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Niederlage für die Rödertalbienen

Großröhrsdorf. Rödertalbienen können nur in der zweiten Halbzeit mit dem amtierenden Meister der 2. Liga mithalten

 Die Handball-Luchse waren heute einfach eine Nummer zu groß für den HC Rödertal. Nur in der zweiten Halbzeit sahen die 418 Zuschauer im Bienenstock eine ausgeglichene Partie. Für den HCR ist die 17:24 (5:15) – Niederlage die zweite in Folge.

Außer der verletzten Brigita Ivanauskaite stand Bienen-Coach Frank Mühlner der gesamte Kader zur Verfügung. Besonders erfreulich ist, dass die Langzeitverletzte Grete Neustadt (3/1 Tore) ein tolles Comeback vor heimischer Kulisse feiern konnte.

Die Partie begann äußerst hektisch. Nach nicht einmal zwei Minuten lagen die Bienen bereits 0:2 hinten. Auf Seite der Gastgeberinnen lief zunächst nicht viel zusammen. Immer wieder spielten sie sich in der gegnerischen Abwehr fest. Erst in der sechsten Minute wurden die vielen Besucher durch das erste Tor auf Bienenseite von Egle Alesiunaite(1 Tor) zum 1:3 erlöst. Der HCR fand nun etwas besser ins Spiel. So erzielte Julia Mauksch (1/1 Tore) vier Minuten später den 3:4-Anschlusstreffer. Allerdings ließen sich die Gäste davon nicht beeindrucken und konnten ihrerseits den Vorsprung wieder auf 3:7 nach 16 Minuten ausbauen. Immer wieder kamen die Handball-Luchse durch eine aggressive Abwehr und anschließenden Tempo-Gegenstoß zu einfachen Toren. In der 20. Minute konnte Thilde Boesen (1Tor), die heute erneut am Kreis spielen durfte, den Rückstand des HCR nochmals auf 5:8 verkürzten. Mehr Tore sollten auf Bienenseite in der ersten Halbzeit aber nicht mehr hinzukommen. Jeder Fehler den sich die Mannschaft von Cheftrainer Mühlner erlaubte, wurde eiskalt von den Handball-Luchsen genutzt. In dieser Phase des Spiels ließen sich die Gastgeberinnen den Schneid abkaufen und ein Klassenunterschied war deutlich erkennbar. Torfrau Ann Rammer verhinderte noch Schlimmeres. Auch zwei Auszeiten von Bienen-Coach Mühlnerbrachten nicht den gewünschten Erfolg. Seine Mannschaft war vollkommen von der Rolle. Mit der Halbzeitsirene verwandelte Lynn Schneider (4/2 Tore) einen fälligen Strafwurf zum 5:15 und machte so den 7:0-Lauf perfekt.

Die zweite Hälfte begann zunächst, wie die erste geendet hatte – einem Fehler der Bienen folgte das schnelle Tor von Rosengarten durch Kim Land (5 Tore) zum 5:16. Nach ihrer langen Verletzungspause feierte Neustadt ihre Rückkehr auf die Platte und wurde von den Fans gefeiert. Sie war sofort eine Bereicherung für das Angriffsspiel der Bienen. Schon in der 33. Minute bedankte sie sich für das Vertrauen des Trainerteams und traf zum 7:17. Plötzlich war wieder Feuer in der eigentlich schon entschiedenen Partie. Durch zwei weitere Tore konnte der HCR den Rückstand wieder auf 9:17 (34.Minute) verkürzten. Beide Mannschaften neutralisierten sich nun. Die Bienen bekamen in der Abwehr einen wesentlich besseren Zugriff und auch in der Offensive lief Vieles besser. Bis zur 51. Minute verkürzten sie den Rückstand immer weiter auf nur noch fünf Tore (15:20). Allerdings stabilisierte sich die Mannschaft von Dubravko Prelcec wieder und konnte kurze Zeit später den Vorsprung erneut auf 22:15 ausbauen (53. Minute). Auf beiden Seiten fielen bis zum Schlusspfiff je zwei Tore sodass die Bienen den Sieben-Tore-Rückstand bis zum 17:24-Endstand nicht mehr verringern konnten. Als Lichtblick bleibt, dass der HC Rödertal gegen eine solche Mannschaft immerhin die zweite Hälfte mit 12:9 für sich entscheiden konnte.

HCR-Trainer Frank Mühlner: „Ich habe gehört, dass heute nur die zweite Halbzeit gewertet wird. Rosengarten ist eine klasse Mannschaft. Da werden kleine Fehler sofort bestraft. Wir haben heute viel zu viele Chancen vergeben und auch die letzte Konsequenz in unseren Aktionen vermissen lassen. Allerdings möchte ich die Einstellung der Mannschaft in der 2. Halbzeit loben. Ich war auch überrascht, dass unsere 5:1-Abwehr, obwohl wir sie noch nicht sehr oft trainiert haben, gut funktioniert hat.“

HCR mit: Ann Rammer, Yuko Minami, Meret Ossenkopp (4), Grete Neustadt (3/1), Jessica Jander(3), Lisa Loehnig (3), Julia Mauksch (1/1), Thilde Boesen (1), Tammy Kreibich (1), Egle Alesiunaite(1), Rabea Pollakowski, Jasmin Eckart, Kamila Szczecina, Victoria Hasselbusch

Florian Triebel

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