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Erste MINT-Botschafterin ist aktiv

Die erste MINT-Botschafterin der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg hat ihre Arbeit aufgenommen. Ab sofort steht Katharina Noatschk, Doktorantin am Institut für Physik der Universität, als Ansprechpartnerin für Schüler, Studierende und Pädagogen zur Verfügung.
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Die erste MINT-Botschafterin der BTU Cottbus-Senftenberg. Foto: BTU, Ralf Schuster

Die erste MINT-Botschafterin der BTU Cottbus-Senftenberg. Foto: BTU, Ralf Schuster

Die BTU möchte mehr Schüler für ein Studium und eine spätere berufliche Laufbahn in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) motivieren. Aus diesem Grund wurde ein Stipendienprogramm aufgelegt, über welches Ansprechpersonen mit Vorbildwirkung gewonnen werden sollen. Katharina Noatschk ist eine Alumna mit Vorbildwirkung. Nach ihrem Bachelor- und Masterstudium der Physik promoviert sie derzeitig am Lehrstuhl Computational Physics unter Leitung von Prof. Dr. Götz Seibold. Jetzt ist sie MINT-Botschafterin der Fakultät 1 - Mathematik, Informatik, Physik, Elektro- und Informationstechnik. »Ich sehe mich als Schnittstelle zwischen den Schulen und den MINT-Lehrstühlen unserer Fakultät, der Gleichstellungsbeauftragten, dem College sowie der Studienberatung, um MINT-interessierte Schüler, vor allem auch junge Frauen, zu fördern und für einen unser MINT-Studiengänge zu begeistern«, erklärt Katharina Noatschk.

Eine nahbare Ansprechpartnerin

»Dazu wollen wir zunächst die Angebote des College, der Studienberatung und der MINT-Lehrstühle der Fakultät 1 koordinieren und in einer Datenbank zusammenfassen, mit der wir an die Schulen gehen.« Katharina Noatschk möchte das Bewusstsein für die MINT-Studiengänge der BTU schärfen, deren Vielfalt und Chancen für die berufliche Entwicklung kommunizieren und eine nahbare Ansprechpartnerin für Lehrkräfte und Schüler sein. Probevorlesungen und Thementage an Schulen, die Einbeziehung von Schüler in Experimente oder Projekte, die Betreuung von Seminararbeiten höherer Klassenstufen sowie die Herstellung von Kontakten zwischen erfolgreichen Absolventen und Schülern sollen dabei helfen. Als junge Frau steht Katharina Noatschk insbesondere Studentinnen beratend und unterstützend zur Seite.

Gute Basis für eine MINT-Botschafterin

Eine gute Basis für ihre Tätigkeit sind die Erfahrungen, welche die MINT-Botschafterin bereits durch eigene Fachvorträge und ihre Mitarbeit im Schülerlabor sammeln konnte. Unter anderem war sie an der Organisation der öffentlichen Reihe »Physik am Freitag« beteiligt und bereitete physikalische Themen für ein nicht-akademisches Publikum auf.

Es folgen weitere Botschafterinnen

Im Jahr 2022 sollen weitere MINT-Botschafterinnen für die Fakultät 2 - Umwelt und Naturwissenschaften sowie die Fakultät 3 - Maschinenbau, Elektro- und Energiesysteme folgen.

Schulen können Kontakt aufnehmen

Schulen, die an einer Zusammenarbeit mit der BTU Cottbus-Senftenberg im MINT-Bereich interessiert sind, können diesbezüglich ab sofort mit Katharina Noatschk Kontakt aufnehmen.