Florian Triebel

HCR begrüßt Nordfrauen im Bienenstock

Großröhrsdorf. Am Samstag, 16. November, gastieren die „Nordfrauen“ des 650 Kilometer entfernten TSV Nord Harrislee im Bienenstock. Die Partie in der Sporthalle am Schulzentrum Großröhrsdorf beginnt wie gewohnt um 17.30 Uhr.

Der TSV Nord Harrislee stieg erst zur letzten Saison in die 2. Bundesliga auf und war mit dem siebten Tabellenplatz in der Spielzeit 2018/19 bester Aufsteiger. Aktuell ist das Team von Herluf Linde so etwas wie die Mannschaft der Stunde. In den bisherigen acht Saisonspielen holten sie fünf Siege.

Beim VfL Waiblingen mussten sie eine knappe 29:30-Niederlage hinnehmen. Zuletzt verloren sie zweimal vor heimischem Publikum. Gegen den TV Beyeröhde-Wuppertal gab es eine 24:29-Niederlage. Vor Wochenfrist mussten sich die Nordlichter gegen den SV Union Halle-Neustadt deutlich mit 25:33 geschlagen geben. Damit belegen die Schleswig-Holsteinerinnen mit 10:6 Punkten den fünften Tabellenplatz. Außerdem konnte der TSV in der zweiten Runde des DHB-Pokals den VfL Oldenburg mit 33:31 schlagen, gewann auch das Achtelfinale gegen Waiblingen mit 29:25 und steht somit als letzter Zweitligist im Viertelfinale. Die beiden besten Torschützinnen der Nordlichter sind, wie in der vergangenen Saison, Janne-Lotta Woch und Merle Carstensen. Die Halbrechte Woch erzielte bisher schon 48/22 Tore und die variabel auf allen Rückraumpositionen einsetzbare Carstensen 40 Treffer. „Obwohl sie das Spiel gegen Halle verloren haben, konnte man sehen, wie flexibel Harrislee in der Deckung ist. Im zweiten Durchgang agierten sie mit einer offensiven Abwehr und haben immer wieder Spielerinnen in Pressdeckung genommen. Darauf müssen wir vorbereitet sein. Ansonsten war es schon ein Stück weit überraschend, wie gut sie in die Saison gestartet sind. Das nötigt uns viel Respekt ab.“ sagt HCR-Trainer Frank Mühlner.

HCR mit Rückenwind zum ersten Erfolg

Für die Rödertalbienen war der TSV bisher kein gutes Pflaster. In allen vier Begegnungen ging der HCR als Verlierer von der Platte. In der letzten Spielzeit verloren die Mädels von Mühlner sowohl auswärts mit 27:31 als auch im Bienenstock knapp mit 23:24. Der HCR konnte sowohl vor dem handballfreien Wochenende als auch zuletzt in Solingen Siege einfahren: „Wir haben die letzten beiden Partien gewonnen und wollen damit jetzt bestimmt nicht aufhören, sondern uns in der Tabelle weiter nach oben schieben. Die Erfolge haben unserem Selbstbewusstsein gutgetan. Das merkt man vor allem im Training.“ Dort fehlte Cheftrainer Mühlner am Montag die angeschlagene Brigita Ivanauskaite, die beim letzten Auswärtsspiel nach einem Schlag auf die Brust verletzt ausgewechselt werden musste. Der Bienen-Trainer dazu: „Der Ausfall ist kein Problem für uns, da wir in dieser Spielzeit die nötigen Alternativen im Kader haben.“ Damit es mit dem dritten Sieg in Folge klappt, benötigen die Mädels auf der Platte unbedingt die Unterstützung der Fans von den Rängen. Also kommt im Bienenstock vorbei und feuert den HCR kräftig an.

Übertragung im Livestream

Wie auch schon in den beiden letzten Spielzeiten werden beide Heimspiele des HC Rödertal im Internet via Livestream auf sportdeutschland.tv/hbf übertragen. Wer nicht in den Bienenstock kommen kann, hat so die Möglichkeit, die Partien auch auf dem heimischen Sofa zu verfolgen.

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Strompreis gestiegen? Ein Check kann helfen

Görlitz. Die Strompreise werden 2020 steigen. Laut Verivox haben über die Hälfte der regionalen Stromversorger Preiserhöhungen angekündigt (Verixox ist ein Dienstleister und zählt im Bereich der Tarifvergleiche zu den größten Anbietern in Deutschland). Haushalte, die auf Hartz IV angewiesen sind, trifft das besonders, sie müssen entweder Strom sparen oder aber an anderer Stelle Geld abknapsen. Hilfe bei ersterem bietet Sapos mit dem Stromsparcheck. »Wir beraten Bürger, die Sozialleistungen beziehen, kostenlos zum Thema Energieverbrauch«, sagt Frank Fuchs. Er ist bei Sapos Projektleiter für den Stromsparcheck. »Wir bekommen auch Anfragen von Menschen, die keine Sozialleistungen beziehen, aber den Stromsparcheck trotzdem nutzen wollen. Die können sich dazu an die Verbraucherzentrale wenden. Mit der besteht zu diesem Thema eine Kooperation.« Der Stromsparcheck funktioniert ganz einfach. Nach einer Terminvereinbarung via Telefon kommen die Berater zu einem ersten Besuch vorbei und prüfen, wo Sparpotenzial vorhanden ist. Dabei geht es nicht darum, den Menschen neue Elektrogeräte oder einen neuen Stromanbieter anzudrehen. Vielmehr soll mit einfachen Mitteln Strom gespart werden. Die Stromsparhelfer haben beispielsweise abschaltbare Steckdosen und LED-Lampen im Gepäck. Die kleinen Helfer bekommen die Stromsparcheck-Nutzer kostenlos. »Insgesamt gibt’s Artikel im Wert von bis zu 70 Euro geschenkt«, erklärt Fuchs. Außerdem gibt’s bei Bedarf noch einen 100-Euro-Gutschein für einen neuen Kühlschrank, sollte das alte Gerät älter als zehn Jahre sein und sich mit einem neuen Gerät eine Einsparung von 200 kWh pro Jahr einsparen lassen. Verpflichtet wird niemand zum Kauf. Wie läuft der Stromsparcheck? Nach der Terminvereinbarung bei Sapos kommen zwei Stromspar-Helfer in die Wohnung und suchen nach Einsparpotenzial, messen beispielswese die Stand-By-Ströme der Geräte und nehmen die Lampen unter die Lupe. Auch der Verbrauch des Kühlschranks wird gemessen, das Messgerät bleibt dazu 48 Stunden in der Wohnung. »Das dauert etwa eine bis anderthalb Stunden. Danach wird ein zweiter Termin ausgemacht, bei dem die Energie- und Wassersparartikel installiert werden«, so Fuchs. Er schätzt, dass sich so bis zu 150 Euro im Jahr sparen lassen. Sapos führt die Stromsparchecks im ganzen Landkreis durch. Dieses Jahr waren es über 200. Teilnahmeberechtigt sind Haushalte, die über ein nur geringes Einkommen verfügen, also beispielsweise Bezieher von Arbeitslosengeld II (auch Aufstocker), Sozialhilfe oder Wohngeld. Auch Familien, die einen Kinderzuschlag erhalten, können das Angebot nutzen. Anmeldung Genutzt werden kann das Angebot im ganzen Landkreis. Die Anmeldung ist unter folgenden Telefonnummern und Mailadressen möglich: Görlitz: 03581/318890, ssh@sapos-goerlitz.deLöbau: 03585/861520, ssh-zittau@sapos-goerlitz.deZittau: 03583/670143, ssh-zittau@sapos-goerlitz.deDie Strompreise werden 2020 steigen. Laut Verivox haben über die Hälfte der regionalen Stromversorger Preiserhöhungen angekündigt (Verixox ist ein Dienstleister und zählt im Bereich der Tarifvergleiche zu den größten Anbietern in Deutschland).…

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