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Bienen gewinnen erstes Heimspiel

Großröhrsdorf. Vor 311 Zuschauern feierte der HC Rödertal im ersten Heimspiel der Saison einen 25:23 (14:11)-Sieg gegen die TG Nürtingen.

Die Gastgeberinnen waren bei ihrem ersten Auftritt vor heimischem Publikum noch ziemlich nervös – trotz Anwurf gelang zunächst kein Tor. Bedanken konnte sich die Mannschaft in dieser frühen Phase bei Torfrau Ann Rammer, die gleich zweimal einen frühen Rückstand verhinderte. Nach vier Minuten erlöste Ann-Catrin Höbbel (5/3 Tore) die wartenden Bienenfans mit dem ersten Tor dieser Saison im Bienenstock (1:0). Die Freude wehrte nicht lange, denn im direkten Gegenzug glich TG Nürtingen zum 1:1 aus. Doch beim HCR schien der Knoten nun gelöst – es folgte ein 4:0-Lauf. Erst tankte sich Brigita Ivanauskaite (5 Tore) durch. Danach hatte Meret Ossenkopp (2 Tore) außen jede Menge Platz. Kurz darauf brachte Lisa Loehnig (4 Tore) den Ball zwischen Torfrau und Pfosten unter und auch Höbbel hämmerte das Spielgerät aus gut neun Metern noch einmal in die Maschen. Bis zur 15. Minute hielten die Bienen ihren Vorsprung. Durch zwei ungenutzte Chancen kam Nürtingen wieder auf 9:7 heran (22. Minute). Ivanauskaite bediente Thilde Boesen (1 Tor) am Kreis, die zum 10:7 einnetzte. Nur 14 Sekunden später vollendete Rabea Pollakowski (3 Tore) einen Tempo-Gegenstoß (11:7 nach 22 Minuten). Erneut konnten die Gäste kontern und verkürzten bis zur 27. Minute auf 12:10. Saskia Nühse (1 Tor) erhöhte mit ihrem ersten Treffer im Bienenstock auf 13:10. Kurz vor dem Halbzeitpfiff war Loehnig noch einmal erfolgreich. So ging es mit 14:11 in die Kabine.

Der HCR war nach Wiederanpfiff wohl noch in der Kabine. Zwar traf Höbbel zunächst zum 15:12, doch in der Folge verkürzten die Gäste auf 15:14. Unter den Anfeuerungen des Publikums gaben die Bienen wieder Gas. Ivanauskaite traf mit einem sehenswerten Stemmwurf. Auch die gerade eingewechselte Victoria Hasselbusch (3 Tore) trug sich direkt in die Torschützenliste ein. Wie in Hälfte eins setzten sich die Gastgeberinnen mit einem 4:0-Lauf erst einmal mit 19:14 ab (42. Minute). Wieder konterte Nürtingen und verkürzte innerhalb von drei Minuten auf 19:17. Die Bienen machten es spannend. In der 52. Minute parierte die gut aufgelegte Torfrau Rammer einen Ball und spielte anschließend den langen Pass zu Pollakowski. Die schnelle Außenspielerin verwandelte zum 21:18. Mit dem 22:18 durch Loehnig war der alte Vorsprung wieder hergestellt. In den letzten zwei Minuten wurde es noch einmal aufregend. TG Nürtingen stellte beim Stand von 24:21 auf eine offensive Abwehr um. Das nutzten die Bienen – über eine schöne Pass-Stafette kam der Ball zu Hasselbusch, die sich im 1:1 durchsetzte und das 25:21 erzielte. Mit zwei schnellen Toren kamen die Gäste 30 Sekunden vor dem Ende wieder auf 25:23 heran. Doch zu mehr sollte es nicht mehr reichen. Die Bienen dürfen sich über ihre ersten beiden Punkte freuen, obwohl noch immer jede Menge Sand im Getriebe steckte und sie durch schlechte Phasen das Spiel immer wieder spannend machten. Das sah auch HCR-Coach Mühlner so.

HCR-Trainer Frank Mühlner: „Unsere Wurfquote ist viel zu schlecht. Deswegen wurde es auch zwischenzeitlich immer wieder knapp. So machen wir uns das Leben schwer. Spielerisch haben wir uns im Vergleich zur Vorwoche gesteigert.“

Florian Triebel

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Mit Fürstin Lucie und Fürst Pückler

Cottbus. Jeweils am Sonntag führen »Fürstin Lucie« (Anne Schierack) und »Fürst Pückler« (Hans Anacker) bis Ende September durch die „Grünen Salons“ des Branitzer Parks. Bei ihren Erlebnisführungen erfährt man mehr über das exzentrische Leben von Fürst Pückler und seiner Frau Lucie, deren Lebensreise sich nicht nur im Schloss, sondern auch im Park widerspiegelt. Dort gestaltetet Fürst Pückler die direkte Umgebung des Schlosses nach englischem Vorbild als Pleasureground, der üppig und prachtvoll ausgestattet war. Wie die Räume im Schloss sollten die einzelnen Sondergärten innerhalb des Pleasureground als »Salons unter freiem Himmel« variieren. Nicht jeder durfte diesen Ort betreten und oft stand man am kleinen Zaun, um einen Blick auf den Besuch des Fürsten zu erhaschen. Was zog preußische Könige und selbst die Königin in diesen »Zauber-Park«? Wo konnte man hier Tennisspielen, das französische Mönche im Mittelalter erfunden haben und im 18. Jahrhundert nur noch dem Adel vorbehalten war? Wieso erinnert Pückler in Branitz an einen preußischen Staatskanzler, obwohl sein Herz sächsisch blieb? Diese Fragen und noch viel mehr erfährt man bei den Erlebnisführungen durch die Grünen Salons von »Schnucke« und »Lou«, wie Pückler und Lucie einander mit Kosenamen nannten. Die einstündigen Führungen finden jeweils um 11:30 Uhr statt. Treffpunkt ist an der Schlosskasse. Die Parkführung kostet 14 Euro pro Person, inklusive freiem Schlosseintritt. Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahlt wird um Voranmeldung unter Tel. 0355/ 751 50 oder per E-Mail an service@pueckler-museum.de gebeten.Jeweils am Sonntag führen »Fürstin Lucie« (Anne Schierack) und »Fürst Pückler« (Hans Anacker) bis Ende September durch die „Grünen Salons“ des Branitzer Parks. Bei ihren Erlebnisführungen erfährt man mehr über das exzentrische Leben von Fürst Pückler…

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