und die Apotheken beliefert. Staatsministerin Petra Köpping: »Die Arztpraxen und Betriebsärzte sind ein ganz wichtiger Baustein in der sächsischen Impfstrategie. Sie impfen so viel sie können. Nur gemeinsam mit den Impfzentren und den mobilen Teams können wir die Corona-Pandemie mit Impfungen bekämpfen. Dafür mein herzlicher Dank.« Laut Prognose könnten in Sachsen in Abhängigkeit entsprechender Impfstofflieferungen bis Ende September 6,15 Millionen Impfdosen verabreicht werden. Mit dieser Menge Impfdosen könnten 83 Prozent der sächsischen impffähigen Bevölkerung zwei Impfungen verabreicht werden.Die 13 bestehenden sächsischen Impfzentren einschließlich der dazugehörigen 30 mobilen Teams werden bis Ende September 2021 weiter in Betrieb bleiben. Dies hat heute das Kabinett beschlossen. Erstimpfungen werden in allen Impfzentren bis Ende August…

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