Florian Triebel

HCR will auf Tuchfühlung mit den Top-5 bleiben

Großröhrsdorf. Nach dem kappen Erfolg im Ostderby gegen den SV Union Halle/Neustadt stehen für die Rödertalbienen zwei Auswärtsfahrten auf dem Programm. Am Samstag, den 29. Februar, gastiert der HCR bei der SG H2Ku Herrenberg. Anwurf in der Markweghalle ist 19.30 Uhr.

Herrenberg liegt im Landkreis Böblingen etwa 30 Kilometer südwestlich von Stuttgart an der deutschen Fachwerkstraße. Wie in dieser Region üblich besticht die Stadt durch ihre vielen Fachwerkhäuser und dem historischen Altstadtkern. Im Arboretum des Herrenberger Stadtwaldes gibt es über 100 verschiedene Baum- und Straucharten zu sehen. Unter anderem kann man hier auch Mammutbäume bestaunen.

Die Mannschaft von Trainer Mike Leibssle empfängt den HCR mit breiter Brust. Denn in den letzten vier Spielen mussten die „SG H2Kuties“ nur eine Niederlage gegen den BSV Sachsen Zwickau hinnehmen (29:39). Zur großen Überraschung gewannen sie ihr letztes Heimspiel gegen den SV Union Halle-Neustadt (35:29). Damit sorgten sie dafür, dass die Wildcats erstmals seit dem 8. Spieltag nicht von der Tabellenspitze grüßten. Am vergangenen Wochenende setzen sie sich knapp im Mittelfeldduell gegen die SG 09 Kirchhof durch (29:28) und beendeten deren Serie von vier ungeschlagenen Partien am Stück. Mit 18:22 Punkten konnten sich die Baden-Württembergerinnen schon ein gutes Polster von acht Punkten zu den Abstiegsrängen erarbeiten. Momentan reicht das zum zehnten Tabellenrang. Ende Januar gab die SG die Vertragsverlängerung mit Kapitänin Kerstin Foth (87/50 Tore) bekannt. Auch Kreisläuferin Aylin Bok (33 Tore), Rückraumspielerin Carolin Tuc (24 Tore), die beiden Flügelflitzerinnen Annika Bissel (36 Tore) und Saskia Hiller (21 Tore) sowie Top-Torjägerin Lea Neubrander (132/31 Tore) taten es ihr in den vergangenen Wochen gleich. HCR-Coach Frank Mühlner zum kommenden Gegner: „Mit Herrenberg verbinde ich in erster Linie den wurfgewaltigen Rückraum. Bei der Menge an Qualität und Torgefahr kann man schon mal neidisch werden. Neubrander, Szimonetta Toepelt-Gera (92 Tore) und Foth müssen wir in der Deckung definitiv in den Griff bekommen. Das können wir nur im Verbund schaffen.“

Rödertalbienen mit durchwachsenen Ergebnissen

Der HCR überzeugt momentan eher über seine kämpferische Leistung und muss sich langsam wieder stabilisieren. In den letzten beiden Auswärtspartien bei der TG Nürtingen (23:31) und dem HC Leipzig (26:30) setzte es herbe Niederlagen. Auch beim Achtungserfolg im emotionalen Ostderby gegen den SV Union Halle-Neustadt stotterte der Bienen-Motor phasenweise. „Die Liga ist so ausgeglichen, dass man sich solche Schwächephasen, wie wir sie zuletzt immer wieder hatten, in denen sich die Fehler häufen, nicht erlauben darf. Daran arbeiten wir jede Woche. Wir wollen auf Tuchfühlung mit den oberen Teams bleiben und das gelingt am besten mit einem Sieg.“ erklärt Mühlner. Auch bei der schweren Auswärtsaufgabe können sich die Bienen auf die Unterstützung ihrer treuen Anhänger verlassen. Schon im Vorfeld haben mehrere Fans angekündigt, sich ebenfalls auf den Weg nach Herrenberg zu machen.

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Erster Todesfall in Dahme-Spreewald bestätigt

Dahme-Spreewald. Das Gesundheitsamt Dahme-Spreewald bestätigt den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Landkreis. Ein 81 Jahre alter Mann ist am Mittwoch, 01. April 2020, im Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen verstorben. Der Covid-19-Erkankte war seit Längerem intensivmedizinisch behandelt worden und hatte schwere Vorerkrankungen. Dahme-Spreewalds Landrat Stephan Loge: „Wir sind tief betroffen, dass die Pandemie nun auch in unserem Landkreis ein erstes Todesopfer gefordert hat. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt den Angehörigen des Verstorbenen. Im Landratsamt und unserem Krisenstab sind wir weiter in höchster Alarmbereitschaft und versuchen alles zu tun, um unsere medizinischen Einrichtungen bestmöglich zu unterstützen“. Der Krisenstab des Landkreises Dahme-Spreewald hat sich gestern zuvorderst mit der tagesaktuellen Gesundheitslage hinsichtlich der Ausbreitung der Atemwegserkrankung Covid-19 befasst. Vom Labor bestätigt wurden insgesamt 99 positive Fälle der Corona-Infektion im Kreisgebiet: in Königs Wusterhausen (31), Lübben (14), Zeuthen (14), Mittenwalde (9), Schönefeld (6), Wildau (6), Gemeinde Heidesee (6), Amt Schenkenländchen (5), Amt Unterspreewald (4), Eichwalde (1), Gemeinde Heideblick (1), Gemeinde Märkische Heide (1) und Gemeinde Schulzendorf (1). Acht der nachgewiesenen Covid-19-Erkrankten sind zwischenzeitlich genesen. Momentan befinden sich ebenfalls acht Personen in stationärer Behandlung, die übrigen in häuslicher Isolation. Derzeit sind 293 Quarantänen verhängt und 261 als Verdachtsfall eingestufte Personen warten auf ein Testergebnis. Kontaktbeschränkungen verlängert Schwerpunkthema, neben dem Beschaffungsmanagement von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) für medizinische Bedarfe im Landkreis, war in der gestrigen Krisenstabssitzung auch die landesweite Verlängerung der umfangreichen Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Seit dem 23. März 2020 gilt in Brandenburg die neue „SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung“ bereits. Grundsätzlich ist damit jeder im öffentlichen Raum verpflichtet, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Die Kontaktbeschränkungen sind nun durch die Landesregierung nochmals bis zum 19. April 2020 verlängert worden. Zur Durchsetzung dieser Festlegungen ist ein Bußgeldkatalog erlassen worden. Dieser sieht Strafen für wiederholte Verstöße gegen die Regeln von bis zu 25.000 Euro vor. Die Kreisverwaltungsspitze wird sich an diesem Freitag im Rahmen einer Sonderberatung mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren der Dahme-Spreewald-Kommunen zu den Möglichkeiten des Vollzugs von Bußgeldbescheiden im Rahmen der Kontrollen durch die örtlichen Ordnungsämter final abstimmen. „Grundsätzlich beweist die jüngste Lageentwicklung rund um das lebensbedrohliche Coronavirus an sich die Notwendigkeit der verlängerten Kontaktbeschränkungen. Wir erwarten daher, dass sich die Einwohnerinnen und Einwohner strikt an Festlegungen der Eindämmungsverordnung halten. Bei Verstößen wird von der Bußgeldverhängung auch reger Gebrauch gemacht“, sagt Dahme-Spreewalds Gesundheitsdezernent Carsten Saß. Informationen für Bürger und Unternehmer Aktuelle Informationen für Bürger zur neuartigen Coronavirus-Thematik gibt es im Internetauftritt des Landkreises Dahme-Spreewald unter www.dahme-spreewald.info/de/coronavirus . Der Landkreis Dahme-Spreewald hat weiterhin ein Bürgertelefon eingerichtet, das täglich von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 03375 26-2146 zu erreichen ist. Relevante Informationen zu Unterstützungsangeboten für Betriebe im Landkreis hat Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald (WFG) auf ihrer Homepage www.wfg-lds.de zusammengestellt. Für grundlegende Fragen steht den Unternehmern das Team der WFG telefonisch von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 03375 5238-0 zur Verfügung. Für Gefahrenmeldungen zur Corona-Lage ist auch die kostenfreie KATWARN-App zu nutzen, weitere Infos zum Download sind auf der Internetseite www.katwarn.de abrufbar.Das Gesundheitsamt Dahme-Spreewald bestätigt den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Landkreis. Ein 81 Jahre alter Mann ist am Mittwoch, 01. April 2020, im Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen…

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