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Sieg für die Rödertalbienen

Nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit konntesich der HCR in der zweiten Halbzeit steigern und gewann das letzte Heimspiel des Kalenderjahres vor 322 Zuschauern mit 24:19 (11:11).

Erneut musste Bienen-Coach Frank Mühlner auf Thilde Boesen, Brigita Ivanauskaite und Yuko Minami verzichten. Wenigstens meldeten sich die angeschlagenen Spielerinnen Grete Neustadt (5/5 Tore) und Egle Alesiunaite (4 Tore) rechtzeitig zur Partie wieder fit. Außerdem berief das Trainerteam Nachwuchstalent Isabell Wolff aus der A-Jugend der SG Rödertal/Radeberg in den Kader.

Die Rödertalbienen kamen nur schwer in die Partie. Zunächst konnte Julia Mauksch (4/1 Tore) mit einem schönen Treffer aus halbrechter Position in die linke obere Ecke die zwischenzeitliche Trierer Führung egalisieren. Im Anschluss wollte dem HCR nicht viel einfallen. Die Gäste nutzen die Situation und setzten sich schnell auf 4:1 ab. Immer wieder war Cheftrainer Mühlner von der Außenlinie zu hören, der seine Mädels zu mehr Konzentration bei der Abwehrarbeit aufforderte. Die erste Aufholjagd der Bienen startete kurios. Alesiunaite verwarf zwar ihren 7-Meter-Versuch,holte jedoch direkt einen weiteren Strafwurf heraus. Diesen verwandelte Mauksch zum 3:5. Kurz darauf vollendete Rabea Pollakowski (3 Tore) einen Tempo-Gegenstoß, ehe Tammy Kreibich (4 Tore) zwei Abwehrspielerinnen stehen ließ und zum 5:5-Ausgleich einnetzte. Anstatt sich durch diese Aktionen Sicherheit zu holen, häuften sich erneut die Fehler auf Bienenseite. Die Vereschako-Sieben war zur Stelle und zog mit einem 4:0-Lauf auf 10:6 davon (23. Minute). Mühlner zückte die grüne Karte und nahm einige taktische Änderungen vor – in der Offensive kam Alesiunatie auf die Platte und in der Abwehr ließ er eine 5:1-Deckung spielen. Seine Maßnahmen sollten fruchten, denn die Bienen konnten in der 28. Minute erneut den 10:10-Ausgleich mit ihren Fans bejubeln. Kurz vor der Halbzeitsirene setzte sich Kamila Szczecina (4 Tore) am Kreis gut durch und netzte zum erneuten Ausgleich (11:11 nach 29 Minuten) ein. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Kabine.

Die Bienen starteten gut in die zweite Hälfte – Kreibich nutzte den ersten Angriff und brachte den HCR mit 12:11 in Front. Doch die Trierer Miezen ließen sich nicht abschütteln. Zwischen beiden Mannschaften war in dieser Phase kein großer Unterschied sichtbar. Die Gastgeberinnen legten vor, doch die Trierer Miezen antworteten immer wieder.  Ab der 39. Minute durfte Isabell Wolff zum ersten Mal Bundesliga-Luft schnuppern und war direkt ein Aktivposten in der 5:1-Abwehr. In der 41.Minute gelang es dem HC Rödertal durch ein 7-Meter-Tor von Grete Neustadt (5/5 Tore) erstmals mit zwei Toren in Führung zu gehen (17:15). Kurze Zeit später bauten sie den Vorsprung noch weiter aus. Kreibich war in der 47. Minute hellwach und stibitzte den Trierer Miezen den Ball. Nach einem schönen Doppelpass mit Meret Ossenkopp (1 Tor) netzte die Rechtsaußen zum 19:16 ein. Den Gästen war die Erschöpfung aufgrund der hohen Belastung nun deutlich anzumerken – sie waren mit nur acht Feldspielerinnen angereist. Diese Chance nutzte der HCR gnadenlos aus und baute die Führung bis zur 55.Minute auf 23:17 aus. Damit war das Spiel endgültig entschieden. Den Trierer Miezen gelang es nicht mehr der Partie erneut eine Wendung zu geben. Nur Angela Petrovska (1 Tor) und Lindsey Houben (5/1 Tore) verkürzten für die Gäste nochmals auf 24:19. Kurz vor Abpfiff war es dann Torfrau Ann Rammer die den Gästen mit einer Parade den 20. Treffer verwehrte. 

HCR-Trainer Frank Mühlner: „Beim 11:11-Habzeitstand war für beide Mannschaften noch alles offen. Ich habe dann in der Kabine meine Spielerinnen auf ihre Fehler hingewiesen. In der zweiten Hälfte konnten wir dann eine Schippe mehr drauf legen als der Gegner. Das hat uns heute den Sieg gesichert. Wir haben im Angriff immernoch viele Probleme. Das konnten wir heute mit einer guten kämpferischen Leistung ausgleichen. Isabell Wolff hat eine sehr große Reichweite und in unserer 5:1-Abwehr super funktioniert. Wir haben in den letzten Spielen einige Schläge einstecken müssen. Umso glücklicher bin ich jetzt, dass wir wieder in die Erfolgsspur zurück gefunden haben, denn das ist nie einfach.“

Florian Triebel 

 

 

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SGD: Über­g­angs­ko­or­di­na­tor für Nach­wuchs Aka­de­mie

Dresden. Ver­eins­le­gen­de und Eh­ren­spiel­füh­rer Hans-Jür­gen „Han­si“ Krei­sche hat einen Ein­jah­res­ver­trag bis zum 30. Juni 2021 als haupt­amt­li­cher Über­g­angs­ko­or­di­na­tor im Nach­wuchs­be­reich der SG Dy­na­mo Dres­den un­ter­schrie­ben. Krei­sche, der in den letz­ten Jah­ren be­reits punk­tu­ell im Be­reich Scou­ting für den Leis­tungs­be­reich von Dy­na­mos Nach­wuchs Aka­de­mie ar­bei­te­te, wird ab so­fort die in­di­vi­du­el­le und sport­li­che Be­treu­ung der Per­spek­tiv­spie­ler über­neh­men so­wie als kom­mu­ni­ka­ti­ve Schnitt­stel­le zwi­schen Li­zenz- und Nach­wuchs­be­reich hin­sicht­lich der Per­spek­tiv­spie­ler fun­gie­ren. „Wir freu­en uns, dass wir mit Hans-Jür­gen Krei­sche ei­nen aus­ge­wie­se­nen Ex­per­ten als Über­g­angs­ko­or­di­na­tor ge­win­nen konn­ten, der zu­dem die Dy­na­mo-DNA in sich trägt. Ihm ob­liegt ab so­fort un­ter an­de­rem die Or­ga­ni­sa­ti­on und Ko­or­di­na­ti­on des Ta­len­te-Trai­nings mit den Per­spek­tiv­spie­lern der U19, U17 so­wie U16 und wird die­se eng in ih­rer Ent­wick­lung be­glei­ten“, er­klär­te Sport­ge­schäfts­füh­rer Ralf Be­cker. „Han­si“ war nicht nur ei­ner der bes­ten Dy­na­mo-Fuß­bal­ler al­ler Zei­ten, son­dern greift durch sei­ne Tä­tig­kei­ten als Trai­ner und im Scou­ting in den letz­ten Jahr­zehn­ten auf ei­nen enor­men Er­fah­rungs­schatz zu­rück. Un­se­re Nach­wuchs­spie­ler wer­den da­von ab so­fort noch mehr pro­fi­tie­ren“, so Jan Sei­fert, Nach­wuchs­lei­ter Sport. Auch „Han­si“ Krei­sche selbst zeigt sich vol­ler Vor­freu­de auf sei­nen neu­en Job als Über­g­angs­ko­or­di­na­tor: „Ich bin kei­ner, der ger­ne auf der fau­len Haut her­um­liegt und freue mich da­her sehr, nun die­se span­nen­de Tä­tig­keit mit jun­gen Ta­len­ten bei mei­nem Her­zens­ver­ein zu über­neh­men. In den Ge­sprä­chen mit Ralf Be­cker und Jan Sei­fert wur­de schnell klar, dass wir die glei­chen Vor­stel­lun­gen für die­se Auf­ga­be ha­ben. Ich muss­te da­her nicht lan­ge über­le­gen und freue mich sehr auf die Zu­sam­men­ar­beit.“ Hans-Jür­gen „Han­si“ Krei­sche ab­sol­vier­te von 1964 bis 1977 ins­ge­samt 344 Pflicht­spie­le für die SGD und er­ziel­te da­bei 188 Tore. Der 73-jäh­ri­ge Dresd­ner ist mit noch heu­te be­ein­dru­cken­de 131 Tref­fern in 234 Erst­li­ga­spie­len der er­folg­reichs­te Tor­schüt­ze in der Ära der DDR-Ober­li­ga für Dy­na­mo Dres­den. Nach sei­nem Kar­rie­re­en­de als Ak­ti­ver war Dy­na­mos Eh­ren­spiel­füh­rer un­ter an­de­rem als Trai­ner bei der SGD und als Scout für den Ham­bur­ger SV tä­tig. Als Spie­ler fei­er­te der Mit­tel­feld­spie­ler fünf Meis­ter­schaf­ten und ei­nen FDGB-Po­kal­sieg mit der SG Dy­na­mo Dres­den. Für die DDR-Aus­wahl ab­sol­vier­te Krei­sche ins­ge­samt 50 Län­der­spie­le (25 Tore). Er ge­wann 1972 die Bron­ze­me­dail­le im olym­pi­schen Fuß­ball­tur­nier und nahm mit der DDR-Na­tio­nal­mann­schaft an der Fuß­ball-Welt­meis­ter­schaft 1974 in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land teil. (pm/SG Dynamo Dresden)Ver­eins­le­gen­de und Eh­ren­spiel­füh­rer Hans-Jür­gen „Han­si“ Krei­sche hat einen Ein­jah­res­ver­trag bis zum 30. Juni 2021 als…

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