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Rödertalbienen erwarten schweren Gegner

Mit den Handball-Luchsen, dem HL Buchholz 08-Rosengarten, erwartet den HC Rödertal ein ganz schwerer Gegner. Seit dem Aufstieg der Bienen in die 2. Bundesliga zur Saison 2013/14 gab es sieben Begegnungen beider Mannschaften – sechs in der Liga und eine im Pokal. Nur zwei Spiele konnte der HCR für sich entscheiden. Besonders frisch in Erinnerung sollte vielen Fans noch die deutliche 21:27-Niederlage in der 2. Runde des DHB-Pokals im vergangenen Jahr sein. In der letztjährigen Saison mussten die Norddeutschen lediglich drei Niederlagen hinnehmen und wurden mit 50:6 Punkten souveräner Meister der 2. Bundesliga. Auch vom Trainerwechsel zum Ende des letzten Jahres, für Maximilian Busch übernahm Martin Hug, ließ sich die Mannschaft nicht beirren. Letzterer hat sich inzwischen freiwillig zurückgezogen und damit Platz auf der Trainerbank für den Kroaten Dubravko Prelcec gemacht. Dieser ist nicht weniger erfolgreich als seine Vorgänger und konnte bereits in den ersten vier Ligaspielen Siege einfahren. In der Tabelle stehen die Handball-Luchse zwar nur einen Platz vor den Rödertalbienen, aber sie sind bisher verlustpunktfrei und haben zwei Spiele weniger als die anderen Teams. Man darf sie sicher wieder zu den Titelfavoriten zählen.

Der Luchse-Kader besticht durch eine gute Mischung. Neben erfahrenen Spielerinnen, wie dem Rückraum-Duo Sarah Lamp und Kim Land oder Kreisläuferin Evelyn Schulz, gibt es viele junge Talente, die in die Startformation drängen, um sich zeigen zu können. „So einen Kader hätte wohl jeder Trainer gerne. Dank der Zusammenarbeit mit dem Buxtehuder SV sind alle Spielerinnen sehr gut ausgebildet. Das wird eine harte Nuss.“ sagt Bienen-Coach Mühlner über die Luchse.

Zählt man das Spiel im DHB-Pokal gegen die Neckarsulmer Sport-Union hinzu, müssen die Bienen bereits im fünften Spiel in Folge gegen einen starken Gegner antreten. HCR-Cheftrainer Mühlner dazu: „Das ist schon ein schwerer Herbst für meine Mannschaft. Ketsch, Neckarsulm, Kirchhof, Mainz und jetzt Rosengarten spielen auf einem wirklich sehr hohen Niveau. Ich sehe das aber alles positiv. So gibt es die Möglichkeiten, dass sich unsere jungen Spielerinnen weiterentwickeln. Bis jetzt muss ich die Mädels wirklich sehr loben.“

HCR will im heimischen Bienenstock trotz der Verletzungen erfolgreich sein

Nach der Niederlage in Mainz und der Verletzung von Brigita Ivanauskaite war die Stimmung zum Trainingsstart am Montag etwas getrübt. Außerdem hat auch Landsfrau Egle Alesiunaite Probleme mit der Achillessehne. HCR-Trainer Mühlner dazu: „Wir müssen sehen wie sich die Verletzung von Egle bis zum Spiel entwickelt. Bei Brigita will ich kein Risiko eingehen. Ansonsten bin ich sehr glücklich darüber, dass alle anderen Mädels bisher fit sind.“ Zum Abschluss möchte er nochmal allen Fans Mut machen: „Auch ohne die Verletzung von Brigita, wären wir in dieser Partie der Außenseiter. Durch die Niederlage vergangene Woche haben wir viel dazu gelernt. Wir werden es dem amtierenden Zweitliga-Meister so schwer wie möglich machen. Schließlich haben wir keine Punkte zu verschenken. In dieser Spielzeit kann fast jeder jeden schlagen und mit den eigenen Fans im Rücken sind wir noch motivierter als ohnehin.“

Spiel wird im Livestream übertragen

Die Partien des HCR im heimischen Bienenstock werden, wie auch schon vergangene Saison, im Internet via Livestream auf sportdeutschland.tv/hbf übertragen. Wer es also nicht nach Großröhrsdorf schafft, kann das Spiel auch ganz bequem unterwegs verfolgen. Einschalten lohnt sich garantiert.

* Wann? – 27. Oktober, 17.30 Uhr

* Wo? – Sporthalle am Schulzentrum in Großröhrsdorf

Florian Triebel

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Palais-Sommer darf stattfinden

Dresden. Abstand einhalten, Hygienemaßnahmen beachten, maximal 1.000 Besucher gleichzeitig im Park – das sind die Vorgaben, unter denen das Palais-Sommer-Team die diesjährige  Veranstaltung vom 17. Juli bis 23. August  unter freiem Himmel am Japanischen Palais stattfinden lassen darf. Insgesamt wird es zwölf Klaviernächte, mindestens drei »Klaviernacht+«, 15 Konzerte im Park, rund zehn Mal Rahmenprogramm mit neuen Formaten und zwei Palais Slam-Abende geben, außerdem noch  über 60 Yoga-Veranstaltungen.  Verraten werden dürfen bereits erste Termine: Am 19. Juli sorgt die Berliner Band »Die Höchste Eisenbahn« für Indiesound, am 20. August ist Kai Schumacher erstmalig zu erleben und am 23. August gibt e die Klassiknacht mit der finnischen Sopranistin Camilla Nylund. Sponsoren gesucht Das Palais Sommer Team appelliert mit einem Aufruf an seine Gäste, sich selbst ein Geschenk zu machen und jetzt mit einem Spendenbeitrag einen Vertrauensvorschuss für ihr Freiluft-Kunst- und Kulturfestival zu leisten und damit auch langfristig die Künstler und die Kulturbranche in Sachsen zu unterstützen. Deshalb kann ab sofort bis zum 20. Juni, dem Tag der Sommersonnenwende, verstärkt gespendet werden. Vor allem im Vorfeld ist ein hohes Spendenaufkommen besonders wichtig. Benötigt wird ein Betrag von 50.000 Euro, der insbesondere für die Programmplanung sowie die Künstlergagen eingesetzt wird.  Abstand einhalten, Hygienemaßnahmen beachten, maximal 1.000 Besucher gleichzeitig im Park – das sind die Vorgaben, unter denen das Palais-Sommer-Team die diesjährige  Veranstaltung vom 17. Juli bis 23. August  unter freiem Himmel am Japanischen…

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Heiß, heißer, Haltestelle

Dresden. »Heiß, heißer, Haltestellen« ist eine Onlineumfrage betitelt, die sich bis 21. Juni mit dem Thema »Sommerliche Hitzebelastung an Dresdner Haltestellen« befasst. Konkret möchte das Dresdner Umweltamt wissen, wie Haltestellen in Zukunft hitzeangepasst gestaltet werden können, um das Warten bei sommerlichen Höchsttemperaturen angenehmer zu gestalten.   Die anonyme Befragung dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Die Ergebnisse fließen in die laufende Planung zur hitzeangepassten Gestaltung der Haltestelle Julius-Vahlteich-Straße ein. Wenn sich die Maßnahmen bewähren (Akzeptanz, Optik, Pflege), planen die Dresdner Verkehrsbetriebe weitere Haltestellen entsprechend umzugestalten.  Neben dem Umweltamt wirken die Dresdner Verkehrsbetriebe AG und das ISP Erfurt an der Befragung mit. Das Projekt „HeatResilientCity“ (Hitzeresiliente Stadt- und Quartiersentwicklung in Großstädten am Beispiel von Dresden und Erfurt) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Vorhaben der „Leitinitiative Zukunftsstadt“ im Themenbereich „Klimaresilienz durch Handeln in Stadt und Region“ gefördert. Für die Laufzeit bis Herbst 2020 erhalten die Projektpartner insgesamt rund 2,5 Millionen Euro. Wissenschaftliche Partner sind das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (Projektleitung), das Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der Fachhochschule Erfurt (ISP), das Institut für Hydrologie und Meteorologie der Technischen Universität Dresden und die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Praxispartner sind das Umweltamt der Landeshauptstadt Dresden, das Umwelt- und Naturschutzamt der Landeshauptstadt Erfurt sowie die Eisenbahner-Wohnungsbaugenossenschaft Dresden. Zur Umfrage: www.mitdenken.sachsen.de/gruene-haltestelle»Heiß, heißer, Haltestellen« ist eine Onlineumfrage betitelt, die sich bis 21. Juni mit dem Thema »Sommerliche Hitzebelastung an Dresdner Haltestellen« befasst. Konkret möchte das Dresdner Umweltamt wissen, wie Haltestellen in Zukunft hitzeangepasst…

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