Florian Triebel

HCR mit Arbeitssieg beim Aufsteiger

Großröhrsdorf. Die Rödertalbienen kamen ihrer Favoritenrolle nach. Sie gewannen vor 250 Zuschauern in der Klingenhalle gegen den HSV Solingen-Gräfrath 76 mit 27:23 (14:11).

Der HCR reiste mit fast kompletter Kapelle zum Aufsteiger aus Nordrhein-Westfalen. So befanden sich unter anderem die lange verletzten Kristyna Neubergova und Jasmin Eckart im Kader. Dafür musste Brigita Ivanauskaite (4 Tore) vorzeitig von der Platte – eine genaue Diagnose steht noch aus.

Die Bienen hatten Anwurf und Julia Mauksch (1 Tor) bekam mit ihrer ersten Aktion einen Strafwurf zugesprochen – ein Fall für Rabea Pollakowski (9/2 Tore). Die Schützin verwandelte sicher mit einem Aufsetzer zum 1:0. Auch auf der Gegenseite gab es einen Siebenmeter, den die Gastgeberinnen zum 1:1-Ausgleich nutzten. Dann erzielte Ivanauskaite, nachdem ihr Meret Ossenkopp (2 Tore) als Einläuferin Platz verschaffte, das 2:1. Bei der nächsten Aktion des HSV zeichnete sich Torfrau Ann Rammer, die drei Siebenmeter hielt, zum ersten Mal aus. Nach ihrer Parade spielte sie den langen Pass zur enteilten Pollakowski, die auf 3:1 erhöhte. Die Bienen fanden immer wieder Lücken in der 5:1-Abwehr der Solingerinnen. So netzte Thilde Boesen (1 Tor) nach einem tollen Zuspiel von Ivanauskaite zum 7:3 ein. Kurz darauf spekulierte Mauksch und fing einen Pass des HSV ab. Im anschließenden Angriff vollendete sie ihre gute Vorarbeit selbst und erhöhte auf 8:3. Diesen Vorsprung verteidigte der HCR bis zum 12:7 in der 24. Minute. Durch zwei technische Fehler ließen sie die Gastgeberinnen wieder auf 12:9 herankommen. Bienen-Trainer Frank Mühlner reagierte umgehend und nahm sein erstes Time-Out. Nach dem 13:9 und einer Zeitstrafe gegen ihre Mannschaft wechselte HSV-Trainerin Kerstin Reckenthäler ihre Torfrau gegen eine zusätzliche Feldspielerin. Rammer parierte jedoch und Ann-Catrin Höbbel (1 Tor) musste nur noch das leere Tor treffen (9:14 nach 26 Minuten). Die Schlussphase gehörte dann noch einmal den Gastgeberinnen, die den Rückstand bis zum Pausenpfiff auf 11:14 verkürzten.

Die Mühlner-Sieben kam früh aus der Kabine und zeigte sich bereit für die zweite Hälfte. Pollakowski netzte zunächst nach Ballgewinn am eigenen Kreis und einer schönen Ballstafette zum 15:11 ein. Auch das zweite Tor dieser Halbzeit verwandelte sie sehenswert aus kleinem Winkel in die kurze Ecke (16:11 nach 32 Minuten). Der HCR machte weiter Dampf. Nach dem 18:12 nahm Reckenthäler ihr zweites Time-Out und tauschte die Torfrau. Pollakowski begrüßte sie mit einem Heber zum 19:12 auf der Platte. Nachdem Boesen eine Zeitstrafe erhielt, schloss die inzwischen eingewechselte Tammy Kreibich (3 Tore) zum 20:13 ab (41. Minute). Bis zum 24:18 durch Mauksch in der 47. Minute sah es für den HCR nach einem sicheren Sieg aus. Doch die Fehler im Gäste-Spiel häuften sich. Ganze neun Minuten vergingen so ohne Bienen-Tor. Inzwischen hatte der HSV auf 22:24 verkürzt und in der Halle wurde es noch einmal richtig laut. Zwischenzeitlich verhinderte Torfrau Rammer mit zwei parierten Strafwürfen Schlimmeres. Kreibich sorgte mit dem 26:23 in der 59. Minute für die Vorentscheidung. Die Gastgeberinnen versuchten, mit einer 4:2-Deckung noch einmal in Ballbesitz zu kommen. Kreibich und Ossenkopp nutzten den Platz für einen Doppelpass und Letztere setzte mit ihrem Tor zum 27:23 den Schlussstrich unter die Partie.

Schon in der ersten Hälfte hätten die Bienen bei besserer Chancenverwertung höher führen müssen. Nach einer starken Phase zu Beginn der zweiten Halbzeit wäre diese hohe Fehlwurf-Quote der Mühlner-Sieben beinahe zum Verhängnis geworden, als das Spiel beim Stand von 22:24 auf der Kippe stand. Mit ihrer größeren Erfahrung brachten sie den Sieg dennoch sicher über die Ziellinie.

HCR-Trainer Frank Mühlner: „Erneut haben wir nicht mehr als einen Pflichtsieg eingefahren. Wieder einmal machen wir uns mit der schlechten Chancenverwertung das Leben schwer. Das müssen wir dringend in den Griff bekommen.“

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Räuber rief „Geld her, Geld her!“ – Polizei sucht Zeugen

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Eislöwen gegen Falken & Towerstars

Dresden. Am kommenden Wochenende sind die Dresdner Eislöwen gegen die Heilbronner Falken und die Ravensburg Towerstars gefragt. Dabei dürfen sich die kleinen, aber auch die großen Fans am morgigen Heimspiel auf den Besuch vom Nikolaus freuen. Cheftrainer Rico Rossi muss weiterhin auf den Stürmer Tom Knobloch (Oberkörperverletzung) verzichten. Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Die Mannschaft hat die letzten fünf Spiele sehr gut gepunktet und gespielt. Mit Heilbronn und Ravensburg warten zwei Top-Mannschaften auf uns. Gerade Heilbronn spielt ein sehr aggressives und geradliniges Eishockey. Um morgen die drei Punkte zu holen, müssen wir konstant Leistung über 60 Minuten zeigen und von der Strafbank fernbleiben.“ Nick Huard: „Das vergangene 6-Punkte-Wochenende gibt uns Selbstvertrauen für die kommenden Spiele. Wir müssen gegen Heilbronn und Ravensburg da weitermachen, wo wir aufgehört haben. Wenn wir weiter aggressives Forechecking spielen und an unserem System festhalten, dann haben wir gute Chancen zu gewinnen.“ Am Freitag, 6. Dezember, 19.30 Uhr, empfangen die Dresdner Eislöwen die Heilbronner Falken in der EnergieVerbund Arena. Das Spiel wird geleitet von den HSR Mischa Apel und Razvan Gavrilas. Kassen und Arenatüren öffnen 18 Uhr, der VIP-Raum 18.30 Uhr. Das Spiel bei den Ravensburg Towerstars am Sonntag, 8. Dezember beginnt 18.30 Uhr. SpradeTV zeigt beide Partien live. (pm)Am kommenden Wochenende sind die Dresdner Eislöwen gegen die Heilbronner Falken und die Ravensburg Towerstars gefragt. Dabei dürfen sich die kleinen, aber auch die großen…

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