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Traditionelle Geschenkeaktion

Riesa. Seit vielen Jahren kümmern sich die Riesaer Bürger auch um die Kinder der Stadt, die nicht immer alle ihre Wünsche erfüllt bekommen können. Mit einer Weihnachtspäckchenaktion des HGV sollen auch in diesem Jahr die kleinen zusätzlichen Weihnachtswünsche der Jüngsten erfüllt werden.

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Im vergangenen Jahr konnten sich viele Kinder des Kinderschutzbundes und der betreuten Familien des Jugendhilfeprojektes der Volkssolidarität über zusätzliche Geschenke freuen.

Im vergangenen Jahr konnten sich viele Kinder des Kinderschutzbundes und der betreuten Familien des Jugendhilfeprojektes der Volkssolidarität über zusätzliche Geschenke freuen.

Foto: Farrar

Diese schöne und traditionelle Aktion, gemeinsam organisiert vom Stadtbahn Verein Riesa, dem Handels-, Gewerbe- und Verkehrsverein (HGV) Riesa e.V. und dem Jugendhilfeprojekt der Volkssolidarität Riesa-Großenhain e.V., soll auch in diesem Jahr weitergeführt werden: Liebevoll gepackte Weihnachtspäckchen für Kinder aus bedürftigen Familien aus unserer Region.

Dabei ist es für die Organisatoren wichtig, dass auf jedem Päckchen vermerkt wird, ob es für einen Jungen oder ein Mädchen gedacht ist und von welcher Altersstufe das Geschenk genutzt werden kann.

 

Der Zeitplan

»Bis zum  6. Dezember werden wieder die Pakete für die Kinder gesammelt, die nicht so gut situiert sind, um diesen in der Weihnachtszeit eine kleine Freude zu bereiten«, erklärt Heike Kandel, Leiterin der Riesa-Information. Sie und ihr Team der Riesa Information, Hauptstraße 61, in Riesa nehmen die beschrifteten Weihnachtsgeschenke gern zu den Öffnungszeiten (Montag bis Freitag 9.30 bis 17.30 Uhr und am Samstag von 9.30 Uhr bis 14 Uhr) entgegen. Wer möchte, kann die Päckchen auch im Riesaer WochenKurier-Büro (Goethestraße 96c) abgeben.

Peter Noack, Geschäftsführer der Volkssolidarität Riesa-Großenhain e.V., lobt die jahrelange gute Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund und den Riesaer Spendern. »Wichtig ist, dass die Geschenke dieser Aktion bedürftigen Kindern zu Gute kommen und das funktionierte in den vergangenen Jahren hervorragend«, fügt er an und hofft auch in diesem Jahr – mit vielen Einschränkungen und Mehrkosten für die Bürger – auf ein offenes Herz der Riesaer für die Jüngsten.

 

Wie wird‘s gemacht?

Gesammelt werden Päckchen für Jungen und Mädchen jeder Altersklasse. Um bei der Übergabe auch altersgerechte Geschenke weiterreichen zu können, müssen alle Päckchen gut beschriftet werden – gern auch mit einem persönlichen Weihnachtsgruß. Den Inhalt der Päckchen darf jeder Spender natürlich selbst bestimmen: Ob Spielzeug, Anziehsachen, etwas zum Malen, Lesen oder Schreiben. »Erfahrungsgemäß kommt eine Mischung aus all diesen Sachen immer ganz gut an«, erinnert sich Kurt Hähnichen, der als Vertreter des HGV und des Stadtbahnvereins gemeinsam mit Andree Schittko immer den Transport der vielen Hundert Päckchen von der Riesa Information bis zum Standort des Kinderschutzbundes in Riesa-Weida organisiert.

»Die kleinen und großen Beschenkten freuen sich über allerlei Sachen. Im letzten Jahr konnten wir, trotz Pandemiebedingten Einschränkungen, über 350 Pakete zusammentragen. Ein großer Dank an alle beteiligten Privatpersonen und Unternehmen, die uns bei dieser Aktion unterstützen«, so Kurt Hähnichen abschließend.

Die Übergabe der Weihnachtspäckchen erfolgt am Mittwoch, 7. Dezember, 10 Uhr, beim Kinderschutzbund in Riesa, Stralsunder Straße 5.


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