gb

Rödertalbienen starten Auswärtsserie in Wuppertal

Der HC Rödertal bestreitet gleich drei Auswärtsspiele hintereinander. Insgesamt legt die Mannschaft von Bienen-Trainer Frank Mühlner in den nächsten Wochen 3.600 Kilometer zurück – das entspricht ungefähr der Luftlinie zwischen Großröhrsdorf und Teneriffa.

Am 30. März fahren die Rödertalbienen zunächst zum TV Beyeröhde-Wuppertal. Anwurf in der Sporthalle Buschenburg in Wuppertal-Langerfeld ist 18.45 Uhr.

Wuppertal ist die größte Stadt des Bergischen Landes. Der Filmregisseur und gebürtige Wuppertaler Tom Tykwer (Das Parfüm – die Geschichte eines Mörders) bezeichnete die Stadt wegen ihrer vielen öffentlichen Treppen auch als „San Francisco Deutschlands“. Berühmt ist die „Großstadt im Grünen“ unter anderem für die 1901 eröffnete und 13,3 Kilometer lange Schwebebahn. Viele Gebäude der Stadt an der Wupper sind im Stil des Klassizismus gebaut worden – wie die Barmer Ruhmeshalle. Handballerische Aushängeschilder der Region sind, neben den Beyeröhder Handballgirls, die Männer des Bergischen HC, die seit dieser Spielzeit wieder in der 1.Bundesliga der Herren spielen.

Die Mannschaft von Martin Schwarzwald ist punktgleich (36:10 Punkte) mit den Meenzer Dynamites und belegt aufgrund des schlechteren Torverhältnisses den vierten Tabellenplatz. Grund dafür ist, dass sie von den letzten acht Pflichtspielen sieben gewinnen konnten. Nur gegen die TuS Lintfort verlor der TVB (28:30). Schon zu Beginn des Jahres wurde bekannt, dass Trainer Schwarzwald sein Traineramt nach dieser Saison niederlegt. Als Nachfolgerin steht bereits Dagmara Kowalska vom TV Aldekerk fest. Momentan sieht es so aus, als wollten seine Spielerinnen Schwarzwald mit einer sehr erfolgreichen Saison einen besonderen Abschied bereiten. Johanna Heldmann (113 Tore) hat bereits die 100-Tore-Marke geknackt. Für Rückraumspielerin Natalie Adeberg und Linksaußen Michelle Stefes fehlt mit 90/34 bzw. 88 Treffern nicht mehr viel. Allerdings fielen beide gegen die TG Nürtingen aus. „Der TVB ist von Verletzungssorgen gebeutelt. Ramona Ruthenbeck war im Spiel gegen uns mit 12/3 Toren die überragende Akteurin und fehlt seit Dezember mit einem Kreuzbandriss. Im letzten Spiel gegen Kirchhof standen meinem Kollegen Schwarzwald nur acht Feldspielerinnen zur Verfügung und trotzdem konnten sie gewinnen. Das spricht für die Qualität und den Willen der verbliebenen Spielerinnen.“ sagt HCR-Trainer Mühlner über den kommenden Gegner.

Rödertalbienen müssen Ausfall von Brigita Ivanauskaite kompensieren

Die Bienen verloren die letzten vier Partien und sind nach dem spielfreien Wochenende sicherlich hoch motiviert, um wieder etwas Zählbares mit in den Bienenstock zu bringen. Doch auch im Rödertal geht das Verletzungspech um – Top-Scorerin Ivanauskaite erlitt im Spiel gegen die Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten einen Handbruch und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Mühlner dazu: „Natürlich ist das ärgerlich, aber ich mache mir keine allzu großen Sorgen. Die Mädels haben in der zweiten Hälfte in Rosengarten und gegen Zwickau gezeigt, dass sie den Ausfall kompensieren können und das erwarte ich auch von ihnen.“

Florian Triebel

 

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Regionaler Zugewinn

Drebkau.  Anlässlich des ersten Bauabschnittes fand am 15. Oktober im Schlosspark Drebkau-Raa­kow die Grundsteinlegung bei bestem Wetter mit zahlreich geladenen Gäs­ten statt. Das Großprojekt umfasst drei Mehrfami­lienhäuser mit jeweils 21 Mietwohnungen. Vergeben werden Ein- bis Vierraumwohnungen, die barrierefrei zu errei­chen sind und in der jede Altersgruppe ein modernes Zuhause zum Wohlfühlen findet. Die Wohnungen sind in bester Lage, umgeben von einer wunderschönen Naturkulisse und bieten neben einem Balkon, Dach­terrasse bzw. Terrasse, eine moderne Einbauküche und ausreichend Parkmöglich­keiten vor Ort. Der potenzielle Mieter darf seine Wohnung in Ab­sprache mit dem Bauherrn individuell bemustern und gestalten, was die Farbge­bung der Wände, der Ein­bauküche und die Auswahl der verschiedenen Boden­beläge betrifft. Das erste Haus soll bis Ende nächsten Jahres bezugsfertig sein. Bei der Grundsteinle­gung spielte das Wetter mit und die zahlreich gelade­nen Gäste hörten gespannt den Verantwortlichen zu. So sprach Olaf Lalk, Vize­landrat des Spree-Neiße Kreises, begeistert und er­wähnte explizit, dass sich hier ein regionaler Unter­nehmer einem Immobilien Großprojekt gewidmet und sehr viel finanzielle Mittel in die Region investiert hat. Feierlich wurde dieser Moment für die Zukunft mit einer Zeitkapsel fest­gehalten und ein Segen für das Grundstück ausgespro­chen. Insgesamt ist dieses Projekt ein Gewinn für die ländliche Region und ein weiterer Schritt diese auch attraktiv zu gestalten.   Anlässlich des ersten Bauabschnittes fand am 15. Oktober im Schlosspark Drebkau-Raa­kow die Grundsteinlegung bei bestem Wetter mit zahlreich geladenen Gäs­ten statt. Das Großprojekt umfasst drei Mehrfami­lienhäuser mit jeweils 21 Mietwohnungen. …

weiterlesen