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Rödertalbienen in Mainz ohne Chance

Großröhrsdorf. Die Rödertalbienen müssen die zweite Saisonniederlage hinnehmen. 215 Zuschauer sahen eine überzeugende Leistung der Heimmannschaft. Die 19:26 (9:14) – Niederlage gegen die Meenzer Dynamites wiegt nach einer frühen Verletzung von Birgita Ivanauskaite doppelt schwer.

Die Gäste aus dem Rödertal hatten Anwurf und starteten wie die Feuerwehr. Chefcoach Mühlner überraschte mit seiner Aufstellung, da er Thilde Boesen (4 Tore) auf der Kreisposition beginnen ließ. Schon im ersten Angriff wurde Ivanauskaite gefoult. Den fälligen Strafwurf verwandelte Julia Mauksch (6/2 Tore) zur frühen 1:0-Führung der Bienen. Die nächsten beiden Tore gingen dann auf das Konto der stark spielenden Boesen, die sich damit für ihre Aufstellung bedankte, und den Vorsprung auf 3:0 hoch schraubte. Die Hausherrinnen verkürzten dank zweier Tore von Larissa Platen (6/2 Tore) schnell wieder auf 3:2. Beim Stand von 4:2 aus Sicht des HCR passierte dann das große Unglück – bei einem Zweikampf in der siebten Minute stürzte Ivanauskaite unglücklich auf den Ellenbogen. Nach einer kurzen Behandlungspause war dann klar, dass die Partie für sie beendet ist. Das war der Knackpunkt der Partie, denn ab diesem Zeitpunkt standen die Bienen komplett neben sich. In der 16. Minute kamen die Domstädterinnen zum 6:6-Ausgleich durch die inzwischen eingewechselte Alicia Soffel (6 Tore). Kurz darauf erzielte Sophie Hartstock (3 Tore) die erste Führung für die Mannschaft von Thomas Zeitz. Beim HC Rödertal lief nicht mehr viel zusammen. Ganze acht Minuten kamen die Gäste zu keinem Abschluss, ehe Meret Ossenkopp (1 Tor) und Tammy Kreibich (3 Tore) mit ihren Toren den Anschluss zum 8:9 erzielten (24.Minute). Das sollte nur ein kurzer Lichtblick sein. Bis zur 29. Minute zog Mainz auf 13:9 davon. Den Schlusspunkt nach den ersten 30 Minuten setzte Janka Bauer (2 Tore), die einen Kempa-Trick zum 14:9 für die Gastgeberinnen vollendete.

Auch nach dem Seitenwechsel konnte der HC Rödertal nicht an die Leistung aus den Anfangsminuten anknüpfen. Stattdessen vergrößerten die Meenzer Dynamites ihren Vorsprung auf 16:9 (33. Minute). Daraufhin flachte die Partie zunehmend ab. Zu keinem Zeitpunkt kam das Gefühl auf, dass die Bienen diese Partie noch drehen könnten. Auf Alles was der HCR probierte, hatten die Gastgeberinnen eine passende Antwort. Lisa Loehnig (1 Tor) und Jessica Jander (1 Tor) verkürzten nochmals auf 12:17 nach 39 Minuten. Allerdings konnten die Dynamites davon nicht aus der Ruhe gebracht werden. Sie ließen zwar einige Möglichkeiten liegen, gerieten aber nie ernsthaft in Gefahr und bauten den Vorsprung bis zur 50. Minute wieder auf 22:15 aus. So pendelte sich der Rückstand für den HCR zwischen fünf und sieben Toren ein. Besonders die aggressive Abwehr der Gastgeberinnen zog den Bienen heute den Zahn. Den Schlusspunkt auf Bienenseite setze Rabea Pollakowski (1 Tor) mit dem 19:25. Kurz darauf stellte Carina Gangel (2 Tore) den 26:19 – Endstand her.

HCR-Trainer Frank Mühlner: „Wir werfen im Angriff einfach zu viel weg. Heute kam noch hinzu, dass der finale Pass nicht ankam. Besonders unsere Außenspielerinnen konnten wir heute nicht ins Spiel bringen. Der Knackpunkt war die Verletzung von Ivanauskaite, die wir nicht kompensieren konnten. Nächste Woche müssen wir dann auch noch gegen Buchholz/Rosengarten ran. Natürlich hoffe ich, dass Ivanauskaite bis dahin wieder einsatzbereit ist, denn selbst mit einem kompletten Kader wird das Spiel schwer genug.“

PM/Florian Triebel

 

 

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Schulsporthallen bleiben geschlossen

Senftenberg. Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und Amtsleiter Falk Peschel am Mittwoch im Ausschuss Soziales Bildung, Kultur und Sport. Hintergrund dieser Entscheidung ist der Umstand, dass für die Nutzung der insgesamt sechs Schulsporthallen durch die Stadt Reinigungs- und Hygienekonzepte festgeschrieben werden müssten, für deren Umsetzung die Stadt in der Verantwortung steht. Vor jedem Nutzerwechsel müssten demzufolge die Hallen gereinigt werden, unabhängig davon, wie lange dort Sport getrieben wurde, also auch nach einer Nutzung von beispielsweise nur einer Stunde. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt wären in der Pflicht dies zu überwachen. Aufgrund der Nutzungszeiten bis zum Teil 22 Uhr kann dies nicht gewährleistet werden. Zudem wäre ohnehin nur die Ausübung so genannter kontaktloser Sportarten zulässig, beispielsweise Tischtennis. Darüber hinaus würden die Schulsporthallen mit Beginn der Schulferien am 24. Juni ohnehin wieder geschlossen. Es handelt sich also lediglich um einen Zeitraum von dreieinhalb Wochen, in dem die Schulsportanlagen durch Dritte genutzt werden könnten. Laut einer neuen Fassung der Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie wäre die Nutzung durch Dritte beziehungsweise durch Vereine theoretisch wieder möglich. Die Stadt Senftenberg hofft vor diesem Hintergrund auf Verständnis in der Bevölkerung und insbesondere bei den betroffenen Vereinen. »Der Gesundheitsschutz hat stets höchste Priorität«, erklärt Bürgermeister Andreas Fredrich. Bei der Entscheidung gehe es zudem darum, die Verhältnismäßigkeit von Nutzen, Zeit und Aufwand zu berücksichtigen. Aufgrund der nicht in Anspruch genommenen Nutzungstage seit dem 17. März 2020 bis zum 24. Juni 2020 (Schuljahresende) werden die Nutzungsgebühren neu berechnet und gegebenenfalls bereits gezahlte Nutzungsgebühren zurückerstattet. Dies soll spätestens nach Schuljahresende erfolgen.Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und…

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